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Berufsfeld im Überblick

Im Rettungsdienst am Steuer: Einsatzfahrt und Patientenbetreuung

Wer einen Rettungs- oder Krankentransportwagen lenkt, ist nicht nur Fahrer:in. Auf dem Weg zum Einsatzort zählt vorausschauendes Fahren unter Zeitdruck, am Einsatzort die Mitarbeit im Team, auf der Fahrt ins Spital die Betreuung und Überwachung der Patientin. Dazu kommen Fahrzeugcheck, Desinfektion, Materialkontrolle, Dokumentation und die Abstimmung mit der Leitstelle.

Die fachliche Grundlage regelt in Österreich das Sanitätergesetz. Es beschreibt die Ausbildung und die Tätigkeitsbereiche der Rettungssanitäter:innen und, mit deutlich erweiterten Befugnissen, der Notfallsanitäter:innen. Ein Teil dieser Ausbildungen wird von den Rettungsorganisationen selbst angeboten; viele Menschen steigen ehrenamtlich ein und wechseln später in ein Dienstverhältnis. Für das Lenken von Einsatzfahrzeugen sind zusätzlich die passende Lenkberechtigung und je nach Organisation eine interne Einsatzfahrerschulung nötig.

Worauf Sie sich einstellen sollten

Der Dienst ist im Schichtbetrieb organisiert, Nacht- und Wochenenddienste inklusive, teils in langen Diensten mit Bereitschaftsanteilen. Der Anteil an planbaren Krankentransporten und an Notfalleinsätzen unterscheidet sich je nach Standort und Organisation stark – fragen Sie danach, bevor Sie zusagen. Körperliche Belastung durch Tragen und Umlagern gehört dazu, ebenso die Konfrontation mit schweren Einsätzen.

Deshalb ein Hinweis, der wichtiger ist als jede Aufgabenbeschreibung: Erkundigen Sie sich nach der Nachbetreuung. Gibt es ein Kriseninterventionsteam, Einsatznachbesprechungen, Ansprechpersonen nach belastenden Einsätzen? Organisationen, die darauf eine konkrete Antwort haben, gehen mit ihren Leuten sorgfältiger um. Wer den Einstieg plant, beginnt meist mit der Ausbildung zur Rettungssanitäterin und sammelt Praxis im Krankentransport. Von dort führt der Weg über weitere Module und Praktika in den Notfallbereich. Prüfen Sie dabei, ob die Organisation Ausbildungszeiten abgilt oder Freistellungen gewährt.

Berufsfeld im Überblick

Im Rettungsdienst am Steuer: Einsatzfahrt und Patientenbetreuung

Wer einen Rettungs- oder Krankentransportwagen lenkt, ist nicht nur Fahrer:in. Auf dem Weg zum Einsatzort zählt vorausschauendes Fahren unter Zeitdruck, am Einsatzort die Mitarbeit im Team, auf der Fahrt ins Spital die Betreuung und Überwachung der Patientin. Dazu kommen Fahrzeugcheck, Desinfektion, Materialkontrolle, Dokumentation und die Abstimmung mit der Leitstelle.

Die fachliche Grundlage regelt in Österreich das Sanitätergesetz. Es beschreibt die Ausbildung und die Tätigkeitsbereiche der Rettungssanitäter:innen und, mit deutlich erweiterten Befugnissen, der Notfallsanitäter:innen. Ein Teil dieser Ausbildungen wird von den Rettungsorganisationen selbst angeboten; viele Menschen steigen ehrenamtlich ein und wechseln später in ein Dienstverhältnis. Für das Lenken von Einsatzfahrzeugen sind zusätzlich die passende Lenkberechtigung und je nach Organisation eine interne Einsatzfahrerschulung nötig.

Worauf Sie sich einstellen sollten

Der Dienst ist im Schichtbetrieb organisiert, Nacht- und Wochenenddienste inklusive, teils in langen Diensten mit Bereitschaftsanteilen. Der Anteil an planbaren Krankentransporten und an Notfalleinsätzen unterscheidet sich je nach Standort und Organisation stark – fragen Sie danach, bevor Sie zusagen. Körperliche Belastung durch Tragen und Umlagern gehört dazu, ebenso die Konfrontation mit schweren Einsätzen.

Deshalb ein Hinweis, der wichtiger ist als jede Aufgabenbeschreibung: Erkundigen Sie sich nach der Nachbetreuung. Gibt es ein Kriseninterventionsteam, Einsatznachbesprechungen, Ansprechpersonen nach belastenden Einsätzen? Organisationen, die darauf eine konkrete Antwort haben, gehen mit ihren Leuten sorgfältiger um. Wer den Einstieg plant, beginnt meist mit der Ausbildung zur Rettungssanitäterin und sammelt Praxis im Krankentransport. Von dort führt der Weg über weitere Module und Praktika in den Notfallbereich. Prüfen Sie dabei, ob die Organisation Ausbildungszeiten abgilt oder Freistellungen gewährt.