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3 Altersmediziner Jobs
Stand 07.11.2026: 3 offene Stellen für Altersmediziner.
Facharztstelle für Innere Medizin oder Neurologie im Krankenhaus Sierning mit Schwerpunkt Akutgeriatrie und Remobilisation, Betreuung geriatrischer Patient:innen von Aufnahme bis…
Aufgaben Medizinische Behandlung und Betreuung der Patient*innen auf der Station für Akutgeriatrie/Remobilisation (25 Betten) Versorgung von meist robusten, multimorbiden und…
Fachärztinnen und Fachärzte für die Abteilung Innere Medizin im Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach.
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Alt werden viele. Die medizinische Betreuung im hohen Lebensalter braucht aber ein eigenes Denken, und genau da setzt die Arbeit von Altersmediziner:innen an. Sie behandeln Menschen, bei denen selten nur eine Diagnose im Raum steht, sondern mehrere Erkrankungen gleichzeitig, dazu Wechselwirkungen von Medikamenten, nachlassende Beweglichkeit, manchmal beginnende Demenz. Der Blick geht deshalb weiter als auf das einzelne Organ. Wie erhält jemand mit 84 Jahren möglichst viel Selbstständigkeit im Alltag? Solche Fragen bestimmen den Arbeitstag oft stärker als das reine Laborergebnis.
Konkret bedeutet das: Aufnahmegespräche, geriatrisches Assessment, Sturzabklärung, das Anpassen von Dauermedikation, Angehörige einbeziehen. Vieles davon geschieht im Team mit Pflege, Physio- und Ergotherapie sowie dem Sozialdienst. Wer hier gut arbeitet, koordiniert genauso viel, wie er oder sie untersucht.
Wege in die Altersmedizin
Der übliche Einstieg führt über das Studium der Humanmedizin und die Basisausbildung, danach die Facharztausbildung, meist in der Inneren Medizin. In Österreich lässt sich anschließend die Zusatzausbildung Geriatrie erwerben. Auch Allgemeinmediziner:innen mit entsprechender Schwerpunktsetzung finden ihren Platz. Gefragt sind pharmakologisches Wissen rund um Polypharmazie, Erfahrung mit kognitiven Störungen und, ganz ehrlich, Geduld. Kommunikationsstärke ebenso, denn viel läuft über Zuhören und über das Gespräch mit Familien, die überfordert sind.
Und die Arbeitgeber? Akutgeriatrien und Remobilisationsstationen an Kranken- und Ordensspitälern, geriatrische Tageskliniken, Pflege- und Wohnheime, Rehabilitationszentren. Dazu die mobile Betreuung und hausärztliche Praxen mit älterem Patientenstamm. Die Nachfrage nach dieser Qualifikation wächst mit der Demografie, das spüren Sie an den Ausschreibungen quer durch die Bundesländer.
Wenn Sie überlegen, ob dieses Feld zu Ihnen passt: Es lohnt sich, früh in einer geriatrischen Abteilung zu hospitieren. Der Umgang mit chronischer Krankheit, mit Endlichkeit auch, ist nicht für jede:n. Für viele aber wird gerade das zur eigentlichen Motivation.
Altersmediziner in Zahlen
Alt werden viele. Die medizinische Betreuung im hohen Lebensalter braucht aber ein eigenes Denken, und genau da setzt die Arbeit von Altersmediziner:innen an. Sie behandeln Menschen, bei denen selten nur eine Diagnose im Raum steht, sondern mehrere Erkrankungen gleichzeitig, dazu Wechselwirkungen von Medikamenten, nachlassende Beweglichkeit, manchmal beginnende Demenz. Der Blick geht deshalb weiter als auf das einzelne Organ. Wie erhält jemand mit 84 Jahren möglichst viel Selbstständigkeit im Alltag? Solche Fragen bestimmen den Arbeitstag oft stärker als das reine Laborergebnis.
Konkret bedeutet das: Aufnahmegespräche, geriatrisches Assessment, Sturzabklärung, das Anpassen von Dauermedikation, Angehörige einbeziehen. Vieles davon geschieht im Team mit Pflege, Physio- und Ergotherapie sowie dem Sozialdienst. Wer hier gut arbeitet, koordiniert genauso viel, wie er oder sie untersucht.
Wege in die Altersmedizin
Der übliche Einstieg führt über das Studium der Humanmedizin und die Basisausbildung, danach die Facharztausbildung, meist in der Inneren Medizin. In Österreich lässt sich anschließend die Zusatzausbildung Geriatrie erwerben. Auch Allgemeinmediziner:innen mit entsprechender Schwerpunktsetzung finden ihren Platz. Gefragt sind pharmakologisches Wissen rund um Polypharmazie, Erfahrung mit kognitiven Störungen und, ganz ehrlich, Geduld. Kommunikationsstärke ebenso, denn viel läuft über Zuhören und über das Gespräch mit Familien, die überfordert sind.
Und die Arbeitgeber? Akutgeriatrien und Remobilisationsstationen an Kranken- und Ordensspitälern, geriatrische Tageskliniken, Pflege- und Wohnheime, Rehabilitationszentren. Dazu die mobile Betreuung und hausärztliche Praxen mit älterem Patientenstamm. Die Nachfrage nach dieser Qualifikation wächst mit der Demografie, das spüren Sie an den Ausschreibungen quer durch die Bundesländer.
Wenn Sie überlegen, ob dieses Feld zu Ihnen passt: Es lohnt sich, früh in einer geriatrischen Abteilung zu hospitieren. Der Umgang mit chronischer Krankheit, mit Endlichkeit auch, ist nicht für jede:n. Für viele aber wird gerade das zur eigentlichen Motivation.