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1 Serologe Job

Fachärztin/Facharzt für Transfusionsmedizin in der Blutspendezentrale Wien mit Fokus auf Labordiagnostik, Immunhämatologie, Infektiologie, Blutgruppengenetik, QMS und…

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Berufsfeld im Überblick

Serologie ist der Blick ins Blut — genauer gesagt in das flüssige, zellfreie Serum, in dem sich Antikörper, Antigene und andere Marker nachweisen lassen. Als Serologe oder Serologin bewegen Sie sich genau dort: an der Schnittstelle zwischen Labormedizin, Immunologie und der Frage, ob eine Infektion durchgemacht wurde, akut läuft oder eben nicht. Blutgruppenbestimmung, Kreuzproben vor Transfusionen, der Nachweis von Antikörpern gegen Hepatitis oder Röteln. Alles Alltag.

Der Weg dorthin verläuft selten geradlinig. Häufig steht am Anfang ein Studium der Medizin, der Molekularen Biologie oder der Biomedizinischen Analytik, gefolgt von einer Spezialisierung im Labor. Auch Biomedizinische Analytiker:innen, die sich über Jahre in die Immunhämatologie einarbeiten, wachsen in dieses Feld hinein. Und wie sieht Ihr eigener Einstieg aus? Das hängt stark davon ab, ob Sie eher forschen, diagnostizieren oder beides verbinden wollen.

Welche Qualifikationen wirklich zählen

Präzision. Ohne die geht nichts, denn hinter jedem Befund steht eine Person, deren Behandlung davon abhängt. Gefragt sind fundierte Kenntnisse in Immunologie und Mikrobiologie, ein sicherer Umgang mit ELISA, Immunfluoreszenz und automatisierten Analysesystemen sowie die Bereitschaft, sich in neue Testverfahren einzuarbeiten — die Methodik entwickelt sich weiter, oft schneller, als einem lieb ist. Dazu kommt etwas, das gern unterschätzt wird: Dokumentationsdisziplin und ein waches Auge für Plausibilität. Ein auffälliger Wert, der nicht zum klinischen Bild passt, will hinterfragt werden.

Typische Arbeitgeber sind Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser mit eigener Blutbank, private Labordienstleister, die Blutspendezentralen des Roten Kreuzes sowie Forschungsinstitute und Diagnostikunternehmen. In größeren Häusern arbeiten Sie im Schichtbetrieb, weil Transfusionsserologie rund um die Uhr gebraucht wird; in der Forschung ticken die Uhren anders, planbarer, dafür projektgetrieben.

Wer sich weiterentwickeln möchte, findet Anknüpfungspunkte in der Laborleitung, im Qualitätsmanagement oder in der wissenschaftlichen Vertiefung bis zur Promotion. Die Nachfrage nach Fachleuten, die serologische Befunde nicht nur produzieren, sondern auch einordnen können, bleibt spürbar.

Serologe in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
Berufsfeld im Überblick

Serologie ist der Blick ins Blut — genauer gesagt in das flüssige, zellfreie Serum, in dem sich Antikörper, Antigene und andere Marker nachweisen lassen. Als Serologe oder Serologin bewegen Sie sich genau dort: an der Schnittstelle zwischen Labormedizin, Immunologie und der Frage, ob eine Infektion durchgemacht wurde, akut läuft oder eben nicht. Blutgruppenbestimmung, Kreuzproben vor Transfusionen, der Nachweis von Antikörpern gegen Hepatitis oder Röteln. Alles Alltag.

Der Weg dorthin verläuft selten geradlinig. Häufig steht am Anfang ein Studium der Medizin, der Molekularen Biologie oder der Biomedizinischen Analytik, gefolgt von einer Spezialisierung im Labor. Auch Biomedizinische Analytiker:innen, die sich über Jahre in die Immunhämatologie einarbeiten, wachsen in dieses Feld hinein. Und wie sieht Ihr eigener Einstieg aus? Das hängt stark davon ab, ob Sie eher forschen, diagnostizieren oder beides verbinden wollen.

Welche Qualifikationen wirklich zählen

Präzision. Ohne die geht nichts, denn hinter jedem Befund steht eine Person, deren Behandlung davon abhängt. Gefragt sind fundierte Kenntnisse in Immunologie und Mikrobiologie, ein sicherer Umgang mit ELISA, Immunfluoreszenz und automatisierten Analysesystemen sowie die Bereitschaft, sich in neue Testverfahren einzuarbeiten — die Methodik entwickelt sich weiter, oft schneller, als einem lieb ist. Dazu kommt etwas, das gern unterschätzt wird: Dokumentationsdisziplin und ein waches Auge für Plausibilität. Ein auffälliger Wert, der nicht zum klinischen Bild passt, will hinterfragt werden.

Typische Arbeitgeber sind Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser mit eigener Blutbank, private Labordienstleister, die Blutspendezentralen des Roten Kreuzes sowie Forschungsinstitute und Diagnostikunternehmen. In größeren Häusern arbeiten Sie im Schichtbetrieb, weil Transfusionsserologie rund um die Uhr gebraucht wird; in der Forschung ticken die Uhren anders, planbarer, dafür projektgetrieben.

Wer sich weiterentwickeln möchte, findet Anknüpfungspunkte in der Laborleitung, im Qualitätsmanagement oder in der wissenschaftlichen Vertiefung bis zur Promotion. Die Nachfrage nach Fachleuten, die serologische Befunde nicht nur produzieren, sondern auch einordnen können, bleibt spürbar.

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