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1 Wirtschaftsprüfer Job
Aufgabengebiet Verantwortung für die finanzielle Projektabwicklung und Abrechnung (inkl. Berichterstattung) von nationalen und internationalen Projekten bei Fördergebern.…
medAI
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Krankenhäuser, Pflegeheime, medizinische Versorgungszentren – hinter jeder dieser Einrichtungen steht ein wirtschaftliches Gerüst, das geprüft, testiert und manchmal auch kritisch hinterfragt werden will. Genau hier setzen Wirtschaftsprüfer:innen an. Sie kontrollieren Jahresabschlüsse, beurteilen die finanzielle Lage von Trägern und geben ihr Testat ab, auf das sich Aufsichtsräte, Banken und öffentliche Fördergeber verlassen. Trocken? Auf den ersten Blick vielleicht. In der Praxis geht es um viel: um Fördermittel, um Investitionsentscheidungen, gelegentlich um den Fortbestand einer Einrichtung.
Der Gesundheitssektor bringt Besonderheiten mit, die man anderswo so nicht findet. Leistungsabrechnung mit Kassen, komplexe Förderlandschaften, gemeinnützige Trägerstrukturen. Wer die Rechnungslegung eines Ordensspitals prüft, sollte wissen, wie diese Häuser finanziert werden – und wo typische Schwachstellen liegen.
Wie steigen Sie in diesem Feld ein?
Am Anfang steht meist ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium, gefolgt von einer mehrjährigen Tätigkeit als Prüfungsassistent:in. Dann kommt die Berufsprüfung – anspruchsvoll, langwierig, in Österreich klar geregelt über die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen. Danach dürfen Sie eigenständig testieren. Viele spezialisieren sich erst mit den Jahren auf das Gesundheitswesen, oft weil sie in einer Prüfungsgesellschaft immer wieder Mandate aus dem Bereich betreut haben und daran hängen geblieben sind.
Gefragt sind analytische Sorgfalt und ein sicherer Umgang mit Zahlen, keine Frage. Genauso zählen aber Kommunikationsstärke und ein gewisses Standvermögen – Sie sitzen Geschäftsführungen gegenüber und müssen unbequeme Feststellungen sachlich vertreten können. Kenntnisse im Sozial- und Gesundheitsrecht schaden nie. Englisch ebenfalls nicht, gerade bei international vernetzten Klinikkonzernen.
Typische Arbeitgeber sind die großen und mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die auf Non-Profit- und Gesundheitsmandate spezialisiert sind. Daneben suchen konfessionelle Träger, Landesholdings der Spitäler oder größere Pflegeverbünde immer wieder Fachleute für interne Revision und Controlling. Der Übergang zwischen prüfender und beratender Tätigkeit ist dabei fließender, als man von außen vermutet.
Wirtschaftsprüfer in Zahlen
Krankenhäuser, Pflegeheime, medizinische Versorgungszentren – hinter jeder dieser Einrichtungen steht ein wirtschaftliches Gerüst, das geprüft, testiert und manchmal auch kritisch hinterfragt werden will. Genau hier setzen Wirtschaftsprüfer:innen an. Sie kontrollieren Jahresabschlüsse, beurteilen die finanzielle Lage von Trägern und geben ihr Testat ab, auf das sich Aufsichtsräte, Banken und öffentliche Fördergeber verlassen. Trocken? Auf den ersten Blick vielleicht. In der Praxis geht es um viel: um Fördermittel, um Investitionsentscheidungen, gelegentlich um den Fortbestand einer Einrichtung.
Der Gesundheitssektor bringt Besonderheiten mit, die man anderswo so nicht findet. Leistungsabrechnung mit Kassen, komplexe Förderlandschaften, gemeinnützige Trägerstrukturen. Wer die Rechnungslegung eines Ordensspitals prüft, sollte wissen, wie diese Häuser finanziert werden – und wo typische Schwachstellen liegen.
Wie steigen Sie in diesem Feld ein?
Am Anfang steht meist ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium, gefolgt von einer mehrjährigen Tätigkeit als Prüfungsassistent:in. Dann kommt die Berufsprüfung – anspruchsvoll, langwierig, in Österreich klar geregelt über die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen. Danach dürfen Sie eigenständig testieren. Viele spezialisieren sich erst mit den Jahren auf das Gesundheitswesen, oft weil sie in einer Prüfungsgesellschaft immer wieder Mandate aus dem Bereich betreut haben und daran hängen geblieben sind.
Gefragt sind analytische Sorgfalt und ein sicherer Umgang mit Zahlen, keine Frage. Genauso zählen aber Kommunikationsstärke und ein gewisses Standvermögen – Sie sitzen Geschäftsführungen gegenüber und müssen unbequeme Feststellungen sachlich vertreten können. Kenntnisse im Sozial- und Gesundheitsrecht schaden nie. Englisch ebenfalls nicht, gerade bei international vernetzten Klinikkonzernen.
Typische Arbeitgeber sind die großen und mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die auf Non-Profit- und Gesundheitsmandate spezialisiert sind. Daneben suchen konfessionelle Träger, Landesholdings der Spitäler oder größere Pflegeverbünde immer wieder Fachleute für interne Revision und Controlling. Der Übergang zwischen prüfender und beratender Tätigkeit ist dabei fließender, als man von außen vermutet.
