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1 Stomaberater Job
Teilzeitstelle als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson beim Hilfswerk Niederösterreich in Aschbach für mobile Pflege, Pflegestandards, Pflegediagnosen, Pflegeplanung…
medAI
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Stomaberater begleiten Menschen, die einen künstlichen Darm- oder Harnausgang tragen – vor der Operation, in den ersten unsicheren Tagen danach und oft noch Monate später. Es geht um die Versorgung des Stomas, klar. Aber genauso um das, was schwerer wiegt: Wie fühlt sich das an, mit diesem veränderten Körper zu leben? Sie zeigen, wie ein Beutel gewechselt wird, welche Basisplatte zur Hautfalte passt, worauf es beim Essen ankommt. Und sie hören zu.
Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Station, Ambulanz und Beratungsgespräch. Hautprobleme rund um die Stomaanlage einschätzen, Hilfsmittel anpassen, Angehörige einbeziehen, mit Ärztinnen und dem Sanitätsfachhandel abstimmen. Dokumentieren nicht vergessen. Manche Patienten kommen selbstbewusst durch die Umstellung, andere brauchen Wochen – Ihr Gespür für diesen Unterschied entscheidet mit über den Verlauf.
Einstieg und Qualifikation
Fast immer führt der Weg über eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Darauf baut die Fachweiterbildung zur Stomatherapie beziehungsweise Stoma-, Kontinenz- und Wundberatung auf, in Österreich unter anderem an spezialisierten Bildungseinrichtungen und in Kooperation mit Kliniken angeboten. Wollen Sie in dieses Feld? Dann helfen Berufserfahrung in Chirurgie, Onkologie oder Urologie und die Bereitschaft, sich in ständig neue Produktsysteme einzuarbeiten.
Gefragt ist eine Mischung, die sich nicht so leicht lehren lässt. Fingerspitzengefühl im Wortsinn – und im Umgang. Geduld. Ein Blick für Hautveränderungen, der mit den Jahren schärfer wird. Dazu Kommunikation, die auch heikle Themen wie Sexualität oder Gerüche nicht ausspart.
Beschäftigung finden Sie überwiegend an Krankenhäusern mit chirurgischen und onkologischen Abteilungen, an Universitätskliniken, in Reha-Einrichtungen. Der medizinische Fachhandel und Hersteller von Stomaprodukten stellen ebenfalls ein, oft für Schulung und Außendienst. Und dann gibt es die mobile Pflege, die Beratung nach Hause bringt – dorthin, wo der Alltag mit dem Stoma tatsächlich stattfindet.
Stomaberater in Zahlen
Stomaberater begleiten Menschen, die einen künstlichen Darm- oder Harnausgang tragen – vor der Operation, in den ersten unsicheren Tagen danach und oft noch Monate später. Es geht um die Versorgung des Stomas, klar. Aber genauso um das, was schwerer wiegt: Wie fühlt sich das an, mit diesem veränderten Körper zu leben? Sie zeigen, wie ein Beutel gewechselt wird, welche Basisplatte zur Hautfalte passt, worauf es beim Essen ankommt. Und sie hören zu.
Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Station, Ambulanz und Beratungsgespräch. Hautprobleme rund um die Stomaanlage einschätzen, Hilfsmittel anpassen, Angehörige einbeziehen, mit Ärztinnen und dem Sanitätsfachhandel abstimmen. Dokumentieren nicht vergessen. Manche Patienten kommen selbstbewusst durch die Umstellung, andere brauchen Wochen – Ihr Gespür für diesen Unterschied entscheidet mit über den Verlauf.
Einstieg und Qualifikation
Fast immer führt der Weg über eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Darauf baut die Fachweiterbildung zur Stomatherapie beziehungsweise Stoma-, Kontinenz- und Wundberatung auf, in Österreich unter anderem an spezialisierten Bildungseinrichtungen und in Kooperation mit Kliniken angeboten. Wollen Sie in dieses Feld? Dann helfen Berufserfahrung in Chirurgie, Onkologie oder Urologie und die Bereitschaft, sich in ständig neue Produktsysteme einzuarbeiten.
Gefragt ist eine Mischung, die sich nicht so leicht lehren lässt. Fingerspitzengefühl im Wortsinn – und im Umgang. Geduld. Ein Blick für Hautveränderungen, der mit den Jahren schärfer wird. Dazu Kommunikation, die auch heikle Themen wie Sexualität oder Gerüche nicht ausspart.
Beschäftigung finden Sie überwiegend an Krankenhäusern mit chirurgischen und onkologischen Abteilungen, an Universitätskliniken, in Reha-Einrichtungen. Der medizinische Fachhandel und Hersteller von Stomaprodukten stellen ebenfalls ein, oft für Schulung und Außendienst. Und dann gibt es die mobile Pflege, die Beratung nach Hause bringt – dorthin, wo der Alltag mit dem Stoma tatsächlich stattfindet.
