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Die KAGes hilft Steirer*innen mit hoch qualifizierter Medizin und Pflege rund um die Uhr im ganzen Land. An den 20 Standorten der 8 steirischen Landeskrankenhaus-Verbünde werden jährlich über eine Million stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten medizinisch, pflegerisch und menschlich bestmöglich betreut. In den drei Landespflegezentren (LPZ) der KAGes kümmern sich zudem über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Wohl der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner. Die unternehmerischen Kernaufgaben der KAGes, welche gemeinnützig ist und dem Allgemeinwohl dient, sind die Errichtung, der Betrieb und die Führung der Landeskrankenhäuser und Landespflegezentren im Land Steiermark. Rund um die Uhr steht dabei die Dienstleistung Helfen in Form von Diagnostizieren, Heilen, Schmerzen lindern, Geburtshilfe leisten und Pflegen im Mittelpunkt. Als eines der größten Spitalsunternehmen Europas, aber auch als Großinvestor und -einkäufer ist die KAGes beständiger Motor für die heimische Wirtschaft. Mit mehr als 18.000 Mitarbeiter*innen sind wir der größte private Arbeitgeber der Steiermark, der nicht nur Ärzt*innen und Pfleger*innen, sondern in über 135 verschiedenen Berufen verantwortungsvolle Betätigungsfelder bietet. Mitarbeitervorteile: Wir freuen uns, dass Sie sich über unser Unternehmen als potentieller Arbeitgeber informieren und möchten Ihnen einen Einblick gewähren, warum unsere Ärzt*innen, Pfleger*innen, Mitarbeiter*innen der Medizinisch-technischen Dienste (MTD), Verwaltungsmitarbeiter*innen sowie Lehrlinge gerne bei uns arbeiten und welches Angebot wir als größter Arbeitgeber im Gesundheitsbereich in der Steiermark bieten: Als führende Ausbildungsstätte in der Steiermark sehen wir es als unseren Auftrag, alle Mitarbeiter*innen unserer vielfältigen Berufsgruppen am Puls der Zeit auszubilden. Begleitet wird die hochwertige Ausbildung von unseren Spezialist*innen in den jeweiligen Bereichen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei uns nicht nur eine leere Werbefloskel: Wir wurden als Frauen- und familienfreundlichstes öffentlich-rechtliches Unternehmen in der Steiermark ausgezeichnet und arbeiten täglich daran, unseren Standard zu halten und weiter auszubauen. Wir sind sicher, die Kombination aus flexiblen Arbeitszeiten, attraktiven Karenzmodellen und individuellen Karrieremöglichkeiten wird auch Sie von uns als zukünftiger Arbeitgeber überzeugen. In Absprache mit der jeweiligen Abteilung und Führungskraft versuchen wir bestmögliche Varianten von Gleitzeit über (Alters-/Bildungs-) Teilzeit hin zu Homeoffice anzubieten. Zudem haben wir die starre Karriereleiter durch spannende Karrierepfade abgelöst. Neben der weiteren Vertiefung im ärztlichen Bereich können Sie z.B. als Ausbildungsoberärzt*in die Aus-, Fort- und Weiterbildung in Ihrer Abteilung koordinieren, oder als geschäftsführende Oberärzt*in Managementaufgaben übernehmen. Im Pflegebereich können Sie neben der Führungskarriere eine fachliche Pflegelaufbahn anstreben. Im MTD-Bereich steht Ihnen neben der Führungslaufbahn die Möglichkeit zu einer Fachkarriere in MTD-Spezialgebieten offen. Wir freuen uns auf Sie!

Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau ist einer der fünf Sozialversicherungsträger in Österreich. Mit rund 3.600 engagierten Mitarbeiter:innen leisten wir einen zentralen Beitrag zur sozialen Sicherheit im Land. Wir versichern über 1,3 Millionen Menschen in ganz Österreich und begleiten sie von der Geburt bis ins hohe Alter mit Leistungen in den Bereichen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung. Ob in der Verwaltung, in unseren Gesundheitseinrichtungen oder Ambulatorien: Bei der BVAEB bringen Menschen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen ihre Expertise ein. Ganz gleich in welchem Bereich: Unsere Arbeit ist sinnstiftend und gesellschaftlich relevant. Was uns verbindet, ist der Anspruch, Verantwortung zu übernehmen, getragen von einem gemeinsamen Ziel: #GemeinsamSinnvollesTun. Die BVAEB ist dabei mehr als nur ein Arbeitsplatz. Sie ist ein Ort, an dem Teamgeist, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit tagtäglich gelebt werden. Jede und jeder Einzelne zählt und trägt dazu bei, dass wir unsere Aufgaben als Sozialversicherungsträger verlässlich und professionell erfüllen.

Seit 30 Jahren steht Mavie Med für ein leistungsfähiges Angebot mit Fokus auf exzellente medizinische Betreuung, Servicequalität und optimierte Abläufe. Zur Unternehmensgruppe zählen die Privatkliniken Döbling, Goldenes Kreuz und Confraternität (alle Wien) sowie die Privatkliniken Graz Ragnitz (Steiermark), Wehrle-Diakonissen (Salzburg) und Wörgl (Tirol). Zudem betreiben wir gemeinsam mit der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) das Klinikum Malcherhof in Baden und das Gesundheitszentrum für Selbständige in Wien. Wenn Sie abwechslungsreiche Aufgaben sowie einen herzlichen Umgang miteinander schätzen und mit Ihrem Job etwas in der Gesundheitsbranche bewegen wollen, sind Sie bei Mavie Med genau richtig. Jeder Job bei uns ist ein sinnvoller Job, weil wir alle im Team Gesundheit. Gemeinsam. Gestalten. Werden auch Sie Teil davon und bewerben Sie sich!

In den Vivea Hotels arbeiten Köchinnen und Rezeptionisten Tür an Tür mit Ärzten, Physiotherapeutinnen und Heilmasseuren. Das ist der Kern des Hauses: Hotellerie und Medizin unter einem Dach. Rund 1.150 Menschen sorgen an zehn Standorten dafür, dass Gäste nicht nur übernachten, sondern Therapien, Kuren und Erholung erhalten. Angefangen hat alles 1989, als Vincent Künig sein erstes Gesundheitshotel eröffnete. Heute führt die Familie Künig die Gruppe in dritter Generation, mit Sitz der Vivea Holding in Kufstein. Gewachsen ist daraus eine Kette aus zehn Häusern, verteilt über vier Bundesländer: In Kärnten liegen Bad Bleiberg und Bad Eisenkappel, in Niederösterreich Bad Schönau, Bad Traunstein und Bad Vöslau, dazu Bad Goisern im Salzkammergut und im Tiroler Bad Häring sowohl ein Vivea Hotel als auch das Vier-Sterne-Superior-Haus DAS SIEBEN. Jeder Standort baut auf ein eigenes natürliches Heilvorkommen, vom Thermal- und Radonwasser bis zum Heilmoor. Genau das macht die Arbeit hier abwechslungsreicher als in einem klassischen Hotel. Wer in der Küche oder an der Rezeption beginnt, arbeitet im selben Betrieb wie Diätologen, Psychologen und das Therapieteam. Das Unternehmen nennt rund 39 Berufe, die unter seinem Dach zusammenkommen. Lehrstellen gibt es ebenfalls, etwa für angehende Köchinnen und Restaurantfachleute. Für Beschäftigte stehen an den Häusern Personalzimmer bereit, in Notlagen auch Mitarbeiterwohnungen. Die Standorte liegen in Kurorten, oft abseits der großen Städte. Wer dort lebt und arbeitet, schätzt meist genau diese Ruhe. Zur Mitarbeiterstruktur über die Gesamtzahl hinaus macht das Unternehmen öffentlich keine detaillierten Angaben.

Jedes Jahr werden in den Unfallkrankenhäusern der AUVA mehr als 375.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Wer in Österreich bei der Arbeit, in der Ausbildung oder im Studium verunglückt, landet oft genau hier: bei der gesetzlichen Unfallversicherung, die Heilbehandlung, Rehabilitation und Entschädigung aus einer Hand übernimmt. Rund 4,7 Millionen Menschen sind über sie versichert. Getragen wird das von über 6.300 Beschäftigten. Die AUVA versichert Erwerbstätige sowie Kinder, Schülerinnen und Studierende gegen Arbeits-, Schul- und Wegunfälle, rund 3,1 Millionen Beschäftigte und 1,4 Millionen Menschen in Ausbildung. Bezahlt wird das allein von den Dienstgebern, mit 1,2 Prozent der Lohnsumme. Ihre Arbeit beginnt lange vor dem Unfall. Im Programm AUVAsicher beraten Arbeitsmedizinerinnen und Sicherheitsfachkräfte kleinere Betriebe kostenlos zu sicheren Arbeitsplätzen. Passiert dennoch etwas, kümmert sich die AUVA um die Behandlung, die Reha und die finanzielle Entschädigung. Das medizinische Rückgrat bilden fünf Unfallkrankenhäuser an sieben Standorten und vier Rehabilitationseinrichtungen, vom Traumazentrum Wien über die Häuser in Linz, Salzburg und Klagenfurt bis zur Rehaklinik Tobelbad in der Steiermark. Dort arbeiten Unfallchirurginnen neben Pflegekräften und medizinisch-technischem Personal. In der Verwaltung in den Twin Towers am Wiener Wienerberg und in den Landesstellen aller neun Bundesländer bearbeiten andere Versicherungsfälle, Renten und Präventionsprogramme. Lehrlinge bildet das Haus ebenfalls aus. Gegründet 1947, ist die AUVA der größte der drei Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Österreich. Als Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien bietet sie sichere Beschäftigung, geregelte Arbeitszeiten und eine eigene Pensionskassa der Sozialversicherung. Weiterbildung läuft unter anderem über den gemeinsamen Bildungscampus der Sozialversicherung (CAST). Wie hoch das Gehalt konkret ausfällt, richtet sich nach dem Kollektivvertrag der Sozialversicherung und der jeweiligen Funktion.

… Wir sind ein Haus mit internationalem Flair… … Bei uns ist Diversity nicht nur ein Schalgwort... Wir sind eine moderne geriatrische Pflegeeinrichtung der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien und verfügen über sieben Stationsbereiche, zwei davon für Bewohnende mit demenziellen Erkrankungen. Eine Ambulanz und eine Tagesstätte runden unser breites Angebot ab. Unsere Ziele sind eine pflegerische und medizinische Betreuung auf höchstem Niveau. In geriatrischen Pflegeeinrichtungen haben die Beschäftigten täglich eine spannende und herausfordernde Tätigkeit zu meistern. Deshalb ist eine sehr gute Zusammenarbeit in motivierten und engagierten Teams für unsere Mitarbeitenden aber auch für uns umso wichtiger. Zusätzlich ist das Maimonides-Zentrum an einer langfristigen und stabilen Anstellung seiner Mitarbeitenden interessiert. Ein Schwerpunkt im Haus ist die interdisziplinäre, breite Zusammenarbeit zwischen den Pflege-, Fachpflege-, Ärzte- und Therapeutenteams. Durch unsere Grundhaltung, die bestimmt ist durch einen wertschätzenden Umgang mit unseren Bewohnenden und den Kolleginnen und Kollegen, erleichtern wir uns unsere Arbeit. Deshalb leitet uns unser Motto „Wo Menschlichkeit zu Hause ist“ durch unser tägliches Handeln im Maimonides-Zentrum.

Willkommen in den Häusern zum Leben! Die Häuser zum Leben sind Österreichs Marktführer im Bereich Senior*innen-betreuung. Beim größten österreichischen Arbeitgeber im Sozialbereich engagieren sich mehr als 4.800 Mitarbeiter*innen in 80 Berufen täglich mit viel Herz und Wissen für die Bewohner*innen der 30 Häuser zum Leben und die Besucher*innen der 150 Pensionist*innenklubs der Stadt Wien. Der Erfolg unseres Unternehmens gründet auf dem Einsatz und dem Können unserer Mitarbeiter*innen. Besonders wichtig ist uns ein kollegiales und motivierendes Be-triebsklima. Denn eines kann man durch nichts ersetzen: den Spaß an der Arbeit und die Leidenschaft für den Beruf. Wenn Sie gerne im Team arbeiten und mit uns gemeinsam für eine hohe Lebens-qualität von älteren Menschen in Wien sorgen wollen, freuen wir uns auf Ihre Be-werbung! Es gibt viele gute Gründe bei uns tätig zu werden: Sie haben einen zukunftssicheren Arbeitsplatz in einem engagierten und professio-nellen Team, das gemeinsame Ziele in der Pflege, Betreuung und Versorgung von Senior*innen verfolgt. Individuelles Onboarding, flexible Dienstplangestaltung sowie interessante Weiter-bildungsmöglichkeiten für Fach- und Führungskarrieren tragen zur langfristigen Zufriedenheit unserer Mitarbeiter*innen bei und sind nur einige der zahlreichen Benefits, die wir unseren Mitarbeiter*innen bieten. Ihre Leistung wird hier von echter Wertschätzung getragen – von unseren Kund*innen sowie von Ihrem Team.

Mit rund 7.000 Studierenden an fünf Standorten und sieben Kooperationsstandorten ist die FH Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den Departments Angewandte Pflegewissenschaft, Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheitswissenschaften, Soziales, Technik sowie Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik steht ein Angebot von mehr als 60 Studien- und Lehrgängen in berufsbegleitender und Vollzeit-Form zur Auswahl. Fort- und Weiterbildung in Form von Seminaren, Modulen und Zertifikatsprogrammen wird über die Campus Wien Academy abgedeckt.

Rund drei Millionen Menschen werden in ihren Kliniken jedes Jahr behandelt. Die NÖ Landesgesundheitsagentur betreibt die öffentlichen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Niederösterreichs unter einem Dach und ist damit einer der größten Arbeitgeber des Bundeslandes. Etwa 28.000 Menschen arbeiten hier, von der Notaufnahme über das Pflegezentrum bis zur Logistik. Wer im Gesundheitswesen einsteigen oder bleiben will, findet hier mehr als nur eine einzelne Stelle. Die Agentur führt 27 Landes- und Universitätskliniken sowie 50 Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren. Eigentümer ist das Land Niederösterreich, das die Einrichtungen 2020 in der Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in St. Pölten zusammengeführt hat; rechtlich ist die NÖ Landesgesundheitsagentur Gesamtrechtsnachfolgerin der früheren NÖ Landeskliniken-Holding. Organisiert ist der Betrieb in fünf Gesundheitsregionen, vom Most- und Waldviertel über die Region Mitte bis zur Thermenregion und ins Weinviertel. So sitzt die Versorgung nah an den Menschen: ein Klinikum in Krems, St. Pölten oder Wiener Neustadt, ein Betreuungszentrum im ländlichen Ort nebenan. Was die Größe für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet, zeigt sich an den Berufen. In den Kliniken arbeiten über 22.500 Beschäftigte, in den Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren mehr als 5.500. Ärztinnen und Pflegekräfte stellen den Kern, gesucht wird aber breiter: medizinisch-technische Fachkräfte im Labor und in der Radiologie, Handwerk und Technik für den Betrieb der Häuser, dazu Verwaltung, IT und zwei eigene Logistikzentren. Ein Berufswechsel oder Standortwechsel ist innerhalb des Verbunds möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Ausbildung gehört zum eigenen Haus. An zwölf Schulstandorten bildet die Agentur Gesundheits- und Krankenpflegekräfte aus, vom Berufseinstieg bis zur Spezialisierung, und auch Ärztinnen und Ärzte absolvieren ihre Ausbildung an den Klinikstandorten. Träger ist die öffentliche Hand. Das spricht für langfristige Perspektiven statt kurzlebiger Projekte. Versorgt werden rund drei Millionen Patientinnen und Patienten im Jahr und etwa 6.000 Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegezentren. Die genauen aktuellen Kennzahlen veröffentlicht die Agentur laufend über ihr Karriere Center und die Standortübersicht.

Rund 3.800 angehende Ärztinnen, Zahnmediziner und Molekularmediziner studieren an der Medizinischen Universität Innsbruck. Gelehrt und geforscht wird dort, wo auch behandelt wird: am Campus des Landeskrankenhauses im Westen der Stadt. Etwa 2.500 Menschen halten hier Forschung, Lehre und Krankenversorgung zusammen. Eigenständig ist die Universität seit 2004, als sie sich von der Leopold-Franzens-Universität trennte. Ihre Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Eine medizinische Fakultät gibt es in Innsbruck seit 1674. Heute versteht sich das Haus als medizinische Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein und ist die größte Ausbildungs- und Forschungsstätte für Medizin in Westösterreich. Forschung und Krankenversorgung liegen örtlich beieinander. Universität und Landeskrankenhaus teilen sich ein Gelände von rund 90.000 Quadratmetern, das Klinikum selbst betreiben die tirol kliniken. Wer hier in der Onkologie oder den Neurowissenschaften arbeitet, hat die Patientinnen und Patienten, um die es geht, nicht weit entfernt. Auch Transplantationsmedizin, Genetik, Infektiologie und Immunologie zählen zu den ausgewiesenen Schwerpunkten. Drei der vier Nobelpreisträger der Innsbrucker Universitätsgeschichte forschten am Institut für Medizinische Chemie. Die Aufgaben gehen weit über den ärztlichen Beruf hinaus. Neben Klinikerinnen und Grundlagenforschern braucht ein Haus dieser Größe Labor- und Medizintechnik, Datenmanagement und IT, Verwaltung und Lehrkoordination. Als öffentliche Universität nach dem Universitätsgesetz 2002, geführt von einem Rektorat um Rektor Gert Mayer (im Amt seit Oktober 2025), bietet sie planbare Beschäftigung und strukturierte Karrierewege von der Doktorandin bis zur Professur. Rund 450 PhD-Studierende sind in zwölf thematischen Programmen eingeschrieben. Welche Mittel dahinterstehen, zeigt der Haushalt: 2023 lag das Jahresbudget bei etwa 237 Millionen Euro, davon flossen rund 54 Millionen in Forschungsprojekte. Die Personalzahlen beziehen sich auf das Wintersemester 2024/25; je nach Zählweise (Köpfe oder Vollzeitäquivalente) fallen sie unterschiedlich aus. Geforscht, gelehrt und behandelt wird an einem Standort, mitten in Innsbruck.

Wer in Österreich den Notruf 144 wählt, landet oft bei einer Leitstelle des Roten Kreuzes. Wenige Minuten später steht ein Rettungswagen vor der Tür. Diese Verlässlichkeit prägt die Organisation seit 1880. Das Rote Kreuz ist die größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes und für viele Menschen die erste Adresse, wenn es schnell gehen muss. Den Kern der Arbeit bildet der Rettungs- und Krankentransport, dazu kommt eine Aufgabe, die im Alltag kaum sichtbar ist: Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versorgt rund 95 Prozent des österreichischen Bedarfs an Blutkonserven (Wikipedia, abgerufen 2026-06-15). Daneben reicht das Feld von Pflege und Hauskrankenhilfe über Fahrtendienste und Betreuung älterer Menschen bis zur Katastrophenhilfe und der Suche nach vermissten Angehörigen. Erste-Hilfe-Kurse gehören ebenso dazu. Vieles davon kennt man, ohne es dem Roten Kreuz zuzuordnen. Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien aufgestellt und föderal gegliedert. Neun Landesverbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, 133 Bezirksstellen und zahlreiche Ortsstellen reichen bis in kleine Gemeinden. Damit ist das Rote Kreuz in nahezu jeder Region Österreichs mit einem Stützpunkt vertreten. Geführt wird der Bundesverband von Präsident Gerald Schöpfer und Generalsekretär Michael Opriesnig. Getragen wird der Betrieb von über 10.700 hauptberuflichen und rund 80.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (roteskreuz.at, abgerufen 2026-06-15). Diese Mischung macht den Arbeitgeber aus. Notfallsanitäterinnen und Disponenten in der Leitstelle arbeiten neben Pflegekräften, Ausbildnern, Logistikern und Verwaltungsfachleuten. Für Berufseinsteiger ist der Weg gut ausgebaut: Über 4.200 Männer leisten hier jährlich ihren Zivildienst, viele bleiben danach. Wer im Rettungsdienst anfängt, durchläuft eine geregelte Sanitäterausbildung; Weiterbildung ist im laufenden Betrieb fest verankert, weil sich medizinische Standards ständig ändern. Eine Stelle beim Roten Kreuz ist krisenfest. Gebraucht wird die Organisation in guten wie in schlechten Jahren.
Mitten im 9. Wiener Bezirk, in der Löblichgasse, steht ein Krankenhaus, das viele Wienerinnen und Wiener nur vom Vorbeigehen kennen. Das Sanatorium Hera gehört der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, kurz KFA. Behandelt wird hier aber niemand nach Parteibuch: Patientinnen und Patienten aller Kassen kommen ambulant und stationär. Und das seit über hundert Jahren. Angefangen hat alles 1905. Der Gynäkologe Hugo Hübel ließ in der Löblichgasse eine private Heil- und Entbindungsanstalt bauen, anfangs mit gerade einmal 17 Einbettzimmern und einem einzigen Operationssaal. Den Namen lieh er sich von der griechischen Göttin. 1937 verkaufte Hübel das Haus an die KFA, die es seither als eigenes Krankenhaus führt. Im Krieg zerstörten Bomben das Gebäude fast vollständig. 1949 sperrte es wieder auf, damals als erste Wiener Klinik mit einer eigenen Station für künstliche Darmausgänge. Heute deckt die Hera rund fünfzehn Fachgebiete ab. In den Operationssälen stehen Chirurgen und Orthopäden, auf der internen Abteilung kümmern sich Internistinnen um die Patienten, dazu kommen Augenheilkunde, Dermatologie, Urologie und eine eigene Zahnklinik. Ein Brustgesundheitszentrum und ein Gesundheits- und Vorsorgezentrum ergänzen den klassischen Spitalsbetrieb. Wie viele Menschen hier heute arbeiten, macht das Haus nicht öffentlich. Ein Rechnungshofbericht hält für das Jahr 2005 rund 440 Beschäftigte und etwa 165 systemisierte Betten fest. Ein Mittelbetrieb also, kein anonymes Großklinikum. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem der Träger. Eine Körperschaft öffentlichen Rechts steht hinter dem Haus, kein renditegetriebener Konzern, und das prägt das Arbeitsumfeld. Gefragt sind nicht nur Ärztinnen und Pflegekräfte. Auch medizinisch-technische Dienste, Labor, Technik und Verwaltung halten den Betrieb am Laufen. Geführt wird die Klinik seit 2020 von Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Winker, einem Facharzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, der zugleich das Vorsorgezentrum der KFA leitet. Dass die Hera nicht stehen bleibt, zeigte sich Ende 2021: In Simmering eröffnete sie ein eigenes Kompetenzzentrum für Parodontologie, das erste seiner Art über die Löblichgasse hinaus.

Eine Stelle zu besetzen heißt selten, einfach die nächste Bewerbung zu nehmen. Polansky Personalberatung sucht für Unternehmen gezielt nach passenden Fachkräften, schaut genau hin, wer wirklich passt, und begleitet die Kandidatinnen und Kandidaten durch den Wechsel. Das Büro sitzt in der Wiener Josefstadt und wird von seiner Gründerin Claudia Massera geführt. Im Kern geht es ums Recruiting. Statt nur auf eingehende Bewerbungen zu warten, spricht das Büro über Active Sourcing passende Fachkräfte direkt an, oft auch Menschen, die gerade gar nicht auf Jobsuche sind. Wer in die engere Wahl kommt, durchläuft strukturierte Assessments. Die Eignungs- und Potenzialdiagnostik soll zeigen, ob jemand fachlich und menschlich zur Stelle passt, bevor unterschrieben wird. Damit hört die Arbeit nicht auf. Für Unternehmen baut Polansky Vergütungs- und Performance-Management-Systeme, hält Workshops und Coachings und übernimmt im Interim-Management vorübergehend eine Personalabteilung, wenn dort gerade Hände fehlen. Die andere Seite sind die Bewerberinnen und Bewerber selbst: Wer sich beruflich neu orientiert, bekommt Karriereberatung, und nach einer Trennung begleitet das Outplacement den nächsten Schritt. Polansky ist ein kleines, inhabergeführtes Büro, keine Konzernzentrale mit Hunderten Beschäftigten. Genau das prägt die Arbeit hier: Man ist nah an der Gründerin und am gesamten Bogen, vom ersten Suchprofil bis zum Coaching. Zwei Standorte gehören dazu, Wien in der Josefstadt und ein zweites Büro in Salzburg. Die Gewerbeberechtigung für Unternehmensberatung reicht bis 2004 zurück, als eingetragenes Unternehmen besteht Polansky seit 2017. Geführt wird das Ganze von Claudia Massera. Sie ist in Salzburg geboren, hat Sozial- und Wirtschaftswissenschaften studiert und in China zu interkulturellem Management und Auslandsentsendungen geforscht.

Rund 19.400 Stunden arbeitsmedizinische Vorsorge leisteten die Teams von Health Consult allein im Berichtsjahr 2022. Das Wiener Unternehmen sorgt dafür, dass Beschäftigte gesund durch ihren Arbeitstag kommen. Eine Ärztin berät bei arbeitsbedingten Beschwerden, eine Psychologin unterstützt nach einem belastenden Einsatz. Getragen wird das Haus an der Freyung vom Wiener Roten Kreuz. Gegründet 1990, gehört Health Consult heute zu hundert Prozent der Servicegesellschaft des Wiener Roten Kreuzes. Den Kern der Arbeit bildet die betriebliche Gesundheitsvorsorge: Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie und Vorsorgeuntersuchungen, dazu ein eigenes Fachärztezentrum im Haus. Betreut werden Unternehmen im Großraum Wien und in Ostösterreich, vom Kleinbetrieb mit weniger als 50 Beschäftigten bis zu größeren Organisationen. Was das im Alltag heißt, zeigen die Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2022: 5.641 Impfungen, 2.949 Vorsorgeuntersuchungen und gut 8.100 Stunden arbeitspsychologische Betreuung. Wer hier arbeitet, ist meist Arbeitsmediziner:in, arbeitsmedizinische Assistenz oder klinische:r und Gesundheitspsycholog:in. Ein eigenes Akutteam rückt nach belastenden Ereignissen aus. Health Consult bildet auch aus: Psychologie-Absolvent:innen können die Fachausbildung sowie Praktika in Arbeits- und Notfallpsychologie absolvieren. Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende beschreibt das Unternehmen seit über 30 Jahren als Grundlage seines Erfolgs und verweist darauf, als Tochter des Wiener Roten Kreuzes die Vorteile eines großen Trägers zu bieten. Der Sitz liegt zentral in der Wiener Innenstadt, an der Freyung im 1. Bezirk. Eine genaue Mitarbeiterzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht; die jüngsten konkreten Leistungszahlen stammen aus dem Berichtsjahr 2022.
Wer in Wien pflegebedürftig wird, die Wohnung verliert oder mit Schulden nicht mehr weiterkommt, hat es früher oder später mit dem Fonds Soziales Wien zu tun. Der FSW organisiert und finanziert die sozialen Dienstleistungen der Stadt – von der Pflege zu Hause über die Behindertenarbeit bis zur Grundversorgung geflüchteter Menschen. Rund 2.700 Menschen arbeiten dafür. Den Job mit Sinn nimmt der FSW dabei wörtlich. Gegründet wurde der FSW im Jahr 2000 als Fonds der Stadt Wien, eingetragen im Wiener Stiftungs- und Fondsregister, mit Sitz in der Guglgasse im dritten Bezirk. Seine Aufgabe ist es, Hilfe dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – meist nicht selbst am Bett oder am Beratungstisch, sondern als Planer, Vermittler und Geldgeber. Die eigentliche Arbeit am Menschen leisten zu großen Teilen rund 170 Partnerorganisationen, deren Leistungen der FSW steuert und bezahlt. 2023 erreichte er auf diese Weise rund 145.000 Wienerinnen und Wiener, bei einem Budget von etwa 2,56 Milliarden Euro. Das macht ihn zu einer der zentralen Säulen des Wiener Sozialsystems. Die Arbeit teilt sich in fünf Felder auf: Pflege und Betreuung, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe, Schuldnerberatung und die Grundversorgung für geflüchtete Menschen. Wer hier anfängt, landet selten in einer dieser Schubladen allein. Eine Pflegefachkraft im Tageszentrum, eine Sozialarbeiterin in der Wohnungslosenhilfe, ein Mitarbeiter im Kund:innenservice am Telefon unter 01 24 5 24 – sie alle arbeiten an derselben Sache, nur an verschiedenen Stellen. Der FSW spricht von über 90 Berufen unter seinem Dach, und das umfasst längst nicht nur den Sozial- und Pflegebereich, sondern auch IT, Verwaltung und kaufmännische Tätigkeiten. Als Arbeitgeber stützt sich der FSW auf das, was eine öffentliche Einrichtung dieser Größe bieten kann: Stabilität und Weiterbildung. Das interne Bildungsangebot umfasst nach eigenen Angaben rund 520 Kurse, dazu kommen Lehrstellen und Plätze im Freiwilligen Sozialjahr für den Nachwuchs. Der Frauenanteil in Führungspositionen liegt bei über 60 Prozent, etwas mehr als ein Drittel der Belegschaft arbeitet Teilzeit. Tätig ist der FSW ausschließlich in Wien – wer hier arbeitet, arbeitet für eine Stadt und ihre Bewohner, nicht für einen internationalen Markt.

DAS SIEBEN ist ein 4-Sterne-Superior-Gesundheitshotel in Bad Häring, mitten in den Tiroler Bergen. Das Haus hat 106 Zimmer und richtet sich an erwachsene Gäste, die zum Erholen, für besseren Schlaf und für ihre Gesundheit anreisen. Spa, eine eigene Therapie-Abteilung und eine Küche, die mit regionalen Produzenten zusammenarbeitet, bestimmen den Arbeitsalltag. Wer hier anfängt, arbeitet zugleich für das Spitzenhaus einer der größeren Hotelgruppen im österreichischen Gesundheitstourismus. Hinter DAS SIEBEN steht die Vivea-Gruppe aus Kufstein. Sie betreibt zehn Häuser in ganz Österreich, von Tirol über das Waldviertel und Kärnten bis ins Salzkammergut, und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (karriere.vivea-hotels.com). Im Gesundheitstourismus zählt die Kette damit zu den österreichischen Marktführern. DAS SIEBEN ist das einzige Haus der Gruppe mit vier Sternen Superior und ihr Premiumbetrieb. Geführt wird die Gesellschaft, die ihren Sitz in Bad Häring hat, von Geschäftsführer Engelbert Künig. Was das für Bewerberinnen und Bewerber spannend macht, sind die zwei sehr unterschiedlichen Welten unter einem Dach. Auf der einen Seite läuft der klassische Hotelbetrieb: Küche, Service, Rezeption und Housekeeping. Auf der anderen Seite steht eine medizinisch-therapeutische Abteilung, in der Physiotherapeutinnen, Masseure, Diätologinnen und Sportwissenschaftler die Gesundheitsprogramme der Gäste begleiten. Quer über alle Vivea-Häuser nennt das Unternehmen rund 39 verschiedene Berufe. Das ist ungewöhnlich breit für ein einzelnes Hotelhaus und eröffnet auch Wechsel zwischen den Standorten. Nachwuchs bildet das Haus selbst aus, etwa zu Koch oder Köchin, zur Restaurantfachkraft und im Hotel- und Gastgewerbe. Für Beschäftigte, die nicht aus der Region kommen, gibt es Personalzimmer in Hausnähe. Die Gesellschaft ist seit den 1980er-Jahren im Firmenbuch eingetragen und gehört zur Vivea Holding. Eine genaue Beschäftigtenzahl allein für DAS SIEBEN veröffentlicht das Unternehmen nicht; die rund 1.150 Mitarbeitenden beziehen sich auf die gesamte Gruppe. Jedes Zimmer im Haus hat einen Balkon oder eine Terrasse mit Blick auf die Berge.

Rund 936 Menschen arbeiten im Krankenhaus der Stadt Dornbirn, dem größten Betrieb der Stadt. 2023 wurden hier etwa 76.000 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär versorgt. Es ist das zweitgrößte Krankenhaus Vorarlbergs und das einzige im Land, das von einer Gemeinde getragen wird. Getragen wird das Haus von der Stadt Dornbirn, nicht vom Land. Eröffnet wurde es am 1. Dezember 1983, und mit 278 Betten sowie 18 ambulanten Betreuungsplätzen versorgt es seither die Region. Die medizinische Arbeit verteilt sich auf sieben Primariate, jedes von einem Primararzt geführt. Die Innere Medizin ist die größte Abteilung; hier betreuen rund 70 diplomierte Pflegekräfte und ein eigenes Ärzteteam den Großteil der stationären Fälle. Daneben operieren Chirurgie und Unfallchirurgie, in der Geburtshilfe kommen Kinder zur Welt, und in der Gynäkologie arbeitet seit 2003 die bundesweit einzige Gewaltambulanz. Die Universitäten Wien, Graz und Innsbruck führen das Krankenhaus als Lehrkrankenhaus. Die Berufe reichen weit über Medizin und Pflege hinaus. Im Zentrallabor sind biomedizinische Analytikerinnen rund um die Uhr im Einsatz, ein vierzehnköpfiges Team von Radiologietechnologen erstellt die Bildgebung für sämtliche Fächer, und in Verwaltung, IT und Technik hält ein eigener Stab den Betrieb am Laufen. Einsteigen kann man auch über die Ausbildung. Das Haus vergibt Studienplätze etwa für Hebammen und Radiologietechnologie, dazu Lehrstellen und Ausbildungsstationen für junge Ärztinnen und Ärzte. Geführt wird das Krankenhaus kollegial von ärztlicher Direktion, Pflegedirektion und Verwaltungsdirektion gemeinsam. 2021 ging ein neuer, rund 22,5 Millionen Euro teurer Operationsbereich in Betrieb.

Rund 85.000 Menschen in den 39 Gemeinden des Bezirks Schwaz verlassen sich auf ein Haus, wenn es ernst wird: das Bezirkskrankenhaus Schwaz an der Swarovskistraße. 708 Beschäftigte halten den Betrieb mit 252 Betten am Laufen. Das macht das BKH zu einem der größten Arbeitgeber der Region. Behandelt wird hier in der ganzen Breite eines Standardkrankenhauses. In der Inneren Medizin geht es um Herz- und Stoffwechselerkrankungen, in der Geburtshilfe kommen die Kinder des Bezirks zur Welt, und in der Unfallchirurgie versorgt das Team die Verletzungen aus den umliegenden Skigebieten. Dazu kommen Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Anästhesie und Intensivmedizin, HNO und eine interventionelle Radiologie. 2023 zählte das Haus 13.614 stationäre Aufnahmen und mehr als 54.000 ambulante Erstkontakte. Getragen wird das Krankenhaus je zur Hälfte von den tirol kliniken und dem Gemeindeverband der Bezirksgemeinden. Hinter dem BKH steht damit der größte Gesundheitsverbund des Landes, und gleichzeitig bleibt das Haus fest in der eigenen Region verwurzelt. Geführt wird die Betriebsgesellschaft seit 2020 von Geschäftsführer Andreas Hoppichler. Die Geschichte reicht weit zurück. Schon 1515 entstand in Schwaz ein Spital für die Knappen der Silberbergwerke; seit 1908 ist es das Bezirkskrankenhaus. Neben Ärztinnen und Pflegekräften arbeiten im Haus Hebammen, Physiotherapeutinnen sowie Beschäftigte in Labor und Radiologie. Und Pflege wird hier nicht nur geleistet, sondern auch gelehrt: Rund 220 junge Menschen lernen an der angeschlossenen Ausbildung den Pflegeberuf.

Das Heilmoor liegt direkt vor der Tür. Am Rand von Bad Traunstein, einem Ort mit rund hundert Einwohnern im niederösterreichischen Waldviertel, betreibt die Vivea Bad Traunstein GmbH & Co KG seit 2009 ein 4-Sterne-Gesundheitshotel mit 185 Gästebetten. Im Mittelpunkt stehen Beschwerden des Bewegungsapparats. Behandelt wird vor allem mit Naturmoor aus der unmittelbaren Umgebung. Das Haus gehört zur österreichischen Vivea-Gruppe, die zehn Gesundheits- und Wellnesshotels betreibt: neun unter der Marke Vivea, dazu das DAS SIEBEN in Tirol. Die Standorte verteilen sich über Kärnten, Ober- und Niederösterreich bis nach Tirol, geführt von der Vivea Holding mit Sitz in Kufstein. Österreichweit arbeiten rund 1.150 Menschen für die Gruppe, in etwa 39 verschiedenen Berufen. Wie viele davon am Standort Bad Traunstein tätig sind, weist das Haus nicht gesondert aus. Diese Bandbreite an Berufen prägt auch den Alltag in Bad Traunstein. In Küche und Service stehen Köche und Restaurantfachleute, an der Rezeption und in der Haustechnik hält sich der Betrieb in Gang. Dazu kommt der therapeutische Teil: Physiotherapeutinnen, Heilmasseure und Diätologen begleiten die Kurgäste, ergänzt um Kosmetik und Fußpflege. Ausgebildet wird ebenfalls im Haus, etwa zum Koch oder zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Für Beschäftigte, die von weiter her kommen, gibt es Personalzimmer und bei Bedarf einen Platz im Mitarbeiterwohnhaus. In einem Dorf dieser Größe ist das ein handfestes Argument. Die Anlage umfasst rund 387 Quadratmeter Wasserfläche, fünf Saunen und einen knapp 20 Meter langen Außenpool, der auch im Winter beheizt ist. Gäste reisen aus ganz Österreich an; ein kostenloser Shuttle holt sie unter anderem von den Bahnhöfen in Wien und Linz ab. 95 Prozent von ihnen bewerten ihren Aufenthalt als sehr gut.

An zwei Standorten in Wien, in Margareten und in Penzing, entstehen hier täglich die Bilder, mit denen Ärztinnen und Ärzte Diagnosen stellen: MRT, Computertomographie, Röntgen, Mammographie, Ultraschall, Knochendichtemessung. Nach außen tritt das Unternehmen als Radiologicum auf, die Radiologie-Gruppe hinter beiden Instituten. Gearbeitet wird mit allen Kassen und privat. Wer sich für die Bildgebung interessiert, findet hier ein Haus, das genau das seit Jahrzehnten macht und nichts anderes. Getragen wird das Radiologicum von der Resch & Partner Fachärzte für Radiologie GmbH, einer Wiener Gesellschaft, die seit 1994 im Firmenbuch steht. Aus der ärztlichen Leitung heraus geführt: Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch, Priv.-Doz. Dr. Markus Reiter und Dr. Christoph Bernhard sind zugleich Geschäftsführung und praktizierende Fachärzte, gemeinsam mit Dr. Florian Stiassny bilden vier Radiologinnen und Radiologen den fachlichen Kern. Das Leistungsspektrum reicht von der klassischen Röntgenaufnahme über die Schnittbildverfahren MRT und CT bis zur Mammographie und zur Röntgentherapie. Inhaltlich hat sich die Gruppe Schwerpunkte gesetzt, etwa Frauen- und Männergesundheit, Sportmedizin sowie die Herz- und Gefäßbildgebung. Ein radiologisches Institut lebt nicht von Ärzten allein. Das zeigt sich schon an den offenen Stellen: Gesucht werden Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie ebenso wie Radiologietechnolog:innen, Röntgen- und Ordinationsassistenz, medizinische Schreibkräfte und Empfangskräfte am Schalter. Rund um jedes Gerät stehen also unterschiedliche Berufsgruppen. Für Radiologietechnolog:innen nennt das Haus ein Einstiegsgehalt ab 3.600 Euro brutto im Monat auf Vollzeitbasis, inklusive Zulagen und mit ausdrücklicher Bereitschaft zu mehr je nach Qualifikation (radiologicum.wien, abgerufen 17.07.2026). Berufseinsteiger sind willkommen, Erfahrung erwünscht, aber kein Muss. Über die genaue Mitarbeiterzahl macht das Unternehmen öffentlich keine Angaben. Was sich belegen lässt, ist die Beständigkeit: eine Radiologie mit zwei etablierten Wiener Standorten, geführt von den Ärztinnen und Ärzten, die selbst an den Geräten stehen. In den eigenen Stellenausschreibungen beschreibt sich das Haus als eines der größeren radiologischen Institute Österreichs und legt Wert auf einen wertschätzenden Ton im Team und gegenüber den Patientinnen und Patienten. Wer in der medizinischen Bildgebung arbeiten möchte, trifft hier auf ein spezialisiertes Umfeld, in dem alle gängigen Verfahren unter einem Dach zusammenkommen.