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1 Schmerztherapeut Job
Facharztstelle für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Krankenhaus St. Veit/Glan mit OP-Anästhesie, Intensivstation, Palliativ-/Schmerzstation, Notfallmedizin und Voll- oder…
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Was Schmerztherapeut:innen im Alltag ausmacht
Chronische Schmerzen zermürben. Wer über Monate mit Rückenbeschwerden, Migräne oder Nervenschmerzen lebt, hat oft schon eine ganze Reihe von Praxen hinter sich, bevor er in einer schmerzmedizinischen Sprechstunde landet. Genau hier setzen Sie als Schmerztherapeut:in an: Sie erheben die Schmerzgeschichte, ordnen Befunde ein, stimmen medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren aufeinander ab und behalten dabei den Menschen im Blick, nicht nur das Symptom. Interventionelle Techniken, Infusionen, die Begleitung durch Physiotherapie und Psychologie – vieles läuft zusammen, und Sie koordinieren.
Der Weg dorthin führt in Österreich über ein abgeschlossenes Medizinstudium und die ärztliche Ausbildung. Darauf baut das ÖÄK-Diplom Spezielle Schmerztherapie auf, das theoretische Module, praktische Zeiten an anerkannten Einrichtungen und Fallarbeit verlangt. Viele kommen aus der Anästhesie, andere aus der Neurologie, der Inneren Medizin oder der Allgemeinmedizin. Auch in der Pflege gibt es eigene Spezialisierungen, Stichwort Pain Nurse, für alle, die Schmerzmanagement auf Station verantworten.
Wo Sie arbeiten und was gefragt ist
Haben Sie sich schon gefragt, wo solche Fachleute eigentlich gebraucht werden? Fast überall. An Schmerzambulanzen und -kliniken der großen Häuser, in Palliativeinheiten, in Reha-Zentren, in interdisziplinären Praxen. Manche gehen in die niedergelassene Ordination, andere bleiben im Spital.
Fachlich zählt breites pharmakologisches Wissen, ein sicherer Umgang mit Opioiden und deren Grenzen, dazu Kenntnis in interventionellen Verfahren. Mindestens ebenso wichtig ist etwas, das sich schlecht zertifizieren lässt: Geduld. Sie hören zu, wenn Patient:innen von Erschöpfung und aufgegebenen Hobbys erzählen, und Sie halten aus, dass Fortschritt hier oft in kleinen Schritten kommt. Teamfähigkeit über Fachgrenzen hinweg gehört ebenfalls dazu, weil kaum eine Behandlung allein gelingt. Und Weiterbildung? Bleibt ein ständiger Begleiter, denn die Leitlinien bewegen sich.
Schmerztherapeut in Zahlen
Was Schmerztherapeut:innen im Alltag ausmacht
Chronische Schmerzen zermürben. Wer über Monate mit Rückenbeschwerden, Migräne oder Nervenschmerzen lebt, hat oft schon eine ganze Reihe von Praxen hinter sich, bevor er in einer schmerzmedizinischen Sprechstunde landet. Genau hier setzen Sie als Schmerztherapeut:in an: Sie erheben die Schmerzgeschichte, ordnen Befunde ein, stimmen medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren aufeinander ab und behalten dabei den Menschen im Blick, nicht nur das Symptom. Interventionelle Techniken, Infusionen, die Begleitung durch Physiotherapie und Psychologie – vieles läuft zusammen, und Sie koordinieren.
Der Weg dorthin führt in Österreich über ein abgeschlossenes Medizinstudium und die ärztliche Ausbildung. Darauf baut das ÖÄK-Diplom Spezielle Schmerztherapie auf, das theoretische Module, praktische Zeiten an anerkannten Einrichtungen und Fallarbeit verlangt. Viele kommen aus der Anästhesie, andere aus der Neurologie, der Inneren Medizin oder der Allgemeinmedizin. Auch in der Pflege gibt es eigene Spezialisierungen, Stichwort Pain Nurse, für alle, die Schmerzmanagement auf Station verantworten.
Wo Sie arbeiten und was gefragt ist
Haben Sie sich schon gefragt, wo solche Fachleute eigentlich gebraucht werden? Fast überall. An Schmerzambulanzen und -kliniken der großen Häuser, in Palliativeinheiten, in Reha-Zentren, in interdisziplinären Praxen. Manche gehen in die niedergelassene Ordination, andere bleiben im Spital.
Fachlich zählt breites pharmakologisches Wissen, ein sicherer Umgang mit Opioiden und deren Grenzen, dazu Kenntnis in interventionellen Verfahren. Mindestens ebenso wichtig ist etwas, das sich schlecht zertifizieren lässt: Geduld. Sie hören zu, wenn Patient:innen von Erschöpfung und aufgegebenen Hobbys erzählen, und Sie halten aus, dass Fortschritt hier oft in kleinen Schritten kommt. Teamfähigkeit über Fachgrenzen hinweg gehört ebenfalls dazu, weil kaum eine Behandlung allein gelingt. Und Weiterbildung? Bleibt ein ständiger Begleiter, denn die Leitlinien bewegen sich.