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2 Intensivpfleger Jobs
DGKP für die Anästhesie im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien für Allgemein- und Regionalanästhesieverfahren, Patient:innenbetreuung, Überwachung, Pflegedokumentation,…
Pflegestelle in Graz für diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen im Department Spezielle Neurologie mit Betreuung neurologischer Patient:innen,…
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medAI
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Intensivpfleger:innen arbeiten dort, wo es eng wird. Auf der Intensivstation, im Aufwachraum, manchmal auf der Intermediate Care. Sie überwachen Menschen, deren Zustand sich innerhalb von Minuten drehen kann – Beatmung, Kreislauf, Katecholamine, die vielen Kurven auf dem Monitor, die für Außenstehende wie Rauschen aussehen und für Sie eine Geschichte erzählen. Zu den Aufgaben gehört mehr als Technik. Sie führen Angehörige durch schwere Stunden, dokumentieren lückenlos, arbeiten Hand in Hand mit Ärztinnen und Ärzten und entscheiden im Zweifel, wann jemand geholt werden muss.
Der Einstieg beginnt fast immer mit der abgeschlossenen Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege. Danach folgt die Weiterbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie, die in Österreich eigens geregelt ist und meist berufsbegleitend absolviert wird. Ein paar Jahre Stationserfahrung vorweg schaden nicht – im Gegenteil.
Welche Qualifikationen wirklich gefragt sind
Fachlich zählt das Gespür für Verschlechterung, oft bevor die Werte kippen. Sie sollten mit Beatmungsgeräten und Monitoring sicher umgehen, Medikamente exakt titrieren und im Notfall ruhig bleiben, während andere es nicht sind. Können Sie an einem hektischen Nachtdienst noch klar priorisieren? Diese Frage stellen sich viele Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch, wenn auch selten so direkt. Gefragt sind außerdem Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zum Schichtdienst. Zusatzqualifikationen wie ECMO-Erfahrung oder ein Praxisanleiter-Zertifikat heben Sie deutlich hervor.
Wo Sie landen können? Universitätskliniken und größere Landeskrankenhäuser führen die Liste an, weil dort die spezialisierten Stationen sitzen. Daneben suchen private Klinikträger, Reha-Zentren mit Beatmungsplätzen und Anbieter außerklinischer Intensivpflege laufend Personal. Auch die außerklinische Betreuung – ein Mensch, eine Wohnung, ein sehr enges Vertrauensverhältnis – ist ein eigener, wachsender Weg.
Karrierewege gibt es mehr, als viele vermuten. Richtung Stationsleitung, in die Praxisanleitung, ins Qualitäts- oder Hygienemanagement. Manche wechseln später ins Notfallmanagement oder in die Lehre. Spezialisierung bleibt dabei die Währung, mit der sich Verantwortung und Handlungsspielraum vergrößern lassen.
Intensivpfleger in Zahlen
Intensivpfleger:innen arbeiten dort, wo es eng wird. Auf der Intensivstation, im Aufwachraum, manchmal auf der Intermediate Care. Sie überwachen Menschen, deren Zustand sich innerhalb von Minuten drehen kann – Beatmung, Kreislauf, Katecholamine, die vielen Kurven auf dem Monitor, die für Außenstehende wie Rauschen aussehen und für Sie eine Geschichte erzählen. Zu den Aufgaben gehört mehr als Technik. Sie führen Angehörige durch schwere Stunden, dokumentieren lückenlos, arbeiten Hand in Hand mit Ärztinnen und Ärzten und entscheiden im Zweifel, wann jemand geholt werden muss.
Der Einstieg beginnt fast immer mit der abgeschlossenen Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege. Danach folgt die Weiterbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie, die in Österreich eigens geregelt ist und meist berufsbegleitend absolviert wird. Ein paar Jahre Stationserfahrung vorweg schaden nicht – im Gegenteil.
Welche Qualifikationen wirklich gefragt sind
Fachlich zählt das Gespür für Verschlechterung, oft bevor die Werte kippen. Sie sollten mit Beatmungsgeräten und Monitoring sicher umgehen, Medikamente exakt titrieren und im Notfall ruhig bleiben, während andere es nicht sind. Können Sie an einem hektischen Nachtdienst noch klar priorisieren? Diese Frage stellen sich viele Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch, wenn auch selten so direkt. Gefragt sind außerdem Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zum Schichtdienst. Zusatzqualifikationen wie ECMO-Erfahrung oder ein Praxisanleiter-Zertifikat heben Sie deutlich hervor.
Wo Sie landen können? Universitätskliniken und größere Landeskrankenhäuser führen die Liste an, weil dort die spezialisierten Stationen sitzen. Daneben suchen private Klinikträger, Reha-Zentren mit Beatmungsplätzen und Anbieter außerklinischer Intensivpflege laufend Personal. Auch die außerklinische Betreuung – ein Mensch, eine Wohnung, ein sehr enges Vertrauensverhältnis – ist ein eigener, wachsender Weg.
Karrierewege gibt es mehr, als viele vermuten. Richtung Stationsleitung, in die Praxisanleitung, ins Qualitäts- oder Hygienemanagement. Manche wechseln später ins Notfallmanagement oder in die Lehre. Spezialisierung bleibt dabei die Währung, mit der sich Verantwortung und Handlungsspielraum vergrößern lassen.
