Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
1 Militärarzt Job
Vollzeit- oder Teilzeitstelle als Allgemeinmediziner:in im Neurologischen Therapiezentrum Kapfenberg mit Fokus auf neurologische Akutnachbehandlung, Frührehabilitation,…
Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
medAI
Beschreib einfach deinen Wunschjob – ich finde passende Stellen auf medjobs.at.
Was ein Militärarzt beim Bundesheer tatsächlich macht
Die medizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten klingt zunächst nach Notfallmedizin im Gelände. Ein Teil davon ist es auch. Der größere Anteil sieht anders aus: truppenärztliche Sprechstunden, Tauglichkeitsuntersuchungen bei der Stellung, Impfmanagement, arbeitsmedizinische Fragen, die Begleitung von Übungen. Sie betreuen gesunde, meist junge Menschen unter besonderen Belastungen – und Sie tragen Verantwortung für deren Einsatzfähigkeit.
Dazu kommt ein Feld, das kaum ein zivil tätiger Arzt kennt. Wehrmedizin, Auslandseinsätze im Rahmen internationaler Missionen, tropen- und reisemedizinische Beratung, manchmal auch die Sanitätsausbildung von Rekruten. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen.
Einstieg, Ausbildung und wo Sie landen
Zwei Wege sind üblich. Entweder Sie treten nach dem Medizinstudium als Militärperson auf Zeit oder als Berufsoffizier in den Sanitätsdienst ein, oder Sie beginnen früher – über ein durch das Bundesheer gefördertes Studium, verbunden mit einer Verpflichtungszeit. Die klinische Facharztausbildung, etwa in Allgemeinmedizin, Chirurgie oder Anästhesie, absolvieren viele an Kooperationskliniken und am Sanitätszentrum.
Was wird erwartet? Die österreichische Approbation, körperliche Eignung, Bereitschaft zur militärischen Grundausbildung. Und, ehrlich gesagt, eine gewisse Robustheit gegenüber Hierarchie und Dienstplan. Fremdsprachen, vor allem Englisch, helfen bei Auslandsverwendungen enorm.
Der größte Arbeitgeber ist naturgemäß das Österreichische Bundesheer selbst, mit seinen Sanitätseinrichtungen, Truppenkörpern und dem militärmedizinischen Zentrum. Berührungspunkte gibt es außerdem zu zivilen Kliniken, in denen militärärztliches Personal ausgebildet wird oder rotiert. Wer nach Jahren im Dienst wechseln möchte, bringt einen Erfahrungsschatz mit, den kaum eine andere Laufbahn bietet – Organisation unter Druck, Führungserfahrung, Breite statt reiner Spezialisierung.
Reizt Sie eine ärztliche Tätigkeit, die nicht am Krankenbett endet? Dann lohnt der genaue Blick auf die Voraussetzungen, denn der Einstieg ist an Fristen und Eignungsverfahren gebunden.
Militärarzt in Zahlen
Was ein Militärarzt beim Bundesheer tatsächlich macht
Die medizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten klingt zunächst nach Notfallmedizin im Gelände. Ein Teil davon ist es auch. Der größere Anteil sieht anders aus: truppenärztliche Sprechstunden, Tauglichkeitsuntersuchungen bei der Stellung, Impfmanagement, arbeitsmedizinische Fragen, die Begleitung von Übungen. Sie betreuen gesunde, meist junge Menschen unter besonderen Belastungen – und Sie tragen Verantwortung für deren Einsatzfähigkeit.
Dazu kommt ein Feld, das kaum ein zivil tätiger Arzt kennt. Wehrmedizin, Auslandseinsätze im Rahmen internationaler Missionen, tropen- und reisemedizinische Beratung, manchmal auch die Sanitätsausbildung von Rekruten. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen.
Einstieg, Ausbildung und wo Sie landen
Zwei Wege sind üblich. Entweder Sie treten nach dem Medizinstudium als Militärperson auf Zeit oder als Berufsoffizier in den Sanitätsdienst ein, oder Sie beginnen früher – über ein durch das Bundesheer gefördertes Studium, verbunden mit einer Verpflichtungszeit. Die klinische Facharztausbildung, etwa in Allgemeinmedizin, Chirurgie oder Anästhesie, absolvieren viele an Kooperationskliniken und am Sanitätszentrum.
Was wird erwartet? Die österreichische Approbation, körperliche Eignung, Bereitschaft zur militärischen Grundausbildung. Und, ehrlich gesagt, eine gewisse Robustheit gegenüber Hierarchie und Dienstplan. Fremdsprachen, vor allem Englisch, helfen bei Auslandsverwendungen enorm.
Der größte Arbeitgeber ist naturgemäß das Österreichische Bundesheer selbst, mit seinen Sanitätseinrichtungen, Truppenkörpern und dem militärmedizinischen Zentrum. Berührungspunkte gibt es außerdem zu zivilen Kliniken, in denen militärärztliches Personal ausgebildet wird oder rotiert. Wer nach Jahren im Dienst wechseln möchte, bringt einen Erfahrungsschatz mit, den kaum eine andere Laufbahn bietet – Organisation unter Druck, Führungserfahrung, Breite statt reiner Spezialisierung.
Reizt Sie eine ärztliche Tätigkeit, die nicht am Krankenbett endet? Dann lohnt der genaue Blick auf die Voraussetzungen, denn der Einstieg ist an Fristen und Eignungsverfahren gebunden.