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1 Plasmapheresearzt Job
Ärztin/Arzt im Blutspendedienst für mobile Blutspendeaktionen in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Vollzeit- oder Teilzeitmodell und ohne Nachtdienste.
medAI
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Was Plasmaphereseärztinnen und -ärzte im Alltag tun
Blut kommt herein, Plasma wird abgetrennt, die zellulären Bestandteile fließen zurück – so weit die Kurzfassung. Ihr Job beginnt aber früher. Sie prüfen die Spendetauglichkeit, führen die ärztliche Voruntersuchung durch, kontrollieren Gesamteiweiß und Hämoglobin, klären auf. Und wenn während der Apherese der Kreislauf einer spendenden Person kippt, sind Sie diejenige Person, die entscheidet.
Klingt nach Routine? Teilweise schon. Die Verantwortung bleibt trotzdem hoch, weil Sie mit gesunden Menschen arbeiten, die freiwillig kommen – da zählt jede Kontraindikation, die Sie übersehen könnten.
Einstieg, Qualifikation und wer solche Ärzt:innen sucht
Ein Facharzttitel ist für die Tätigkeit an vielen Plasmazentren keine zwingende Voraussetzung. Häufig genügt die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als Arzt oder Ärztin für Allgemeinmedizin, teils auch der Abschluss der Basisausbildung mit entsprechender Erfahrung. Transfusionsmedizinisches Wissen bringen Sie idealerweise mit – oder Sie eignen es sich strukturiert vor Ort an, meist über eine Einschulung nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes und der jeweiligen Betriebsordnung.
Was darüber hinaus gefragt ist: ein ruhiger Umgang mit Menschen, Sorgfalt bei der Dokumentation, Sicherheit im Erkennen und Behandeln von Zwischenfällen wie vasovagalen Reaktionen oder Zitratunverträglichkeiten. Planbare Dienstzeiten gehören zu den Gründen, warum sich viele bewusst für diesen Weg entscheiden – Nachtdienste sind hier eher die Ausnahme.
Typische Arbeitgeber sind private und gemeinnützige Plasmaspendezentren, Blutspendedienste sowie transfusionsmedizinische Einrichtungen an Kliniken. Der Bogen reicht von der reinen Spendeabnahme bis zur therapeutischen Apherese im stationären Umfeld, etwa bei neurologischen oder rheumatologischen Indikationen. Wer aus einer Vollzeitstelle im Krankenhaus heraus reduzieren möchte, findet hier oft Teilzeit- oder Wochenmodelle. Der Einstieg gelingt in der Regel auch quer, nach ein paar Jahren klinischer Praxis. Und die apparative Seite – Zellseparatoren, Antikoagulation, Bilanzierung – lernt sich schneller, als die meisten vermuten.
Plasmapheresearzt in Zahlen
Was Plasmaphereseärztinnen und -ärzte im Alltag tun
Blut kommt herein, Plasma wird abgetrennt, die zellulären Bestandteile fließen zurück – so weit die Kurzfassung. Ihr Job beginnt aber früher. Sie prüfen die Spendetauglichkeit, führen die ärztliche Voruntersuchung durch, kontrollieren Gesamteiweiß und Hämoglobin, klären auf. Und wenn während der Apherese der Kreislauf einer spendenden Person kippt, sind Sie diejenige Person, die entscheidet.
Klingt nach Routine? Teilweise schon. Die Verantwortung bleibt trotzdem hoch, weil Sie mit gesunden Menschen arbeiten, die freiwillig kommen – da zählt jede Kontraindikation, die Sie übersehen könnten.
Einstieg, Qualifikation und wer solche Ärzt:innen sucht
Ein Facharzttitel ist für die Tätigkeit an vielen Plasmazentren keine zwingende Voraussetzung. Häufig genügt die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als Arzt oder Ärztin für Allgemeinmedizin, teils auch der Abschluss der Basisausbildung mit entsprechender Erfahrung. Transfusionsmedizinisches Wissen bringen Sie idealerweise mit – oder Sie eignen es sich strukturiert vor Ort an, meist über eine Einschulung nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes und der jeweiligen Betriebsordnung.
Was darüber hinaus gefragt ist: ein ruhiger Umgang mit Menschen, Sorgfalt bei der Dokumentation, Sicherheit im Erkennen und Behandeln von Zwischenfällen wie vasovagalen Reaktionen oder Zitratunverträglichkeiten. Planbare Dienstzeiten gehören zu den Gründen, warum sich viele bewusst für diesen Weg entscheiden – Nachtdienste sind hier eher die Ausnahme.
Typische Arbeitgeber sind private und gemeinnützige Plasmaspendezentren, Blutspendedienste sowie transfusionsmedizinische Einrichtungen an Kliniken. Der Bogen reicht von der reinen Spendeabnahme bis zur therapeutischen Apherese im stationären Umfeld, etwa bei neurologischen oder rheumatologischen Indikationen. Wer aus einer Vollzeitstelle im Krankenhaus heraus reduzieren möchte, findet hier oft Teilzeit- oder Wochenmodelle. Der Einstieg gelingt in der Regel auch quer, nach ein paar Jahren klinischer Praxis. Und die apparative Seite – Zellseparatoren, Antikoagulation, Bilanzierung – lernt sich schneller, als die meisten vermuten.
