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1 Medizincontroller Job

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Medizincontroller*in/ Kodierfachkraft (m/w/d)

Aufgaben Kodierung und Abrechnung stationärer Leistungen im Rahmen des LKF-Systems Sicherstellung einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Datenmeldung an den Landesfonds Laufende Evaluierung der Qualität der medizinischen Do …

WienVollzeitGesundheitswesen, Soziales

medAI

Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.

Berufsfeld im Überblick

Zwischen Diagnose und Abrechnung

Eine Entlassung ist dokumentiert, die Hauptdiagnose steht, die Nebendiagnosen sind erfasst — und trotzdem passt die Leistungsabbildung nicht zu dem, was auf der Station tatsächlich geleistet wurde. Genau hier setzen Sie als Medizincontroller:in an. Sie prüfen Kodierungen nach ICD-10 und dem österreichischen Leistungskatalog, klären Rückfragen mit Ärztinnen und Ärzten, bereiten LKF-Daten auf und erkennen, wo systematisch etwas schiefläuft. Nicht im Nachhinein jammern, sondern Muster finden.

Der Alltag ist deutlich vielfältiger, als der Begriff "Controlling" vermuten lässt. Sie begleiten MEL-Dokumentation, erstellen Auswertungen für die kaufmännische und die medizinische Leitung, arbeiten an Prozessen in der Patientenadministration mit und sitzen in Besprechungen, in denen medizinische Argumente und wirtschaftliche Zahlen aufeinandertreffen. Dolmetschen gehört dazu. Wer nur Tabellen liest, aber nicht versteht, warum eine Intensivbehandlung dokumentarisch anders aussieht als eine Normalpflege, kommt schnell an eine Grenze.

Und der Einstieg? Es gibt mehrere Türen. Viele kommen aus der Gesundheits- und Krankenpflege oder aus dem MTD-Bereich und bringen Stationserfahrung mit, die sich nicht aus Lehrbüchern ersetzen lässt. Andere starten nach einem Studium in Gesundheitsmanagement, Health Care Management oder nach einer medizinischen Ausbildung. Ärztinnen und Ärzte wechseln manchmal ganz bewusst in diese Richtung, weil sie das System von innen umbauen wollen. Üblich ist in jedem Fall eine Zusatzqualifikation im Medizincontrolling oder in der klinischen Kodierung, oft berufsbegleitend absolviert.

Gefragt sind medizinisches Grundverständnis, Sicherheit im Umgang mit Krankenhausinformationssystemen, solide Kenntnisse im LKF-Modell und Freude an Datenanalyse. Excel reicht lange, SQL hilft spürbar weiter. Dazu Diplomatie, denn Kodierfeedback hört niemand gern.

Arbeitgeber sind vor allem Landes- und Universitätskliniken, Ordensspitäler, private Krankenanstalten, Rehabilitationszentren sowie Krankenanstaltenträger und Sozialversicherungsträger. In kleineren Häusern betreuen Sie das Medizincontrolling oft im Alleingang, in großen Verbünden arbeiten Sie in einem Team mit klarer Spezialisierung — etwa auf einzelne Fachbereiche oder auf das Berichtswesen.

Medizincontroller in Zahlen

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Wien
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Eine Entlassung ist dokumentiert, die Hauptdiagnose steht, die Nebendiagnosen sind erfasst — und trotzdem passt die Leistungsabbildung nicht zu dem, was auf der Station tatsächlich geleistet wurde. Genau hier setzen Sie als Medizincontroller:in an. Sie prüfen Kodierungen nach ICD-10 und dem österreichischen Leistungskatalog, klären Rückfragen mit Ärztinnen und Ärzten, bereiten LKF-Daten auf und erkennen, wo systematisch etwas schiefläuft. Nicht im Nachhinein jammern, sondern Muster finden.

Der Alltag ist deutlich vielfältiger, als der Begriff "Controlling" vermuten lässt. Sie begleiten MEL-Dokumentation, erstellen Auswertungen für die kaufmännische und die medizinische Leitung, arbeiten an Prozessen in der Patientenadministration mit und sitzen in Besprechungen, in denen medizinische Argumente und wirtschaftliche Zahlen aufeinandertreffen. Dolmetschen gehört dazu. Wer nur Tabellen liest, aber nicht versteht, warum eine Intensivbehandlung dokumentarisch anders aussieht als eine Normalpflege, kommt schnell an eine Grenze.

Und der Einstieg? Es gibt mehrere Türen. Viele kommen aus der Gesundheits- und Krankenpflege oder aus dem MTD-Bereich und bringen Stationserfahrung mit, die sich nicht aus Lehrbüchern ersetzen lässt. Andere starten nach einem Studium in Gesundheitsmanagement, Health Care Management oder nach einer medizinischen Ausbildung. Ärztinnen und Ärzte wechseln manchmal ganz bewusst in diese Richtung, weil sie das System von innen umbauen wollen. Üblich ist in jedem Fall eine Zusatzqualifikation im Medizincontrolling oder in der klinischen Kodierung, oft berufsbegleitend absolviert.

Gefragt sind medizinisches Grundverständnis, Sicherheit im Umgang mit Krankenhausinformationssystemen, solide Kenntnisse im LKF-Modell und Freude an Datenanalyse. Excel reicht lange, SQL hilft spürbar weiter. Dazu Diplomatie, denn Kodierfeedback hört niemand gern.

Arbeitgeber sind vor allem Landes- und Universitätskliniken, Ordensspitäler, private Krankenanstalten, Rehabilitationszentren sowie Krankenanstaltenträger und Sozialversicherungsträger. In kleineren Häusern betreuen Sie das Medizincontrolling oft im Alleingang, in großen Verbünden arbeiten Sie in einem Team mit klarer Spezialisierung — etwa auf einzelne Fachbereiche oder auf das Berichtswesen.

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