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4 Pflegeexperte Jobs in Österreich

Stand 06.11.2026: 4 offene Stellen für Pflegeexperte in Österreich.

Als Pflegeexperte:in im AUVA-Traumazentrum Wien sind Sie für die aktive Mitwirkung an der Pflegeprozessdokumentation verantwortlich, wobei Sie ökonomische, gesetzliche und…

Als Pflegeexperte:Pflegeexpertin in der OP-Koordination sind Sie verantwortlich für die Erstellung und Umsetzung eines strukturierten OP-Programmes. Ihre Aufgaben umfassen die…

Wir bieten Ihnen ein Bruttomonatsgehalt von mindestens EUR 4.800,- bei Vollzeit (All-In). Über Ihr tatsächliches Gehalt (abhängig von Berufserfahrung und Qualifikation) sprechen…

Nur für eingeloggte Nutzer:innen
Gehobener Dienst* der Gesundheits- und Krankenpflege, Interne II Kardiologie 3F (30-40h/Woche)

Aufgabengebiet Im Gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege auf der internistischen Station 3F werden Sie mit Herz-Kreislauferkrankungen, Infektionskrankheiten, Lungen- und Atemwegserkrankungen sowie Diabeteser …

LinzVollzeitGesundheitswesen, Soziales

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Beruf und Ort im Überblick

Pflegeexpert:innen in Österreich: Rollen und Einsatzbereiche

Pflegeexpert:innen sind in Österreich in der Regel diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, die neben der direkten Pflege besondere Fachaufgaben übernehmen. Die Bezeichnung ist kein eigener Beruf nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG), sondern eine Funktion, die jede Einrichtung selbst beschreibt. Typische Schwerpunkte sind Pflegeentwicklung, also das Erarbeiten von Pflegestandards, die Umsetzung evidenzbasierter Pflege und die Weiterentwicklung der Pflegeprozessdokumentation. Hinzu kommen Koordinationsaufgaben, etwa die Planung eines strukturierten OP-Programms. In der Langzeitpflege entwickeln Rollen wie Care Quality Manager:in Qualitätsstandards und führen Fachvisiten sowie Schulungen in mehreren Einrichtungen eines Trägers durch, oft mit Reisetätigkeit.

Ausgeschrieben werden Stellen für Pflegeentwicklung vor allem in größeren Spitälern sowie Unfall- und Traumazentren, etwa in Wien, wo Pflegedirektionen eigene Stabsstellen für Pflegeentwicklung oder Fachexpertise einrichten. In der Langzeitpflege werden Qualitätsfunktionen dagegen eher von Trägern mit mehreren Häusern geschaffen, auch im ländlichen Raum. Daneben gibt es fachliche Expertise in den Spezialisierungen des GuKG, etwa Intensivpflege, Pflege im Operationsbereich, Infektionsprävention und Hygiene oder Wund-, Stoma- und Kontinenzmanagement.

Voraussetzungen und Hinweise für Bewerbungen

Grundlage ist fast immer die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, heute über ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule, früher über die Diplomausbildung. Häufig verlangt werden einschlägige Berufserfahrung, eine Spezialisierung oder Weiterbildung im jeweiligen Fachgebiet und zunehmend ein Masterstudium in Pflegewissenschaft, Advanced Nursing Practice oder Pflegemanagement. Für Leitungsfunktionen, etwa die Leitung des Pflegedienstes, schreibt das GuKG zusätzlich eine anerkannte Ausbildung für Führungsaufgaben vor.

Lesen Sie Ausschreibungen genau: Ist die Stelle eine Stabsstelle der Pflegedirektion oder bleibt ein Teil der Arbeitszeit in der direkten Pflege am Patientenbett? Sind Sie für eine Station, eine Abteilung, das ganze Haus oder mehrere Standorte zuständig, und wie viel Reisetätigkeit ist damit verbunden? Wichtig sind auch Gestaltungsspielraum, Zeit für Projekte und Schulungen sowie die Frage, ob Fortbildungen finanziert werden. Bei Spitalsträgern richtet sich die Einstufung meist nach Kollektivvertrag oder Landesdienstrecht, in privaten Pflegeeinrichtungen häufig nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Wer noch keine passende Expert:innenstelle findet, kann über Stellen im gehobenen Dienst in Häusern mit eigener Pflegeentwicklung schrittweise in diese Rolle hineinwachsen.

Pflegeexperte in Österreich in Zahlen

4
offene Jobs
3
Arbeitgeber
Beruf und Ort im Überblick

Pflegeexpert:innen in Österreich: Rollen und Einsatzbereiche

Pflegeexpert:innen sind in Österreich in der Regel diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, die neben der direkten Pflege besondere Fachaufgaben übernehmen. Die Bezeichnung ist kein eigener Beruf nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG), sondern eine Funktion, die jede Einrichtung selbst beschreibt. Typische Schwerpunkte sind Pflegeentwicklung, also das Erarbeiten von Pflegestandards, die Umsetzung evidenzbasierter Pflege und die Weiterentwicklung der Pflegeprozessdokumentation. Hinzu kommen Koordinationsaufgaben, etwa die Planung eines strukturierten OP-Programms. In der Langzeitpflege entwickeln Rollen wie Care Quality Manager:in Qualitätsstandards und führen Fachvisiten sowie Schulungen in mehreren Einrichtungen eines Trägers durch, oft mit Reisetätigkeit.

Ausgeschrieben werden Stellen für Pflegeentwicklung vor allem in größeren Spitälern sowie Unfall- und Traumazentren, etwa in Wien, wo Pflegedirektionen eigene Stabsstellen für Pflegeentwicklung oder Fachexpertise einrichten. In der Langzeitpflege werden Qualitätsfunktionen dagegen eher von Trägern mit mehreren Häusern geschaffen, auch im ländlichen Raum. Daneben gibt es fachliche Expertise in den Spezialisierungen des GuKG, etwa Intensivpflege, Pflege im Operationsbereich, Infektionsprävention und Hygiene oder Wund-, Stoma- und Kontinenzmanagement.

Voraussetzungen und Hinweise für Bewerbungen

Grundlage ist fast immer die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, heute über ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule, früher über die Diplomausbildung. Häufig verlangt werden einschlägige Berufserfahrung, eine Spezialisierung oder Weiterbildung im jeweiligen Fachgebiet und zunehmend ein Masterstudium in Pflegewissenschaft, Advanced Nursing Practice oder Pflegemanagement. Für Leitungsfunktionen, etwa die Leitung des Pflegedienstes, schreibt das GuKG zusätzlich eine anerkannte Ausbildung für Führungsaufgaben vor.

Lesen Sie Ausschreibungen genau: Ist die Stelle eine Stabsstelle der Pflegedirektion oder bleibt ein Teil der Arbeitszeit in der direkten Pflege am Patientenbett? Sind Sie für eine Station, eine Abteilung, das ganze Haus oder mehrere Standorte zuständig, und wie viel Reisetätigkeit ist damit verbunden? Wichtig sind auch Gestaltungsspielraum, Zeit für Projekte und Schulungen sowie die Frage, ob Fortbildungen finanziert werden. Bei Spitalsträgern richtet sich die Einstufung meist nach Kollektivvertrag oder Landesdienstrecht, in privaten Pflegeeinrichtungen häufig nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Wer noch keine passende Expert:innenstelle findet, kann über Stellen im gehobenen Dienst in Häusern mit eigener Pflegeentwicklung schrittweise in diese Rolle hineinwachsen.

Pflegeexperte in Österreich in Zahlen

4
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