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9 Sportwissenschaftler Jobs
Profil: Abgeschlossene Ausbildung als Sportwissenschafter:in Eintragung in die Liste zur Ausübung der Trainingstherapie berechtigten Sportwissenschafter:innen Anerkannte…
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Physiotherapeut / Sportwissenschafter (m/w/d), 20 Wochenstunden, Gesundheitseinrichtung Josefhof in Graz.
Voll- oder Teilzeitstelle als Sportwissenschaftler:in im ambulanten Rehazentrum Eisenstadt. Fokus auf gesteuerte Ausdauertrainings, Trainingsplanerstellung, Leistungsdiagnostik,…
Stelle als Sportwissenschaftler:in im Vitrea Rehazentrum Wörgl mit Fokus auf sportwissenschaftliche Einzel- und Gruppentherapien, Trainingsprogramme, Leistungsdiagnostik,…
Position als Sportwissenschaftler:in in der Rehaklinik Kitzbühel mit Fokus auf Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates, sportwissenschaftliche Behandlungsmethoden,…
Therapieleitung im OptimaMed Gesundheitsresort Salzerbad in Kleinzell für fachliche, organisatorische und personelle Führung des Therapiebereichs.
Vollzeit- oder Teilzeitstelle als Therapieleitung im OptimaMed Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Wiesing mit Fokus auf Leitung des Therapiebereichs,…
Teilzeitstelle als Ergotherapeut:in im OptimaMed Rehabilitationszentrum Perchtoldsdorf mit Fokus auf ergotherapeutische Patient:innenbetreuung, Gruppensettings,…
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Was Sportwissenschaftler:innen im klinischen Alltag tatsächlich tun
Bewegung als Therapie. Das klingt einfach, ist es aber selten. Wer als Sportwissenschaftler:in in Kliniken, Reha-Zentren oder Präventionseinrichtungen arbeitet, übersetzt medizinische Diagnosen in konkrete Trainings- und Belastungspläne – für Menschen nach einem Herzinfarkt, nach Gelenkersatz, mit Diabetes oder chronischen Rückenbeschwerden. Sie führen Leistungsdiagnostik durch, werten Spiroergometrie und Kraftmessungen aus, dosieren Belastung dort, wo Physiotherapie und Ärzteschaft an ihre Fachgrenze stoßen, und begleiten Patient:innen über Wochen. Oft im Team, selten allein.
Der Einstieg läuft in der Regel über ein Studium der Sportwissenschaft oder Gesundheitswissenschaft, häufig mit Schwerpunkt Prävention, Rehabilitation oder Trainingstherapie. Ein Bachelor öffnet die Tür; für Positionen in der medizinischen Trainingstherapie oder in der Forschung wird meist ein Master erwartet. Und danach? Weiterbildungen in Sporttraumatologie, kardiologischer Rehabilitation oder betrieblicher Gesundheitsförderung schärfen das Profil oft mehr als der zweite Studienabschluss.
Gefragt sind Menschen, die zwei Sprachen sprechen: die der Physiologie und die der Praxis. Sie sollten Trainingsdaten sauber interpretieren, aber auch eine 78-jährige Patientin dazu bringen können, das Fahrradergometer nicht nach fünf Minuten aufzugeben. Kommunikationsstärke, Geduld, ein Gespür für Grenzen. Dazu die Bereitschaft, eng mit Ärzt:innen, Pflege und Physiotherapie abzustimmen – interdisziplinär ist hier kein Schlagwort, sondern der Arbeitsalltag.
Typische Arbeitgeber finden Sie über das gesamte Gesundheitswesen verteilt. Reha-Kliniken und Kurzentren, Herz- und Kreislaufabteilungen, ambulante Therapiezentren, betriebsärztliche Dienste größerer Unternehmen, Krankenkassen mit Präventionsprogrammen, dazu Sportmedizinische Institute und Universitäten für alle, die es Richtung Forschung zieht. Auch Leistungssportzentren und Verbände beschäftigen Sportwissenschaftler:innen, wobei der medizinisch-therapeutische Bereich meist die stabileren Wege bietet.
Ein Feld, das sich bewegt. Mit der wachsenden Bedeutung von Prävention und der alternden Bevölkerung verschiebt sich vieles in Richtung Bewegungsförderung – und damit in Richtung genau jener Fachkräfte, die wissen, wie man Belastung sicher steuert.
Sportwissenschaftler in Zahlen
Was Sportwissenschaftler:innen im klinischen Alltag tatsächlich tun
Bewegung als Therapie. Das klingt einfach, ist es aber selten. Wer als Sportwissenschaftler:in in Kliniken, Reha-Zentren oder Präventionseinrichtungen arbeitet, übersetzt medizinische Diagnosen in konkrete Trainings- und Belastungspläne – für Menschen nach einem Herzinfarkt, nach Gelenkersatz, mit Diabetes oder chronischen Rückenbeschwerden. Sie führen Leistungsdiagnostik durch, werten Spiroergometrie und Kraftmessungen aus, dosieren Belastung dort, wo Physiotherapie und Ärzteschaft an ihre Fachgrenze stoßen, und begleiten Patient:innen über Wochen. Oft im Team, selten allein.
Der Einstieg läuft in der Regel über ein Studium der Sportwissenschaft oder Gesundheitswissenschaft, häufig mit Schwerpunkt Prävention, Rehabilitation oder Trainingstherapie. Ein Bachelor öffnet die Tür; für Positionen in der medizinischen Trainingstherapie oder in der Forschung wird meist ein Master erwartet. Und danach? Weiterbildungen in Sporttraumatologie, kardiologischer Rehabilitation oder betrieblicher Gesundheitsförderung schärfen das Profil oft mehr als der zweite Studienabschluss.
Gefragt sind Menschen, die zwei Sprachen sprechen: die der Physiologie und die der Praxis. Sie sollten Trainingsdaten sauber interpretieren, aber auch eine 78-jährige Patientin dazu bringen können, das Fahrradergometer nicht nach fünf Minuten aufzugeben. Kommunikationsstärke, Geduld, ein Gespür für Grenzen. Dazu die Bereitschaft, eng mit Ärzt:innen, Pflege und Physiotherapie abzustimmen – interdisziplinär ist hier kein Schlagwort, sondern der Arbeitsalltag.
Typische Arbeitgeber finden Sie über das gesamte Gesundheitswesen verteilt. Reha-Kliniken und Kurzentren, Herz- und Kreislaufabteilungen, ambulante Therapiezentren, betriebsärztliche Dienste größerer Unternehmen, Krankenkassen mit Präventionsprogrammen, dazu Sportmedizinische Institute und Universitäten für alle, die es Richtung Forschung zieht. Auch Leistungssportzentren und Verbände beschäftigen Sportwissenschaftler:innen, wobei der medizinisch-therapeutische Bereich meist die stabileren Wege bietet.
Ein Feld, das sich bewegt. Mit der wachsenden Bedeutung von Prävention und der alternden Bevölkerung verschiebt sich vieles in Richtung Bewegungsförderung – und damit in Richtung genau jener Fachkräfte, die wissen, wie man Belastung sicher steuert.







