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2 Mundchirurg Jobs
Vollzeitstelle als Fachärztin:arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Univ.-Klinik Innsbruck mit MKG-Chirurgie, 3D-Planung, 3D-Druck, Tumorchirurgie,…
Unbefristete Professur für Zahnheilkunde an der Medizinischen Universität Wien mit geplanter ärztlicher Leitung und wissenschaftlicher Geschäftsführung der Universitätszahnklinik…
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Was Mundchirurg:innen im Alltag bewältigen
Zahn tief verlagert, Kiefer entzündet, ein Tumor im Verdacht. Mundchirurg:innen kümmern sich um genau die Fälle, die über die klassische Zahnbehandlung hinausgehen – operativ, oft unter lokaler Betäubung, manchmal in Vollnarkose. Weisheitszähne, die quer liegen. Implantate, die sitzen müssen. Zysten, Wurzelspitzenresektionen, der Aufbau von Knochen, wo über Jahre zu wenig davon übrig blieb. Die Arbeit ist präzise, körperlich anstrengender als viele vermuten, und sie verlangt eine ruhige Hand auch dann, wenn im Behandlungsstuhl gerade jemand sitzt, der Angst vor genau diesem Eingriff hat.
Der Einstieg führt in Österreich über das Zahnmedizinstudium. Danach folgt die dreijährige Ausbildung zum Fachzahnarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie beziehungsweise die Weiterbildung im Bereich der oralen Chirurgie – je nachdem, wie tief Sie später schneiden wollen. Wer den vollen Weg zur MKG-Chirurgie geht, absolviert zusätzlich ein Medizinstudium. Ein langer Anlauf, ja. Dafür öffnet sich am Ende ein Feld, in dem Fachkräfte selten lange suchen müssen.
Und die Qualifikationen jenseits des Diploms? Feinmotorik, klar. Aber genauso Belastbarkeit, ein solides Verständnis für Anatomie und Radiologie, und die Fähigkeit, einem verunsicherten Menschen in zwei Sätzen zu erklären, was gleich passiert. Kommunikation entscheidet hier oft mehr als das Skalpell.
Wo landet man damit? In größeren Zahnarztpraxen mit chirurgischem Schwerpunkt, in spezialisierten Ordinationen, an den Kieferchirurgie-Abteilungen der Landes- und Universitätskliniken. Manche gehen früh in Anstellung, andere zieht es später in die eigene Niederlassung. Auch Kooperationen mit niedergelassenen Kolleg:innen, die überweisen, sind üblich – die Vernetzung im Fach ist eng.
Interessant wird die Sache, wenn Technik und Handwerk zusammenkommen: digitale Planung, 3D-Bildgebung, navigierte Implantologie halten Einzug, ohne die Grundlagen zu ersetzen. Wer sich darauf einlässt, gestaltet den eigenen Beruf über Jahre spürbar mit.
Mundchirurg in Zahlen
Was Mundchirurg:innen im Alltag bewältigen
Zahn tief verlagert, Kiefer entzündet, ein Tumor im Verdacht. Mundchirurg:innen kümmern sich um genau die Fälle, die über die klassische Zahnbehandlung hinausgehen – operativ, oft unter lokaler Betäubung, manchmal in Vollnarkose. Weisheitszähne, die quer liegen. Implantate, die sitzen müssen. Zysten, Wurzelspitzenresektionen, der Aufbau von Knochen, wo über Jahre zu wenig davon übrig blieb. Die Arbeit ist präzise, körperlich anstrengender als viele vermuten, und sie verlangt eine ruhige Hand auch dann, wenn im Behandlungsstuhl gerade jemand sitzt, der Angst vor genau diesem Eingriff hat.
Der Einstieg führt in Österreich über das Zahnmedizinstudium. Danach folgt die dreijährige Ausbildung zum Fachzahnarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie beziehungsweise die Weiterbildung im Bereich der oralen Chirurgie – je nachdem, wie tief Sie später schneiden wollen. Wer den vollen Weg zur MKG-Chirurgie geht, absolviert zusätzlich ein Medizinstudium. Ein langer Anlauf, ja. Dafür öffnet sich am Ende ein Feld, in dem Fachkräfte selten lange suchen müssen.
Und die Qualifikationen jenseits des Diploms? Feinmotorik, klar. Aber genauso Belastbarkeit, ein solides Verständnis für Anatomie und Radiologie, und die Fähigkeit, einem verunsicherten Menschen in zwei Sätzen zu erklären, was gleich passiert. Kommunikation entscheidet hier oft mehr als das Skalpell.
Wo landet man damit? In größeren Zahnarztpraxen mit chirurgischem Schwerpunkt, in spezialisierten Ordinationen, an den Kieferchirurgie-Abteilungen der Landes- und Universitätskliniken. Manche gehen früh in Anstellung, andere zieht es später in die eigene Niederlassung. Auch Kooperationen mit niedergelassenen Kolleg:innen, die überweisen, sind üblich – die Vernetzung im Fach ist eng.
Interessant wird die Sache, wenn Technik und Handwerk zusammenkommen: digitale Planung, 3D-Bildgebung, navigierte Implantologie halten Einzug, ohne die Grundlagen zu ersetzen. Wer sich darauf einlässt, gestaltet den eigenen Beruf über Jahre spürbar mit.
