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Pflege in Flensburg: Arbeiten an der Förde, nahe der dänischen Grenze
Flensburg liegt ganz im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein, direkt an der Förde und wenige Kilometer von Dänemark entfernt. Von Österreich aus ist das eine der entferntesten Adressen, die in einer deutschsprachigen Stellenliste auftauchen können. Dass ein solches Inserat auf einem österreichischen Portal erscheint, hat meist einen einfachen Grund: Träger aus Norddeutschland suchen gezielt im gesamten deutschsprachigen Raum nach Pflegepersonal, weil der Bedarf dort groß ist – in der Stadt ebenso wie im ländlichen Umland Richtung Nordfriesland.
Gefragt sind vor allem Pflegekräfte, dazu Pflegeassistenz, Ergotherapie und Leitungsfunktionen in der Pflege. Wer mit dem Gedanken spielt, für einige Jahre in den Norden zu gehen, sollte die Unterschiede zwischen den Systemen kennen, bevor die Bewerbung hinausgeht.
Worauf österreichische Pflegekräfte achten sollten
In Deutschland heißt die dreijährige Pflegeausbildung heute generalistisch Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Ein österreichisches Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege wird über die EU-Berufsanerkennungsrichtlinie grundsätzlich anerkannt, die Berufserlaubnis erteilt aber die zuständige Landesbehörde – in diesem Fall in Schleswig-Holstein. Planen Sie dafür Zeit ein, und halten Sie Diplom, Beglaubigungen und Nachweise über Ihre Berufspraxis bereit.
Schwieriger ist es bei den Assistenzberufen. Die österreichische Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz haben in Deutschland keine exakte Entsprechung; die Einstufung erfolgt im Einzelfall und kann niedriger ausfallen als erwartet. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch offen nach, als was Sie eingestellt und bezahlt würden. Auch Dienstplanmodelle, Tarifverträge kirchlicher und kommunaler Träger sowie die Einarbeitung unterscheiden sich spürbar von dem, was Sie aus einem österreichischen Spital oder Pflegeheim kennen. Und ganz praktisch: Der Norden ist flach, windig und weit weg von den Bergen – für manche genau der Reiz.
Pflege in Flensburg: Arbeiten an der Förde, nahe der dänischen Grenze
Flensburg liegt ganz im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein, direkt an der Förde und wenige Kilometer von Dänemark entfernt. Von Österreich aus ist das eine der entferntesten Adressen, die in einer deutschsprachigen Stellenliste auftauchen können. Dass ein solches Inserat auf einem österreichischen Portal erscheint, hat meist einen einfachen Grund: Träger aus Norddeutschland suchen gezielt im gesamten deutschsprachigen Raum nach Pflegepersonal, weil der Bedarf dort groß ist – in der Stadt ebenso wie im ländlichen Umland Richtung Nordfriesland.
Gefragt sind vor allem Pflegekräfte, dazu Pflegeassistenz, Ergotherapie und Leitungsfunktionen in der Pflege. Wer mit dem Gedanken spielt, für einige Jahre in den Norden zu gehen, sollte die Unterschiede zwischen den Systemen kennen, bevor die Bewerbung hinausgeht.
Worauf österreichische Pflegekräfte achten sollten
In Deutschland heißt die dreijährige Pflegeausbildung heute generalistisch Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Ein österreichisches Diplom in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege wird über die EU-Berufsanerkennungsrichtlinie grundsätzlich anerkannt, die Berufserlaubnis erteilt aber die zuständige Landesbehörde – in diesem Fall in Schleswig-Holstein. Planen Sie dafür Zeit ein, und halten Sie Diplom, Beglaubigungen und Nachweise über Ihre Berufspraxis bereit.
Schwieriger ist es bei den Assistenzberufen. Die österreichische Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz haben in Deutschland keine exakte Entsprechung; die Einstufung erfolgt im Einzelfall und kann niedriger ausfallen als erwartet. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch offen nach, als was Sie eingestellt und bezahlt würden. Auch Dienstplanmodelle, Tarifverträge kirchlicher und kommunaler Träger sowie die Einarbeitung unterscheiden sich spürbar von dem, was Sie aus einem österreichischen Spital oder Pflegeheim kennen. Und ganz praktisch: Der Norden ist flach, windig und weit weg von den Bergen – für manche genau der Reiz.