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4 Hämatologe Jobs
Vollzeit-Ausbildungsstelle als Assistenzärztin bzw. Assistenzarzt für Innere Medizin und Onkologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt.
Facharztstelle für medizinische und chemische Labordiagnostik im Hanusch-Krankenhaus in Wien mit Monatsbruttogehalt ab 7.900 Euro inklusive Zuschläge.
Aufgaben die auf einen zukommen. Besonders als Ausländer ist die Hilfe sehr wertvoll, da man die nötigen Informationen sonst nur sehr mühsam (wenn überhaupt vollständig)…
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medAI
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Was Hämatologen im Alltag beschäftigt
Blut erzählt Geschichten. Als Hämatologin oder Hämatologe lesen Sie sie — in Blutbildern, Knochenmarkspunktionen, Gerinnungswerten, die für andere nach bloßen Zahlenkolonnen aussehen. Ihr Feld umfasst gut- und bösartige Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe: Anämien, Leukämien, Lymphome, Störungen der Gerinnung. Diagnostik am Mikroskop, Therapieplanung, oft über Monate hinweg dieselben Patientinnen und Patienten begleiten. Manchmal mit sehr guten Nachrichten. Manchmal nicht.
Der Weg dorthin führt in Österreich über das Studium der Humanmedizin und die anschließende Facharztausbildung. Hämatologie ist hierzulande eng mit der internistischen Onkologie verzahnt — der Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie bündelt beides. Rechnen Sie also mit einer langen Ausbildungsstrecke im Krankenhaus, in der Sie Stationen, Ambulanz und Labordiagnostik durchlaufen, bevor Sie eigenständig entscheiden.
Was gefragt ist, geht über das rein Fachliche hinaus. Präzision beim Befunden, ja. Aber auch die Fähigkeit, mit Menschen in Ausnahmesituationen zu sprechen, ohne die Sachlichkeit zu verlieren. Wollen Sie in die Forschung? Dann helfen wissenschaftliches Arbeiten, Publikationen und der Draht zu klinischen Studien, die in diesem Fach besonders schnell Bewegung ins Behandlungsgeschehen bringen.
Wo Sie unterkommen
Die großen hämatologischen Abteilungen sitzen an den Universitätskliniken und Schwerpunktkrankenhäusern — Wien, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg. Dort finden sich Stammzelltransplantation, spezialisierte Ambulanzen, angeschlossene Labore. Daneben Landes- und Ordensspitäler mit internistisch-onkologischen Schwerpunkten. Und der niedergelassene Bereich, in Praxen oder Gruppenpraxen, meist mit ambulanter Nachsorge und Diagnostik.
Ein Teil der Arbeit spielt sich fernab des Krankenbetts ab. Im Labor, im Tumorboard, in der interdisziplinären Abstimmung mit Pathologie, Radiologie und Pflege. Wer hier gut arbeitet, denkt selten allein. Genau diese Vernetzung macht das Fach für viele so reizvoll — und fordernd zugleich. Kurze Wege zwischen Mikroskop und Menschlichkeit, könnte man sagen.
Hämatologe in Zahlen
Was Hämatologen im Alltag beschäftigt
Blut erzählt Geschichten. Als Hämatologin oder Hämatologe lesen Sie sie — in Blutbildern, Knochenmarkspunktionen, Gerinnungswerten, die für andere nach bloßen Zahlenkolonnen aussehen. Ihr Feld umfasst gut- und bösartige Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe: Anämien, Leukämien, Lymphome, Störungen der Gerinnung. Diagnostik am Mikroskop, Therapieplanung, oft über Monate hinweg dieselben Patientinnen und Patienten begleiten. Manchmal mit sehr guten Nachrichten. Manchmal nicht.
Der Weg dorthin führt in Österreich über das Studium der Humanmedizin und die anschließende Facharztausbildung. Hämatologie ist hierzulande eng mit der internistischen Onkologie verzahnt — der Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie bündelt beides. Rechnen Sie also mit einer langen Ausbildungsstrecke im Krankenhaus, in der Sie Stationen, Ambulanz und Labordiagnostik durchlaufen, bevor Sie eigenständig entscheiden.
Was gefragt ist, geht über das rein Fachliche hinaus. Präzision beim Befunden, ja. Aber auch die Fähigkeit, mit Menschen in Ausnahmesituationen zu sprechen, ohne die Sachlichkeit zu verlieren. Wollen Sie in die Forschung? Dann helfen wissenschaftliches Arbeiten, Publikationen und der Draht zu klinischen Studien, die in diesem Fach besonders schnell Bewegung ins Behandlungsgeschehen bringen.
Wo Sie unterkommen
Die großen hämatologischen Abteilungen sitzen an den Universitätskliniken und Schwerpunktkrankenhäusern — Wien, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg. Dort finden sich Stammzelltransplantation, spezialisierte Ambulanzen, angeschlossene Labore. Daneben Landes- und Ordensspitäler mit internistisch-onkologischen Schwerpunkten. Und der niedergelassene Bereich, in Praxen oder Gruppenpraxen, meist mit ambulanter Nachsorge und Diagnostik.
Ein Teil der Arbeit spielt sich fernab des Krankenbetts ab. Im Labor, im Tumorboard, in der interdisziplinären Abstimmung mit Pathologie, Radiologie und Pflege. Wer hier gut arbeitet, denkt selten allein. Genau diese Vernetzung macht das Fach für viele so reizvoll — und fordernd zugleich. Kurze Wege zwischen Mikroskop und Menschlichkeit, könnte man sagen.