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Wer nach einem Sturz mit gebrochenem Knöchel in die Notaufnahme kommt, landet früher oder später bei einem Menschen wie Ihnen: dem Unfallchirurgen. Es geht um Knochen, Bänder, Gelenke, manchmal um mehrere Verletzungen gleichzeitig. Die Bandbreite? Enorm. Vom Handgelenksbruch des Kindes bis zum Polytrauma nach einem Verkehrsunfall, bei dem jede Minute zählt.
Der Alltag ist selten planbar. Sie stellen Diagnosen mit Röntgen, CT und Ihren Händen, entscheiden zwischen konservativer Behandlung und Operation, versorgen Wunden, richten Frakturen ein und begleiten Patientinnen und Patienten bis zur Nachsorge. Dazwischen: Dokumentation, Visiten, Gespräche mit Angehörigen. Handwerkliches Geschick trifft auf schnelle Urteilskraft. Beides brauchen Sie.
Wie wird man Unfallchirurg?
Nach dem Medizinstudium führt der Weg in Österreich über die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie — dieses Fachgebiet vereint seit einigen Jahren die klassische Unfallchirurgie mit der Orthopädie. Rechnen Sie mit rund sechs Jahren Facharztausbildung, davon ein gehöriger Teil im OP und im Schockraum. Die Basisausbildung geht voraus. Wer sich später spezialisieren möchte, etwa auf Wirbelsäule, Endoprothetik oder Kindertraumatologie, findet reichlich Anknüpfungspunkte.
Gefragt sind neben der fachlichen Tiefe vor allem Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Nachtdienste, Wochenenddienste, Bereitschaft — das gehört dazu, und ehrlich gesagt ist es nichts für jeden. Kommunikation zählt genauso. Sie arbeiten eng mit Anästhesie, Pflege, Radiologie und Physiotherapie zusammen, oft unter Zeitdruck.
Typische Arbeitgeber sind Schwerpunkt- und Landeskrankenhäuser mit angeschlossener Unfallabteilung, die Traumazentren der Unfallversicherung sowie Universitätskliniken mit Forschung und Lehre. Auch private Häuser suchen erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte. Und wenn Sie irgendwann kürzertreten möchten: gutachterliche Tätigkeit, Sportmedizin oder eine Wahlarztordination sind naheliegende Richtungen, in die sich Ihre Erfahrung übertragen lässt.
Wer nach einem Sturz mit gebrochenem Knöchel in die Notaufnahme kommt, landet früher oder später bei einem Menschen wie Ihnen: dem Unfallchirurgen. Es geht um Knochen, Bänder, Gelenke, manchmal um mehrere Verletzungen gleichzeitig. Die Bandbreite? Enorm. Vom Handgelenksbruch des Kindes bis zum Polytrauma nach einem Verkehrsunfall, bei dem jede Minute zählt.
Der Alltag ist selten planbar. Sie stellen Diagnosen mit Röntgen, CT und Ihren Händen, entscheiden zwischen konservativer Behandlung und Operation, versorgen Wunden, richten Frakturen ein und begleiten Patientinnen und Patienten bis zur Nachsorge. Dazwischen: Dokumentation, Visiten, Gespräche mit Angehörigen. Handwerkliches Geschick trifft auf schnelle Urteilskraft. Beides brauchen Sie.
Wie wird man Unfallchirurg?
Nach dem Medizinstudium führt der Weg in Österreich über die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie — dieses Fachgebiet vereint seit einigen Jahren die klassische Unfallchirurgie mit der Orthopädie. Rechnen Sie mit rund sechs Jahren Facharztausbildung, davon ein gehöriger Teil im OP und im Schockraum. Die Basisausbildung geht voraus. Wer sich später spezialisieren möchte, etwa auf Wirbelsäule, Endoprothetik oder Kindertraumatologie, findet reichlich Anknüpfungspunkte.
Gefragt sind neben der fachlichen Tiefe vor allem Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Nachtdienste, Wochenenddienste, Bereitschaft — das gehört dazu, und ehrlich gesagt ist es nichts für jeden. Kommunikation zählt genauso. Sie arbeiten eng mit Anästhesie, Pflege, Radiologie und Physiotherapie zusammen, oft unter Zeitdruck.
Typische Arbeitgeber sind Schwerpunkt- und Landeskrankenhäuser mit angeschlossener Unfallabteilung, die Traumazentren der Unfallversicherung sowie Universitätskliniken mit Forschung und Lehre. Auch private Häuser suchen erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte. Und wenn Sie irgendwann kürzertreten möchten: gutachterliche Tätigkeit, Sportmedizin oder eine Wahlarztordination sind naheliegende Richtungen, in die sich Ihre Erfahrung übertragen lässt.