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2 Pharmakologe Jobs
Professur für Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Universität Wien im verkürzten Berufungsverfahren, Schwerpunkt translationale Arzneimittelforschung, klinische Studien,…
Senior Lecturer für Biochemie & Toxicology an der Hochschule Campus Wien in Wien, Vollzeit, unbefristet.
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Was Pharmakologinnen und Pharmakologen tatsächlich tun
Wie wirkt ein Molekül im Körper – und was macht der Körper mit ihm? Genau an dieser Nahtstelle arbeiten Pharmakolog:innen. Sie untersuchen, wie Arzneistoffe aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und wieder ausgeschieden werden, prüfen Wirksamkeit und unerwünschte Effekte und übersetzen Laborbefunde in Aussagen über Nutzen und Risiko. Der Alltag reicht von präklinischen Versuchsreihen über die Betreuung klinischer Studien bis zur Bewertung von Wechselwirkungen. Manche sitzen überwiegend am Datensatz. Andere stehen am Prüfstand oder im Gespräch mit Behörden.
Der Weg dorthin führt in aller Regel über ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – Pharmazie, Molekularbiologie, Humanmedizin, Biochemie. Eine Promotion ist in der Forschung faktisch Standard, und wer klinisch pharmakologisch arbeiten will, ergänzt oft eine ärztliche Facharztweiterbildung. Danach spezialisiert man sich weiter: Toxikologie, Pharmakovigilanz, klinische Prüfung. Regulatorisches Wissen wird dabei mit den Jahren fast wichtiger als die reine Bench-Arbeit.
Womit Sie überzeugen und wo Sie landen
Gefragt sind saubere Methodik und ein wacher Blick für Statistik. Dazu die Fähigkeit, komplizierte Datenlagen so aufzubereiten, dass eine Zulassungsstelle, ein Ethikkomitee oder eine ärztliche Kollegin damit etwas anfangen kann. Englisch ohnehin. Und – vielleicht unterschätzt – Geduld, weil zwischen Hypothese und belastbarem Ergebnis viele Monate liegen können.
Die Arbeitgeber sind breit gestreut. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die pharmazeutische Industrie mit ihren Abteilungen für Forschung, Entwicklung und Arzneimittelsicherheit, Auftragsforschungsinstitute, dazu Behörden wie das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. Auch größere Klinikverbünde beschäftigen klinische Pharmakolog:innen, etwa für die Beratung bei komplexer Medikation. Übrigens: Der Wechsel zwischen diesen Welten ist möglich, viele bringen später Erfahrung aus Labor und Zulassung mit. Wer hier einsteigt, entscheidet sich selten für eine gerade Linie – eher für ein Feld, das sich mit jeder neuen Substanzklasse verschiebt.
Pharmakologe in Zahlen
Was Pharmakologinnen und Pharmakologen tatsächlich tun
Wie wirkt ein Molekül im Körper – und was macht der Körper mit ihm? Genau an dieser Nahtstelle arbeiten Pharmakolog:innen. Sie untersuchen, wie Arzneistoffe aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und wieder ausgeschieden werden, prüfen Wirksamkeit und unerwünschte Effekte und übersetzen Laborbefunde in Aussagen über Nutzen und Risiko. Der Alltag reicht von präklinischen Versuchsreihen über die Betreuung klinischer Studien bis zur Bewertung von Wechselwirkungen. Manche sitzen überwiegend am Datensatz. Andere stehen am Prüfstand oder im Gespräch mit Behörden.
Der Weg dorthin führt in aller Regel über ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium – Pharmazie, Molekularbiologie, Humanmedizin, Biochemie. Eine Promotion ist in der Forschung faktisch Standard, und wer klinisch pharmakologisch arbeiten will, ergänzt oft eine ärztliche Facharztweiterbildung. Danach spezialisiert man sich weiter: Toxikologie, Pharmakovigilanz, klinische Prüfung. Regulatorisches Wissen wird dabei mit den Jahren fast wichtiger als die reine Bench-Arbeit.
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Gefragt sind saubere Methodik und ein wacher Blick für Statistik. Dazu die Fähigkeit, komplizierte Datenlagen so aufzubereiten, dass eine Zulassungsstelle, ein Ethikkomitee oder eine ärztliche Kollegin damit etwas anfangen kann. Englisch ohnehin. Und – vielleicht unterschätzt – Geduld, weil zwischen Hypothese und belastbarem Ergebnis viele Monate liegen können.
Die Arbeitgeber sind breit gestreut. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die pharmazeutische Industrie mit ihren Abteilungen für Forschung, Entwicklung und Arzneimittelsicherheit, Auftragsforschungsinstitute, dazu Behörden wie das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. Auch größere Klinikverbünde beschäftigen klinische Pharmakolog:innen, etwa für die Beratung bei komplexer Medikation. Übrigens: Der Wechsel zwischen diesen Welten ist möglich, viele bringen später Erfahrung aus Labor und Zulassung mit. Wer hier einsteigt, entscheidet sich selten für eine gerade Linie – eher für ein Feld, das sich mit jeder neuen Substanzklasse verschiebt.
