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1 Flugarzt Job

Tätigkeiten. Mitgestaltung bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der arbeitsmedizinischen Betreuung unserer Kund:innen. Eigenständige Durchführung von delegierbaren…

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Berufsfeld im Überblick

Was ein Flugarzt wirklich macht

Fliegen dürfen nicht alle. Wer ein Cockpit betritt oder als Kabinenpersonal arbeitet, braucht ein gültiges Tauglichkeitszeugnis – und genau hier kommen Sie ins Spiel. Als Flugarzt, im Fachjargon oft AME genannt (Aeromedical Examiner), untersuchen Sie Piloten, Flugbegleiter und teils auch Fluglotsen auf ihre gesundheitliche Eignung. Herz, Lunge, Sehkraft, Gehör, Reaktionsvermögen. Klingt nach Routine, ist es aber selten, denn die Entscheidung, ob jemand tauglich ist oder eben nicht, trägt Gewicht.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen genauer Diagnostik und viel Dokumentation. Sie führen die vorgeschriebenen Klasse-1- und Klasse-2-Untersuchungen durch, bewerten Befunde im Kontext der luftfahrtmedizinischen Vorgaben und melden Ihre Ergebnisse an die zuständige Behörde. Manchmal geht es um klare Fälle. Manchmal um Grenzentscheidungen, bei denen ein Medikament, ein Blutdruckwert oder eine alte Verletzung plötzlich zur Frage der Flugsicherheit wird.

Der Weg dorthin

Grundlage ist immer die abgeschlossene Ausbildung zum Arzt, meist mit einigen Jahren klinischer Erfahrung im Rücken. Darauf setzt eine spezielle luftfahrtmedizinische Weiterbildung auf, deren Anerkennung in Österreich über die Austro Control läuft. Ohne diese Zertifizierung geht nichts. Interesse an Innerer Medizin, Kardiologie, Augenheilkunde oder Arbeitsmedizin hilft Ihnen enorm, weil sich die Fragestellungen genau dort ballen.

Und wo arbeitet man dann? Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen betreibt eine eigene Praxis mit AME-Zulassung, oft neben der allgemeinmedizinischen oder arbeitsmedizinischen Tätigkeit. Andere sind bei Fluggesellschaften angestellt, bei Flugmedizinischen Zentren oder im Umfeld von Behörden und Flughäfen. Auch das Bundesheer und Rettungsflugdienste beschäftigen Ärztinnen und Ärzte mit flugmedizinischem Schwerpunkt.

Gefragt sind Genauigkeit, ein ruhiger Umgang mit Menschen, die um ihre Lizenz bangen, und die Bereitschaft, sich in einem stark regulierten Feld ständig fortzubilden. Vorschriften ändern sich. Wer präzise dokumentiert und trotzdem den Menschen vor sich nicht aus dem Blick verliert, ist hier gut aufgehoben – ein Beruf für alle, die medizinische Verantwortung und Technikaffinität gern verbinden.

Flugarzt in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
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Was ein Flugarzt wirklich macht

Fliegen dürfen nicht alle. Wer ein Cockpit betritt oder als Kabinenpersonal arbeitet, braucht ein gültiges Tauglichkeitszeugnis – und genau hier kommen Sie ins Spiel. Als Flugarzt, im Fachjargon oft AME genannt (Aeromedical Examiner), untersuchen Sie Piloten, Flugbegleiter und teils auch Fluglotsen auf ihre gesundheitliche Eignung. Herz, Lunge, Sehkraft, Gehör, Reaktionsvermögen. Klingt nach Routine, ist es aber selten, denn die Entscheidung, ob jemand tauglich ist oder eben nicht, trägt Gewicht.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen genauer Diagnostik und viel Dokumentation. Sie führen die vorgeschriebenen Klasse-1- und Klasse-2-Untersuchungen durch, bewerten Befunde im Kontext der luftfahrtmedizinischen Vorgaben und melden Ihre Ergebnisse an die zuständige Behörde. Manchmal geht es um klare Fälle. Manchmal um Grenzentscheidungen, bei denen ein Medikament, ein Blutdruckwert oder eine alte Verletzung plötzlich zur Frage der Flugsicherheit wird.

Der Weg dorthin

Grundlage ist immer die abgeschlossene Ausbildung zum Arzt, meist mit einigen Jahren klinischer Erfahrung im Rücken. Darauf setzt eine spezielle luftfahrtmedizinische Weiterbildung auf, deren Anerkennung in Österreich über die Austro Control läuft. Ohne diese Zertifizierung geht nichts. Interesse an Innerer Medizin, Kardiologie, Augenheilkunde oder Arbeitsmedizin hilft Ihnen enorm, weil sich die Fragestellungen genau dort ballen.

Und wo arbeitet man dann? Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen betreibt eine eigene Praxis mit AME-Zulassung, oft neben der allgemeinmedizinischen oder arbeitsmedizinischen Tätigkeit. Andere sind bei Fluggesellschaften angestellt, bei Flugmedizinischen Zentren oder im Umfeld von Behörden und Flughäfen. Auch das Bundesheer und Rettungsflugdienste beschäftigen Ärztinnen und Ärzte mit flugmedizinischem Schwerpunkt.

Gefragt sind Genauigkeit, ein ruhiger Umgang mit Menschen, die um ihre Lizenz bangen, und die Bereitschaft, sich in einem stark regulierten Feld ständig fortzubilden. Vorschriften ändern sich. Wer präzise dokumentiert und trotzdem den Menschen vor sich nicht aus dem Blick verliert, ist hier gut aufgehoben – ein Beruf für alle, die medizinische Verantwortung und Technikaffinität gern verbinden.

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