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2 Immunologe Jobs

Stand 06.11.2026: 2 offene Stellen für Immunologe.

Facharztstelle für medizinische und chemische Labordiagnostik im Hanusch-Krankenhaus in Wien mit Monatsbruttogehalt ab 7.900 Euro inklusive Zuschläge.

Postdoc am Inter-university Ignaz Semmelweis Institute: Vollzeit, sechs Jahre befristet, Forschung zu Immunologie, Virologie und Impfstoffen. Ab 5.014 Euro brutto monatlich,…

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Berufsfeld im Überblick

Das Immunsystem ist launisch. Mal überschießend, mal zu träge – und irgendwo dazwischen arbeiten Immunolog:innen, die verstehen wollen, warum der Körper sich gegen sich selbst wendet oder eine harmlose Pollenwolke für einen Angriff hält. Als Immunolog:in bewegen Sie sich zwischen Labor und Krankenbett. Sie ordnen Allergien ein, betreuen Menschen mit Autoimmunerkrankungen, begleiten Patient:innen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten. Diagnostik, Befundinterpretation, Therapieplanung. Und viel Geduld, denn die Antworten kommen selten sofort.

Wie kommt man dorthin? Über das Medizinstudium, gefolgt von einer klinischen Facharztausbildung – häufig in der Inneren Medizin, der Dermatologie, der Pädiatrie oder der Labormedizin, ergänzt durch das Additivfach Klinische Immunologie. Wer aus der Grundlagenforschung kommt, promoviert oft im naturwissenschaftlichen Bereich und arbeitet später an der Schnittstelle zwischen Molekularbiologie und Anwendung. Beide Wege sind gültig. Beide brauchen Ausdauer.

Welche Qualifikationen zählen wirklich?

Fachliche Tiefe in Zellbiologie und Immunpathologie, klar. Aber genauso das Händchen für komplexe, oft chronisch kranke Menschen, deren Krankheitsbild sich über Jahre wandelt. Gefragt sind analytisches Denken, Vertrautheit mit modernen Labormethoden – Durchflusszytometrie, Antikörperdiagnostik, molekulargenetische Verfahren – und die Bereitschaft, sich in einem schnell wachsenden Feld ständig weiterzubilden. Biologika, Immuntherapien, neue Impfstoffplattformen: Was heute Standard ist, war vor wenigen Jahren noch Forschung. Kommunikationsstärke gehört ebenfalls dazu, weil Sie Befunde erklären, die selbst Kolleg:innen anderer Fächer nicht immer geläufig sind.

Typische Arbeitgeber? Universitätskliniken und ihre immunologischen Ambulanzen stehen an erster Stelle, dort, wo Forschung und Versorgung nah beieinanderliegen. Dazu kommen größere Schwerpunktkrankenhäuser, spezialisierte Fach- und Rehazentren, medizinische Diagnostiklabore sowie Forschungsinstitute. Auch die pharmazeutische Industrie und Biotech-Unternehmen suchen immunologisches Wissen, etwa in der klinischen Entwicklung oder der Medical-Affairs-Arbeit. Ein Feld also, das sich nicht auf einen einzigen Karrierepfad festlegen lässt.

Falls Sie zwischen Klinik und Labor schwanken – das müssen Sie am Anfang gar nicht endgültig entscheiden. Viele Stellen erlauben, beides eine Weile parallel zu erproben, bevor sich ein Schwerpunkt herausschält.

Immunologe in Zahlen

2
offene Jobs
2
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
Berufsfeld im Überblick

Das Immunsystem ist launisch. Mal überschießend, mal zu träge – und irgendwo dazwischen arbeiten Immunolog:innen, die verstehen wollen, warum der Körper sich gegen sich selbst wendet oder eine harmlose Pollenwolke für einen Angriff hält. Als Immunolog:in bewegen Sie sich zwischen Labor und Krankenbett. Sie ordnen Allergien ein, betreuen Menschen mit Autoimmunerkrankungen, begleiten Patient:innen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten. Diagnostik, Befundinterpretation, Therapieplanung. Und viel Geduld, denn die Antworten kommen selten sofort.

Wie kommt man dorthin? Über das Medizinstudium, gefolgt von einer klinischen Facharztausbildung – häufig in der Inneren Medizin, der Dermatologie, der Pädiatrie oder der Labormedizin, ergänzt durch das Additivfach Klinische Immunologie. Wer aus der Grundlagenforschung kommt, promoviert oft im naturwissenschaftlichen Bereich und arbeitet später an der Schnittstelle zwischen Molekularbiologie und Anwendung. Beide Wege sind gültig. Beide brauchen Ausdauer.

Welche Qualifikationen zählen wirklich?

Fachliche Tiefe in Zellbiologie und Immunpathologie, klar. Aber genauso das Händchen für komplexe, oft chronisch kranke Menschen, deren Krankheitsbild sich über Jahre wandelt. Gefragt sind analytisches Denken, Vertrautheit mit modernen Labormethoden – Durchflusszytometrie, Antikörperdiagnostik, molekulargenetische Verfahren – und die Bereitschaft, sich in einem schnell wachsenden Feld ständig weiterzubilden. Biologika, Immuntherapien, neue Impfstoffplattformen: Was heute Standard ist, war vor wenigen Jahren noch Forschung. Kommunikationsstärke gehört ebenfalls dazu, weil Sie Befunde erklären, die selbst Kolleg:innen anderer Fächer nicht immer geläufig sind.

Typische Arbeitgeber? Universitätskliniken und ihre immunologischen Ambulanzen stehen an erster Stelle, dort, wo Forschung und Versorgung nah beieinanderliegen. Dazu kommen größere Schwerpunktkrankenhäuser, spezialisierte Fach- und Rehazentren, medizinische Diagnostiklabore sowie Forschungsinstitute. Auch die pharmazeutische Industrie und Biotech-Unternehmen suchen immunologisches Wissen, etwa in der klinischen Entwicklung oder der Medical-Affairs-Arbeit. Ein Feld also, das sich nicht auf einen einzigen Karrierepfad festlegen lässt.

Falls Sie zwischen Klinik und Labor schwanken – das müssen Sie am Anfang gar nicht endgültig entscheiden. Viele Stellen erlauben, beides eine Weile parallel zu erproben, bevor sich ein Schwerpunkt herausschält.

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