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2 Kieferchirurg Jobs
Vollzeitstelle als Fachärztin:arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Univ.-Klinik Innsbruck mit MKG-Chirurgie, 3D-Planung, 3D-Druck, Tumorchirurgie,…
Unbefristete Professur für Zahnheilkunde an der Medizinischen Universität Wien mit geplanter ärztlicher Leitung und wissenschaftlicher Geschäftsführung der Universitätszahnklinik…
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Kieferchirurg:in zu werden, heißt: zwei Welten in einer Person. Denn wer in diesem Fach arbeitet, hat in Österreich in aller Regel ein volles Medizinstudium und ein Zahnmedizinstudium abgeschlossen. Doppelapprobation. Das klingt nach viel, und das ist es auch. Aber genau diese Kombination macht das Berufsbild so eigen – irgendwo zwischen Chirurgie, Zahnheilkunde und einem guten Stück Gesichtsästhetik.
Was macht man den ganzen Tag? Weisheitszähne, klar, die kennt jede:r aus dem Wartezimmer. Doch der Alltag geht weit darüber hinaus: Fehlstellungen des Kiefers operativ korrigieren, Implantate setzen, Tumore im Mund-Kiefer-Gesichts-Bereich entfernen, Gesichtsverletzungen nach Unfällen versorgen. Manchmal steht man stundenlang am OP-Tisch. Manchmal ist es Sprechstunde, Aufklärung, ein Kind mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, das über Jahre begleitet wird.
Der Weg dorthin – und wo Sie später landen
Nach dem zweiten Studium folgt die Facharztausbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Sechs Jahre, meist an einer Klinik, mit klar geregelten Rotationen und einem Ausbildungsbuch, das Schritt für Schritt gefüllt wird. Gefragt sind dabei nicht nur ruhige Hände. Wer hier weiterkommt, bringt Ausdauer mit, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, im interdisziplinären Team zu denken – HNO, plastische Chirurgie, Onkologie sitzen oft mit am Tisch.
Typische Arbeitgeber? An erster Stelle die Universitätskliniken und größeren Landesspitäler mit eigener MKG-Abteilung, dort spielt sich die anspruchsvolle stationäre Chirurgie ab. Daneben spezialisierte Fachpraxen und Ambulatorien, in denen ambulante Eingriffe und Implantologie den Schwerpunkt bilden. Und eine Nische, die viele unterschätzen: die eigene Niederlassung nach einigen Jahren Erfahrung.
Ob Klinik oder Praxis – die Nachfrage nach dieser Doppelqualifikation bleibt beständig, gerade weil so wenige den langen Weg gehen. Ein Fach für Menschen mit langem Atem. Und falls Sie gerade überlegen, ob sich der Aufwand lohnt: Fragen Sie ruhig jemanden, der schon mitten drin steckt.
Kieferchirurg in Zahlen
Kieferchirurg:in zu werden, heißt: zwei Welten in einer Person. Denn wer in diesem Fach arbeitet, hat in Österreich in aller Regel ein volles Medizinstudium und ein Zahnmedizinstudium abgeschlossen. Doppelapprobation. Das klingt nach viel, und das ist es auch. Aber genau diese Kombination macht das Berufsbild so eigen – irgendwo zwischen Chirurgie, Zahnheilkunde und einem guten Stück Gesichtsästhetik.
Was macht man den ganzen Tag? Weisheitszähne, klar, die kennt jede:r aus dem Wartezimmer. Doch der Alltag geht weit darüber hinaus: Fehlstellungen des Kiefers operativ korrigieren, Implantate setzen, Tumore im Mund-Kiefer-Gesichts-Bereich entfernen, Gesichtsverletzungen nach Unfällen versorgen. Manchmal steht man stundenlang am OP-Tisch. Manchmal ist es Sprechstunde, Aufklärung, ein Kind mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, das über Jahre begleitet wird.
Der Weg dorthin – und wo Sie später landen
Nach dem zweiten Studium folgt die Facharztausbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Sechs Jahre, meist an einer Klinik, mit klar geregelten Rotationen und einem Ausbildungsbuch, das Schritt für Schritt gefüllt wird. Gefragt sind dabei nicht nur ruhige Hände. Wer hier weiterkommt, bringt Ausdauer mit, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, im interdisziplinären Team zu denken – HNO, plastische Chirurgie, Onkologie sitzen oft mit am Tisch.
Typische Arbeitgeber? An erster Stelle die Universitätskliniken und größeren Landesspitäler mit eigener MKG-Abteilung, dort spielt sich die anspruchsvolle stationäre Chirurgie ab. Daneben spezialisierte Fachpraxen und Ambulatorien, in denen ambulante Eingriffe und Implantologie den Schwerpunkt bilden. Und eine Nische, die viele unterschätzen: die eigene Niederlassung nach einigen Jahren Erfahrung.
Ob Klinik oder Praxis – die Nachfrage nach dieser Doppelqualifikation bleibt beständig, gerade weil so wenige den langen Weg gehen. Ein Fach für Menschen mit langem Atem. Und falls Sie gerade überlegen, ob sich der Aufwand lohnt: Fragen Sie ruhig jemanden, der schon mitten drin steckt.
