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Berufsfeld im Überblick

Labordiagnostiker:innen stehen selten im Rampenlicht. Trotzdem hängt an ihrer Arbeit erstaunlich viel: ob eine Anämie erkannt wird, ob ein Tumormarker Alarm schlägt, ob die Blutgruppe vor der Transfusion stimmt. Sie analysieren Proben – Blut, Urin, Gewebe, Abstriche – und übersetzen das, was unter dem Mikroskop oder im Analysegerät passiert, in verwertbare Befunde. Präzision ist hier keine Tugend, sondern Grundvoraussetzung.

Der Alltag? Wechselt stärker, als viele vermuten. Mal sitzen Sie konzentriert an der Durchflusszytometrie, mal kalibrieren Sie Geräte, mal klären Sie mit der Stationsärztin eine auffällige Kontrolle ab. Dokumentation gehört dazu, Qualitätssicherung ohnehin. Und wenn nachts eine Notfallprobe hereinkommt, zählt Tempo genauso wie Sorgfalt.

Wie steigt man ein – und wohin führt der Weg?

In Österreich läuft der klassische Zugang über die Ausbildung zur biomedizinischen Analytikerin beziehungsweise zum biomedizinischen Analytiker, meist an einer Fachhochschule. Wer aus verwandten naturwissenschaftlichen Feldern kommt, etwa Molekularbiologie oder medizinischer Chemie, findet ebenfalls Anknüpfungspunkte. Danach spezialisieren sich viele: klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie, Histologie, Molekulardiagnostik. Jedes dieser Felder hat seine eigene Handschrift.

Gefragt sind Menschen, die sauberes Arbeiten mögen und trotzdem mitdenken. Technisches Verständnis für moderne Analysesysteme, ein Blick fürs Detail, Ruhe unter Zeitdruck. Dazu Bereitschaft, sich in neue Methoden einzulesen – die Molekulardiagnostik entwickelt sich schnell weiter, und was gestern Speziallabor war, ist morgen Routine.

Arbeitgeber gibt es mehr, als man denkt. Krankenhauslabore und Universitätskliniken, private Laborinstitute, Blutbanken, Forschungseinrichtungen, die Diagnostikindustrie. Auch Pathologien und spezialisierte Zentren für Genetik oder Infektiologie suchen regelmäßig. Manche schätzen den geregelten Rhythmus eines Instituts, andere die Nähe zur klinischen Versorgung im Spital. Beides ist möglich, und beides hat seinen Reiz.

Labordiagnostiker in Zahlen

6
offene Jobs
4
Arbeitgeber
7
Städte mit Stellen
Spittal an der Drau
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Labordiagnostiker:innen stehen selten im Rampenlicht. Trotzdem hängt an ihrer Arbeit erstaunlich viel: ob eine Anämie erkannt wird, ob ein Tumormarker Alarm schlägt, ob die Blutgruppe vor der Transfusion stimmt. Sie analysieren Proben – Blut, Urin, Gewebe, Abstriche – und übersetzen das, was unter dem Mikroskop oder im Analysegerät passiert, in verwertbare Befunde. Präzision ist hier keine Tugend, sondern Grundvoraussetzung.

Der Alltag? Wechselt stärker, als viele vermuten. Mal sitzen Sie konzentriert an der Durchflusszytometrie, mal kalibrieren Sie Geräte, mal klären Sie mit der Stationsärztin eine auffällige Kontrolle ab. Dokumentation gehört dazu, Qualitätssicherung ohnehin. Und wenn nachts eine Notfallprobe hereinkommt, zählt Tempo genauso wie Sorgfalt.

Wie steigt man ein – und wohin führt der Weg?

In Österreich läuft der klassische Zugang über die Ausbildung zur biomedizinischen Analytikerin beziehungsweise zum biomedizinischen Analytiker, meist an einer Fachhochschule. Wer aus verwandten naturwissenschaftlichen Feldern kommt, etwa Molekularbiologie oder medizinischer Chemie, findet ebenfalls Anknüpfungspunkte. Danach spezialisieren sich viele: klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie, Histologie, Molekulardiagnostik. Jedes dieser Felder hat seine eigene Handschrift.

Gefragt sind Menschen, die sauberes Arbeiten mögen und trotzdem mitdenken. Technisches Verständnis für moderne Analysesysteme, ein Blick fürs Detail, Ruhe unter Zeitdruck. Dazu Bereitschaft, sich in neue Methoden einzulesen – die Molekulardiagnostik entwickelt sich schnell weiter, und was gestern Speziallabor war, ist morgen Routine.

Arbeitgeber gibt es mehr, als man denkt. Krankenhauslabore und Universitätskliniken, private Laborinstitute, Blutbanken, Forschungseinrichtungen, die Diagnostikindustrie. Auch Pathologien und spezialisierte Zentren für Genetik oder Infektiologie suchen regelmäßig. Manche schätzen den geregelten Rhythmus eines Instituts, andere die Nähe zur klinischen Versorgung im Spital. Beides ist möglich, und beides hat seinen Reiz.

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6
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4
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