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1 Infektiologe Job

TBC-Fürsorgeärztin bzw. TBC-Fürsorgearzt für Aufgaben im Bereich Tuberkulose-Diagnostik, Befundung, Kontrollen und Beratung in Niederösterreich.

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Berufsfeld im Überblick

Wenn Erreger schneller sind als die Diagnose

Ein multiresistenter Keim auf der Intensivstation. Eine Reisende mit unklarem Fieber, gerade zurück aus den Tropen. Als Infektiologe oder Infektiologin stehen Sie oft dort, wo andere Fachdisziplinen an ihre Grenzen kommen – bei Verläufen, die sich nicht ins Lehrbuch fügen. Ihre Arbeit dreht sich um Diagnostik, Therapiesteuerung und die kluge, zurückhaltende Auswahl von Antibiotika. Antibiotic Stewardship ist längst kein Randthema mehr, sondern täglicher Auftrag.

Die Aufgaben sind breiter, als viele vermuten. Konsiliartätigkeit auf den Stationen, Betreuung von HIV- und Hepatitis-Patientinnen und -Patienten, Mitwirkung in der Krankenhaushygiene, dazu Impfberatung und Reisemedizin. Und dann das Labor: Sie interpretieren mikrobiologische Befunde, ordnen Resistenzmuster ein, sprechen mit der Klinik. Vieles davon passiert im Gespräch, an der Grenze zwischen Fächern.

Der Weg dorthin führt in Österreich über die Facharztausbildung. Zunächst der Common Trunk, anschließend die Sonderfächer – Infektiologie ist eng mit Innerer Medizin, Tropenmedizin und Mikrobiologie verzahnt. Wer sich früh für Erregerdiagnostik oder klinische Studien begeistert, findet hier ein Feld, das sich ständig weiterdreht. Neue Erreger, neue Wirkstoffe, neue Fragen.

Wo Sie gebraucht werden

Gefragt sind fundiertes internistisches Wissen, ein Gespür für epidemiologische Zusammenhänge und die Bereitschaft, interdisziplinär zu denken. Sorgfalt. Geduld mit langwierigen Verläufen. Was Ihnen daneben hilft? Eine ruhige Hand in Situationen, in denen die Zeit drängt und der Befund noch aussteht.

Typische Arbeitgeber sind Universitätskliniken und größere Schwerpunktkrankenhäuser mit eigener infektiologischer Abteilung. Dazu kommen mikrobiologische Institute, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Forschungslabore, gelegentlich die pharmazeutische Industrie. Auch spezialisierte Ambulanzen suchen regelmäßig Verstärkung – etwa im Bereich HIV oder Tropenmedizin, oft an den großen Standorten wie Wien, Graz oder Innsbruck.

Infektiologe in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
0
Städte mit Stellen
stärkster Standort
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Wenn Erreger schneller sind als die Diagnose

Ein multiresistenter Keim auf der Intensivstation. Eine Reisende mit unklarem Fieber, gerade zurück aus den Tropen. Als Infektiologe oder Infektiologin stehen Sie oft dort, wo andere Fachdisziplinen an ihre Grenzen kommen – bei Verläufen, die sich nicht ins Lehrbuch fügen. Ihre Arbeit dreht sich um Diagnostik, Therapiesteuerung und die kluge, zurückhaltende Auswahl von Antibiotika. Antibiotic Stewardship ist längst kein Randthema mehr, sondern täglicher Auftrag.

Die Aufgaben sind breiter, als viele vermuten. Konsiliartätigkeit auf den Stationen, Betreuung von HIV- und Hepatitis-Patientinnen und -Patienten, Mitwirkung in der Krankenhaushygiene, dazu Impfberatung und Reisemedizin. Und dann das Labor: Sie interpretieren mikrobiologische Befunde, ordnen Resistenzmuster ein, sprechen mit der Klinik. Vieles davon passiert im Gespräch, an der Grenze zwischen Fächern.

Der Weg dorthin führt in Österreich über die Facharztausbildung. Zunächst der Common Trunk, anschließend die Sonderfächer – Infektiologie ist eng mit Innerer Medizin, Tropenmedizin und Mikrobiologie verzahnt. Wer sich früh für Erregerdiagnostik oder klinische Studien begeistert, findet hier ein Feld, das sich ständig weiterdreht. Neue Erreger, neue Wirkstoffe, neue Fragen.

Wo Sie gebraucht werden

Gefragt sind fundiertes internistisches Wissen, ein Gespür für epidemiologische Zusammenhänge und die Bereitschaft, interdisziplinär zu denken. Sorgfalt. Geduld mit langwierigen Verläufen. Was Ihnen daneben hilft? Eine ruhige Hand in Situationen, in denen die Zeit drängt und der Befund noch aussteht.

Typische Arbeitgeber sind Universitätskliniken und größere Schwerpunktkrankenhäuser mit eigener infektiologischer Abteilung. Dazu kommen mikrobiologische Institute, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Forschungslabore, gelegentlich die pharmazeutische Industrie. Auch spezialisierte Ambulanzen suchen regelmäßig Verstärkung – etwa im Bereich HIV oder Tropenmedizin, oft an den großen Standorten wie Wien, Graz oder Innsbruck.

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