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1 Schiffsarzt Job

Vollzeit- oder Teilzeitstelle als Allgemeinmediziner:in im Neurologischen Therapiezentrum Kapfenberg mit Fokus auf neurologische Akutnachbehandlung, Frührehabilitation,…

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Berufsfeld im Überblick

Ein Schiff mitten auf dem Atlantik, tausende Passagiere an Bord, und die nächste Klinik ist zwei Flugstunden entfernt. Genau hier beginnt Ihre Arbeit als Schiffsärztin oder Schiffsarzt. Sie versorgen alles, was an Land auf mehrere Fachabteilungen verteilt wäre: den Seekrankheitsanfall am zweiten Tag, den Herzinfarkt eines älteren Gastes, den verstauchten Knöchel eines Crew-Mitglieds. Breit aufgestellt sein, das ist keine Empfehlung, sondern Grundbedingung.

Die Bordklinik ist meist gut ausgestattet — EKG, Röntgen, Labor, oft ein kleiner Behandlungsraum mit ein, zwei Betten. Trotzdem entscheiden Sie häufig allein, ohne Kollegin im Nebenzimmer, ohne Facharzt am Telefon. Und manchmal muss eine Evakuierung per Hubschrauber organisiert werden, während das Wetter kippt. Improvisation gehört dazu.

Wie Sie an Bord kommen

Der klassische Weg führt über eine solide klinische Basis. Reedereien und Kreuzfahrtunternehmen erwarten in der Regel mehrere Jahre Erfahrung, gern aus Notaufnahme, Anästhesie, Innerer Medizin oder Allgemeinmedizin. Ein Facharzttitel hilft, ist aber nicht überall Pflicht. Was fast immer verlangt wird: verhandlungssicheres Englisch, ein Zertifikat in Notfallmedizin, dazu manchmal ein maritimmedizinischer Kurs. Haben Sie schon einmal unter Zeitdruck reanimiert und parallel ein Team aus verschiedenen Nationen koordiniert? Dann bringen Sie mit, worauf es hier ankommt.

Typische Arbeitgeber sind große Kreuzfahrtlinien, daneben Frachtreedereien, Segelschulschiffe, Forschungsschiffe und Expeditionsanbieter, die in Regionen ohne jede medizinische Infrastruktur fahren. Die Verträge laufen oft rotierend — einige Wochen oder Monate an Bord, dann eine längere Pause an Land. Für manche ist das der Reiz, für andere die eigentliche Hürde.

Karrieretechnisch ist Schiffsmedizin selten eine Einbahnstraße. Viele nutzen die Zeit als Zwischenetappe, sammeln generalistische Erfahrung und kehren gestärkt in die klinische Laufbahn zurück. Andere bleiben, steigen zum leitenden Schiffsarzt auf, übernehmen Verantwortung für ein ganzes medizinisches Team und die Hygienekonzepte an Bord. Und ja, das Fernweh spielt mit. Wer die Kombination aus Medizin, Eigenständigkeit und Bewegung sucht, findet hier ein Feld, das an Land so kaum existiert.

Schiffsarzt in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Kapfenberg
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Ein Schiff mitten auf dem Atlantik, tausende Passagiere an Bord, und die nächste Klinik ist zwei Flugstunden entfernt. Genau hier beginnt Ihre Arbeit als Schiffsärztin oder Schiffsarzt. Sie versorgen alles, was an Land auf mehrere Fachabteilungen verteilt wäre: den Seekrankheitsanfall am zweiten Tag, den Herzinfarkt eines älteren Gastes, den verstauchten Knöchel eines Crew-Mitglieds. Breit aufgestellt sein, das ist keine Empfehlung, sondern Grundbedingung.

Die Bordklinik ist meist gut ausgestattet — EKG, Röntgen, Labor, oft ein kleiner Behandlungsraum mit ein, zwei Betten. Trotzdem entscheiden Sie häufig allein, ohne Kollegin im Nebenzimmer, ohne Facharzt am Telefon. Und manchmal muss eine Evakuierung per Hubschrauber organisiert werden, während das Wetter kippt. Improvisation gehört dazu.

Wie Sie an Bord kommen

Der klassische Weg führt über eine solide klinische Basis. Reedereien und Kreuzfahrtunternehmen erwarten in der Regel mehrere Jahre Erfahrung, gern aus Notaufnahme, Anästhesie, Innerer Medizin oder Allgemeinmedizin. Ein Facharzttitel hilft, ist aber nicht überall Pflicht. Was fast immer verlangt wird: verhandlungssicheres Englisch, ein Zertifikat in Notfallmedizin, dazu manchmal ein maritimmedizinischer Kurs. Haben Sie schon einmal unter Zeitdruck reanimiert und parallel ein Team aus verschiedenen Nationen koordiniert? Dann bringen Sie mit, worauf es hier ankommt.

Typische Arbeitgeber sind große Kreuzfahrtlinien, daneben Frachtreedereien, Segelschulschiffe, Forschungsschiffe und Expeditionsanbieter, die in Regionen ohne jede medizinische Infrastruktur fahren. Die Verträge laufen oft rotierend — einige Wochen oder Monate an Bord, dann eine längere Pause an Land. Für manche ist das der Reiz, für andere die eigentliche Hürde.

Karrieretechnisch ist Schiffsmedizin selten eine Einbahnstraße. Viele nutzen die Zeit als Zwischenetappe, sammeln generalistische Erfahrung und kehren gestärkt in die klinische Laufbahn zurück. Andere bleiben, steigen zum leitenden Schiffsarzt auf, übernehmen Verantwortung für ein ganzes medizinisches Team und die Hygienekonzepte an Bord. Und ja, das Fernweh spielt mit. Wer die Kombination aus Medizin, Eigenständigkeit und Bewegung sucht, findet hier ein Feld, das an Land so kaum existiert.

Schiffsarzt in Zahlen

1
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1
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1
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Kapfenberg
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