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1 Werksarzt Job
Arbeitsmediziner:in oder Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin im Arbeitsmedizinischen Zentrum der KFA Wien für arbeitsmedizinische Betreuung der Stadt-Wien-Mitarbeiter:innen,…
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Was macht ein Werksarzt eigentlich den ganzen Tag?
Vorsorge. Beratung. Und ziemlich viel Gespräch. Als Werksärztin oder Werksarzt betreuen Sie die Beschäftigten eines Betriebs medizinisch, ohne dabei kurative Behandlung im klassischen Sinn zu leisten – Ihr Feld ist die Arbeitsmedizin, also alles, was Gesundheit und Arbeitsplatz miteinander zu tun haben. Sie begehen Arbeitsstätten, prüfen Belastungen an Bildschirm, Maschine oder im Lager, führen Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen durch und beraten die Geschäftsführung bei Fragen des Arbeitnehmerschutzes. Nach einem Arbeitsunfall sind Sie oft die erste ärztliche Ansprechperson. Und wenn jemand nach längerer Krankheit zurückkehrt, begleiten Sie die Wiedereingliederung.
Interessant ist die Bandbreite. An einem Tag geht es um Lärmschutz in einer Produktionshalle, am nächsten um die psychische Belastung im Großraumbüro. Sie arbeiten präventiv, nicht im Akutmodus – das unterscheidet den Beruf deutlich von der Tätigkeit in Klinik oder Ordination.
Wie steigt man ein, und was braucht man dafür?
Grundlage ist das abgeschlossene Medizinstudium samt ius practicandi. Darauf setzt die Ausbildung zur Arbeitsmedizinerin oder zum Arbeitsmediziner auf, die in Österreich berufsbegleitend an anerkannten Ausbildungseinrichtungen absolviert wird. Viele kommen aus der Allgemeinmedizin und satteln später um, weil sie geregeltere Arbeitszeiten suchen oder das präventive Denken schätzen. Der Quereinstieg mitten in der Karriere ist hier keine Seltenheit.
Gefragt sind Menschen, die zuhören können und trotzdem klar Grenzen ziehen – zwischen ärztlicher Schweigepflicht und den berechtigten Interessen des Betriebs. Kenntnisse im Arbeitnehmerschutzrecht helfen enorm. Ebenso ein Gespür dafür, wie ein Unternehmen tickt.
Wer beschäftigt Sie? Große Industriebetriebe leisten sich eigene werksärztliche Dienste, oft mit angeschlossener Sanitätsstation. Daneben gibt es arbeitsmedizinische Zentren, die mehrere Firmen betreuen, sowie öffentliche Einrichtungen, Krankenanstalten und Behörden. Teilzeit, feste Betreuungsstunden pro Betrieb, manchmal eine Kombination aus mehreren Auftraggebern – die Modelle sind vielfältiger, als man zunächst vermutet.
Werksarzt in Zahlen
Was macht ein Werksarzt eigentlich den ganzen Tag?
Vorsorge. Beratung. Und ziemlich viel Gespräch. Als Werksärztin oder Werksarzt betreuen Sie die Beschäftigten eines Betriebs medizinisch, ohne dabei kurative Behandlung im klassischen Sinn zu leisten – Ihr Feld ist die Arbeitsmedizin, also alles, was Gesundheit und Arbeitsplatz miteinander zu tun haben. Sie begehen Arbeitsstätten, prüfen Belastungen an Bildschirm, Maschine oder im Lager, führen Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen durch und beraten die Geschäftsführung bei Fragen des Arbeitnehmerschutzes. Nach einem Arbeitsunfall sind Sie oft die erste ärztliche Ansprechperson. Und wenn jemand nach längerer Krankheit zurückkehrt, begleiten Sie die Wiedereingliederung.
Interessant ist die Bandbreite. An einem Tag geht es um Lärmschutz in einer Produktionshalle, am nächsten um die psychische Belastung im Großraumbüro. Sie arbeiten präventiv, nicht im Akutmodus – das unterscheidet den Beruf deutlich von der Tätigkeit in Klinik oder Ordination.
Wie steigt man ein, und was braucht man dafür?
Grundlage ist das abgeschlossene Medizinstudium samt ius practicandi. Darauf setzt die Ausbildung zur Arbeitsmedizinerin oder zum Arbeitsmediziner auf, die in Österreich berufsbegleitend an anerkannten Ausbildungseinrichtungen absolviert wird. Viele kommen aus der Allgemeinmedizin und satteln später um, weil sie geregeltere Arbeitszeiten suchen oder das präventive Denken schätzen. Der Quereinstieg mitten in der Karriere ist hier keine Seltenheit.
Gefragt sind Menschen, die zuhören können und trotzdem klar Grenzen ziehen – zwischen ärztlicher Schweigepflicht und den berechtigten Interessen des Betriebs. Kenntnisse im Arbeitnehmerschutzrecht helfen enorm. Ebenso ein Gespür dafür, wie ein Unternehmen tickt.
Wer beschäftigt Sie? Große Industriebetriebe leisten sich eigene werksärztliche Dienste, oft mit angeschlossener Sanitätsstation. Daneben gibt es arbeitsmedizinische Zentren, die mehrere Firmen betreuen, sowie öffentliche Einrichtungen, Krankenanstalten und Behörden. Teilzeit, feste Betreuungsstunden pro Betrieb, manchmal eine Kombination aus mehreren Auftraggebern – die Modelle sind vielfältiger, als man zunächst vermutet.