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1 Implantologe Job

Unbefristete Professur für Zahnheilkunde an der Medizinischen Universität Wien mit geplanter ärztlicher Leitung und wissenschaftlicher Geschäftsführung der Universitätszahnklinik…

medAI

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Berufsfeld im Überblick

Implantologe zu werden heißt, einen sehr speziellen Winkel der Zahnmedizin zu betreten. Es geht um künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan, die in den Kieferknochen eingebracht werden, um Kronen, Brücken oder ganze Prothesen zu verankern. Klingt nach reiner Handwerkskunst? Ist es auch, zu einem guten Teil. Aber eben nicht nur. Sie planen im Vorfeld, lesen dreidimensionale Röntgenbilder, beurteilen Knochenangebot und Weichgewebe, und Sie begleiten Patientinnen und Patienten oft über Monate – von der ersten Beratung bis zur eingesetzten Versorgung und darüber hinaus.

Ein eigener Ausbildungsberuf ist die Implantologie in Österreich übrigens nicht. Der Einstieg führt über das Studium der Zahnmedizin und die Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt. Danach spezialisieren Sie sich – durch strukturierte Fortbildungen, curriculare Programme der Fachgesellschaften, viel Assistenz am Behandlungsstuhl. Manche erwerben ein Tätigkeitsschwerpunkt-Zertifikat oder einen Master, andere sammeln ihre Expertise vor allem über die reine Fallzahl.

Welche Fähigkeiten wirklich gefragt sind

Feinmotorik, ja. Räumliches Vorstellungsvermögen sowieso. Darüber hinaus zählt chirurgisches Verständnis: Augmentationen, Sinuslift, das Handling von Komplikationen, wenn ein Eingriff eben nicht dem Lehrbuch folgt. Genauso wichtig, und gern unterschätzt – die Gesprächsführung. Sie erklären Risiken, dämpfen überzogene Erwartungen, halten eine oft kostspielige Entscheidung sachlich aus. Wer digital arbeitet, punktet zusätzlich: Intraoralscanner, DVT, navigierte Implantation und der Umgang mit entsprechender Planungssoftware gehören zunehmend zum Alltag.

Und wo landen Sie damit? Typischerweise in spezialisierten Zahnarztpraxen und implantologischen Zentren, in größeren Gemeinschaftspraxen mit chirurgischem Schwerpunkt, teils an Kieferchirurgie-Abteilungen von Kliniken. Auch Praxisketten und universitäre Einrichtungen suchen Kolleginnen und Kollegen mit fundierter chirurgischer Erfahrung. Für viele beginnt der Weg als angestellte:r Zahnärzt:in mit wachsendem Schwerpunkt – die eigene Niederlassung oder Partnerschaft kommt später, wenn Routine und Patientenstamm da sind.

Implantologe in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
Berufsfeld im Überblick

Implantologe zu werden heißt, einen sehr speziellen Winkel der Zahnmedizin zu betreten. Es geht um künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan, die in den Kieferknochen eingebracht werden, um Kronen, Brücken oder ganze Prothesen zu verankern. Klingt nach reiner Handwerkskunst? Ist es auch, zu einem guten Teil. Aber eben nicht nur. Sie planen im Vorfeld, lesen dreidimensionale Röntgenbilder, beurteilen Knochenangebot und Weichgewebe, und Sie begleiten Patientinnen und Patienten oft über Monate – von der ersten Beratung bis zur eingesetzten Versorgung und darüber hinaus.

Ein eigener Ausbildungsberuf ist die Implantologie in Österreich übrigens nicht. Der Einstieg führt über das Studium der Zahnmedizin und die Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt. Danach spezialisieren Sie sich – durch strukturierte Fortbildungen, curriculare Programme der Fachgesellschaften, viel Assistenz am Behandlungsstuhl. Manche erwerben ein Tätigkeitsschwerpunkt-Zertifikat oder einen Master, andere sammeln ihre Expertise vor allem über die reine Fallzahl.

Welche Fähigkeiten wirklich gefragt sind

Feinmotorik, ja. Räumliches Vorstellungsvermögen sowieso. Darüber hinaus zählt chirurgisches Verständnis: Augmentationen, Sinuslift, das Handling von Komplikationen, wenn ein Eingriff eben nicht dem Lehrbuch folgt. Genauso wichtig, und gern unterschätzt – die Gesprächsführung. Sie erklären Risiken, dämpfen überzogene Erwartungen, halten eine oft kostspielige Entscheidung sachlich aus. Wer digital arbeitet, punktet zusätzlich: Intraoralscanner, DVT, navigierte Implantation und der Umgang mit entsprechender Planungssoftware gehören zunehmend zum Alltag.

Und wo landen Sie damit? Typischerweise in spezialisierten Zahnarztpraxen und implantologischen Zentren, in größeren Gemeinschaftspraxen mit chirurgischem Schwerpunkt, teils an Kieferchirurgie-Abteilungen von Kliniken. Auch Praxisketten und universitäre Einrichtungen suchen Kolleginnen und Kollegen mit fundierter chirurgischer Erfahrung. Für viele beginnt der Weg als angestellte:r Zahnärzt:in mit wachsendem Schwerpunkt – die eigene Niederlassung oder Partnerschaft kommt später, wenn Routine und Patientenstamm da sind.

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