Derzeit keine passenden Stellen
Für deine Suchkriterien ist aktuell keine Stelle ausgeschrieben. Unser Angebot wird laufend erweitert — mit weniger Filtern oder einem allgemeineren Suchbegriff wirst du oft schneller fündig. Oder du beschreibst medAI in einem Satz, welche Stelle du dir wünschst.
medAI
Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.
Viszeralchirurginnen und Viszeralchirurgen operieren an den Organen des Bauchraums – Magen, Darm, Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, dazu Hernien und die Schilddrüse. Ein weites Feld. Der Alltag reicht von der geplanten Tumorresektion bis zum nächtlichen Notfall, bei dem eine Perforation binnen Minuten versorgt werden muss. Viel Handwerk am OP-Tisch, ja, aber eben nicht nur: Vorstellungsgespräche mit Patientinnen und Patienten, Tumorboards, die Nachsorge auf Station, das Abwägen, ob überhaupt geschnitten werden soll. Wer hier arbeitet, entscheidet oft unter Zeitdruck – und trägt die Folgen dieser Entscheidung mit.
Wie führt der Weg in die Viszeralchirurgie?
Nach dem Medizinstudium und dem klinisch-praktischen Jahr folgt in Österreich die Basisausbildung, danach die Sonderfachausbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie. Das zieht sich über Jahre, und das soll es auch. Denn die manuelle Sicherheit, das Gefühl für Gewebe, die Ruhe, wenn eine Blutung nicht aufhören will – so etwas lässt sich nicht abkürzen. Haben Sie schon einmal jemandem beim ersten selbstständigen Nähen einer Anastomose zugesehen? Man merkt, wie viel Wiederholung dahintersteckt.
Gefragt sind neben dem chirurgischen Können eine belastbare Konstitution, Teamfähigkeit im OP-Saal und zunehmend Erfahrung mit minimalinvasiven und robotisch assistierten Verfahren. Wer sich früh in Richtung Onkologie, Endokrinologie oder Transplantationschirurgie orientiert, verschafft sich später Spielraum. Fortbildung endet ohnehin nie – Leitlinien ändern sich, Techniken auch.
Typische Arbeitgeber sind die chirurgischen Abteilungen der Landeskrankenhäuser, Universitätskliniken mit Schwerpunktversorgung, konfessionelle und private Ordensspitäler sowie spezialisierte Zentren, etwa für kolorektale Chirurgie oder Adipositasbehandlung. In größeren Häusern gibt es klarere Subspezialisierungen; kleinere Abteilungen verlangen dafür ein breiteres Repertoire. Beides hat seinen Reiz. Ob Sie lieber in die Tiefe oder in die Breite gehen, entscheidet mit, wo Sie sich bewerben – und wie Ihr Berufsleben die nächsten Jahrzehnte aussieht.
Viszeralchirurg in Zahlen
Viszeralchirurginnen und Viszeralchirurgen operieren an den Organen des Bauchraums – Magen, Darm, Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, dazu Hernien und die Schilddrüse. Ein weites Feld. Der Alltag reicht von der geplanten Tumorresektion bis zum nächtlichen Notfall, bei dem eine Perforation binnen Minuten versorgt werden muss. Viel Handwerk am OP-Tisch, ja, aber eben nicht nur: Vorstellungsgespräche mit Patientinnen und Patienten, Tumorboards, die Nachsorge auf Station, das Abwägen, ob überhaupt geschnitten werden soll. Wer hier arbeitet, entscheidet oft unter Zeitdruck – und trägt die Folgen dieser Entscheidung mit.
Wie führt der Weg in die Viszeralchirurgie?
Nach dem Medizinstudium und dem klinisch-praktischen Jahr folgt in Österreich die Basisausbildung, danach die Sonderfachausbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie. Das zieht sich über Jahre, und das soll es auch. Denn die manuelle Sicherheit, das Gefühl für Gewebe, die Ruhe, wenn eine Blutung nicht aufhören will – so etwas lässt sich nicht abkürzen. Haben Sie schon einmal jemandem beim ersten selbstständigen Nähen einer Anastomose zugesehen? Man merkt, wie viel Wiederholung dahintersteckt.
Gefragt sind neben dem chirurgischen Können eine belastbare Konstitution, Teamfähigkeit im OP-Saal und zunehmend Erfahrung mit minimalinvasiven und robotisch assistierten Verfahren. Wer sich früh in Richtung Onkologie, Endokrinologie oder Transplantationschirurgie orientiert, verschafft sich später Spielraum. Fortbildung endet ohnehin nie – Leitlinien ändern sich, Techniken auch.
Typische Arbeitgeber sind die chirurgischen Abteilungen der Landeskrankenhäuser, Universitätskliniken mit Schwerpunktversorgung, konfessionelle und private Ordensspitäler sowie spezialisierte Zentren, etwa für kolorektale Chirurgie oder Adipositasbehandlung. In größeren Häusern gibt es klarere Subspezialisierungen; kleinere Abteilungen verlangen dafür ein breiteres Repertoire. Beides hat seinen Reiz. Ob Sie lieber in die Tiefe oder in die Breite gehen, entscheidet mit, wo Sie sich bewerben – und wie Ihr Berufsleben die nächsten Jahrzehnte aussieht.