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33 Palliativteam Jobs
Stand 05.11.2026: 33 offene Stellen für Palliativteam.
Caritas Wien sucht eine*n Ärzt*in für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*in mit Interesse an Palliativmedizin für das Mobile Caritas Palliativteam Wien.
Wir bieten Ihnen ein vertragliches Dienstverhältnis nach den Bestimmungen des NÖ Spitalsärztegesetzes 1992 (NÖ SÄG 1992) und ein attraktives Vergütungspaket mit einem monatlichen…
Aufgaben Ihre Aufgaben: Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer schweren Erkrankung im Rahmen regelmäßiger Hausbesuche (mobiles Palliativteam) sowie…
Aufgabengebiet umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten die nötigen Untersuchungen für die Abdomen Sonographie-Ausbildung zu erlangen attraktive Arbeitszeitmodelle Entlohnung nach dem Landesbedienstetengesetz 2 …
Wir bieten eine umfassende medizinische Versorgung für die Region und legen höchsten Wert auf eine menschliche, ganzheitliche Betreuung unserer Patientinnen und Patienten. Für den kontinuierlichen Ausbau unserer palliati …
Tätigkeiten führen Sie mit Einfühlsamkeit sowie pflegerischer Expertise durch. Setzen Sie Ihre Fähigkeiten wirksam ein Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung lt. GuKG, sind im Gesundheitsberufsregister ei …
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Ein Palliativteam begleitet Menschen, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist – und deren Angehörige gleich mit. Es geht um Lebensqualität. Um Schmerzlinderung, um Atemnot, um Übelkeit, aber genauso um Ängste, offene Fragen und die Frage, was in der verbleibenden Zeit noch zählt. Wer hier arbeitet, denkt selten in einzelnen Diagnosen, sondern in Situationen. Ärztinnen und Ärzte, diplomierte Pflegekräfte, Sozialarbeit, Seelsorge, oft auch Physiotherapie oder Psychologie – die Zusammensetzung wechselt, das gemeinsame Ziel bleibt.
Der Alltag ist weniger dramatisch, als viele vermuten. Viel Gespräch. Viel Abstimmung. Medikamente werden feinjustiert, ein Entlassungsplan wird geschrieben, mit der Hausärztin telefoniert, mit der Tochter geredet, die nachts nicht mehr schläft. Können Sie zuhören, ohne sofort eine Lösung parat zu haben? Diese Fähigkeit wiegt hier schwer.
Einstieg und Qualifikationen
Der klassische Weg führt über eine abgeschlossene Ausbildung – Pflege oder Medizin – plus Berufserfahrung. Darauf setzt die Spezialisierung auf: Weiterbildungen in Palliativpflege, der interdisziplinäre Basislehrgang, für Mediziner:innen das ÖÄK-Diplom Palliativmedizin. Manche kommen aus der Onkologie, andere aus der Intensivstation, wieder andere aus der Langzeitpflege. Gefragt sind fachliche Sicherheit bei der Symptomkontrolle und, ehrlich gesagt, eine gewisse innere Stabilität. Kommunikation ist kein weiches Extra, sondern Handwerk.
Wer flexibel bleiben möchte, findet sowohl mobile als auch stationäre Modelle. Beide fordern unterschiedlich.
Als Arbeitgeber kommen mehrere Strukturen in Frage. Palliativstationen an Krankenhäusern, stationäre Hospize, mobile Palliativteams und Hospizvereine, die Patient:innen zu Hause versorgen. Dazu Pflegeheime, die zunehmend eigene palliative Kompetenz aufbauen. Ordensspitäler und Landeskliniken sind stark vertreten, ebenso gemeinnützige Träger wie Caritas oder Rotes Kreuz in einzelnen Bundesländern.
Die Bezahlung richtet sich meist nach den üblichen Kollektivverträgen im Gesundheitsbereich, je nach Träger und Anrechnung von Vordienstzeiten. Der eigentliche Reiz liegt anderswo: Sie arbeiten in kleinen Teams, mit Zeit für den einzelnen Menschen – etwas, das im übrigen Klinikbetrieb oft fehlt. Belastend ist es trotzdem. Supervision und ein Team, das trägt, sind deshalb keine Nettigkeit, sondern Voraussetzung.
Palliativteam in Zahlen
Ein Palliativteam begleitet Menschen, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist – und deren Angehörige gleich mit. Es geht um Lebensqualität. Um Schmerzlinderung, um Atemnot, um Übelkeit, aber genauso um Ängste, offene Fragen und die Frage, was in der verbleibenden Zeit noch zählt. Wer hier arbeitet, denkt selten in einzelnen Diagnosen, sondern in Situationen. Ärztinnen und Ärzte, diplomierte Pflegekräfte, Sozialarbeit, Seelsorge, oft auch Physiotherapie oder Psychologie – die Zusammensetzung wechselt, das gemeinsame Ziel bleibt.
Der Alltag ist weniger dramatisch, als viele vermuten. Viel Gespräch. Viel Abstimmung. Medikamente werden feinjustiert, ein Entlassungsplan wird geschrieben, mit der Hausärztin telefoniert, mit der Tochter geredet, die nachts nicht mehr schläft. Können Sie zuhören, ohne sofort eine Lösung parat zu haben? Diese Fähigkeit wiegt hier schwer.
Einstieg und Qualifikationen
Der klassische Weg führt über eine abgeschlossene Ausbildung – Pflege oder Medizin – plus Berufserfahrung. Darauf setzt die Spezialisierung auf: Weiterbildungen in Palliativpflege, der interdisziplinäre Basislehrgang, für Mediziner:innen das ÖÄK-Diplom Palliativmedizin. Manche kommen aus der Onkologie, andere aus der Intensivstation, wieder andere aus der Langzeitpflege. Gefragt sind fachliche Sicherheit bei der Symptomkontrolle und, ehrlich gesagt, eine gewisse innere Stabilität. Kommunikation ist kein weiches Extra, sondern Handwerk.
Wer flexibel bleiben möchte, findet sowohl mobile als auch stationäre Modelle. Beide fordern unterschiedlich.
Als Arbeitgeber kommen mehrere Strukturen in Frage. Palliativstationen an Krankenhäusern, stationäre Hospize, mobile Palliativteams und Hospizvereine, die Patient:innen zu Hause versorgen. Dazu Pflegeheime, die zunehmend eigene palliative Kompetenz aufbauen. Ordensspitäler und Landeskliniken sind stark vertreten, ebenso gemeinnützige Träger wie Caritas oder Rotes Kreuz in einzelnen Bundesländern.
Die Bezahlung richtet sich meist nach den üblichen Kollektivverträgen im Gesundheitsbereich, je nach Träger und Anrechnung von Vordienstzeiten. Der eigentliche Reiz liegt anderswo: Sie arbeiten in kleinen Teams, mit Zeit für den einzelnen Menschen – etwas, das im übrigen Klinikbetrieb oft fehlt. Belastend ist es trotzdem. Supervision und ein Team, das trägt, sind deshalb keine Nettigkeit, sondern Voraussetzung.