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Berufsfeld im Überblick

Die Leber verzeiht viel – bis sie es plötzlich nicht mehr tut. Genau hier setzt die Arbeit von Hepatolog:innen an, jenen Internist:innen mit Schwerpunkt auf Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Fettleber, Hepatitis, Zirrhose, seltene Stoffwechselstörungen. Der Alltag reicht von der ambulanten Verlaufskontrolle bis zur Betreuung schwerkranker Patient:innen vor und nach einer Transplantation.

Diagnostik macht einen großen Teil der Tätigkeit aus. Sie befunden Labor- und Bildgebungsdaten, führen Ultraschall und Elastografie durch, entnehmen Gewebeproben und ordnen die Ergebnisse in ein Gesamtbild ein. Behandlung heißt hier selten schnelle Lösung, sondern begleiten über Monate, oft Jahre. Und weil kaum eine Lebererkrankung isoliert auftritt, arbeiten Sie eng mit Gastroenterologie, Radiologie, Onkologie und Chirurgie zusammen.

Wie führt der Weg in die Hepatologie?

Am Anfang steht das Medizinstudium, danach die Facharztausbildung in Innerer Medizin. Die Hepatologie selbst ist in Österreich kein eigener Facharzttitel, sondern eine Spezialisierung, die Sie meist über den Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie erwerben – aufgebaut in der klinischen Praxis, ergänzt durch Fortbildungen und Zeit an einem Zentrum, das entsprechende Fälle sieht. Wer später in die Forschung oder an eine Transplantationseinheit möchte, sammelt früh Erfahrung an einer Universitätsklinik.

Gefragt sind neben dem fachlichen Fundament vor allem Geduld und ein Gespür für den Menschen hinter dem Befund. Viele Patient:innen bringen chronische Diagnosen mit, manche eine belastende Vorgeschichte. Da hilft es, zuhören zu können, ohne zu werten. Solides Verständnis von Pharmakologie gehört ebenso dazu, weil die medikamentöse Steuerung oft heikel ist.

Typische Arbeitgeber? Universitätskliniken und größere Schwerpunktkrankenhäuser mit gastroenterologischer Abteilung, dazu spezialisierte Ambulanzen und Reha-Einrichtungen. In der Niederlassung finden sich Hepatolog:innen häufig in internistischen Gemeinschaftspraxen. Auch die pharmazeutische Industrie und klinische Studienzentren suchen immer wieder Expertise – gerade dort, wo neue Therapien gegen virale Hepatitiden oder Lebertumoren erprobt werden.

Berufsfeld im Überblick

Die Leber verzeiht viel – bis sie es plötzlich nicht mehr tut. Genau hier setzt die Arbeit von Hepatolog:innen an, jenen Internist:innen mit Schwerpunkt auf Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Fettleber, Hepatitis, Zirrhose, seltene Stoffwechselstörungen. Der Alltag reicht von der ambulanten Verlaufskontrolle bis zur Betreuung schwerkranker Patient:innen vor und nach einer Transplantation.

Diagnostik macht einen großen Teil der Tätigkeit aus. Sie befunden Labor- und Bildgebungsdaten, führen Ultraschall und Elastografie durch, entnehmen Gewebeproben und ordnen die Ergebnisse in ein Gesamtbild ein. Behandlung heißt hier selten schnelle Lösung, sondern begleiten über Monate, oft Jahre. Und weil kaum eine Lebererkrankung isoliert auftritt, arbeiten Sie eng mit Gastroenterologie, Radiologie, Onkologie und Chirurgie zusammen.

Wie führt der Weg in die Hepatologie?

Am Anfang steht das Medizinstudium, danach die Facharztausbildung in Innerer Medizin. Die Hepatologie selbst ist in Österreich kein eigener Facharzttitel, sondern eine Spezialisierung, die Sie meist über den Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie erwerben – aufgebaut in der klinischen Praxis, ergänzt durch Fortbildungen und Zeit an einem Zentrum, das entsprechende Fälle sieht. Wer später in die Forschung oder an eine Transplantationseinheit möchte, sammelt früh Erfahrung an einer Universitätsklinik.

Gefragt sind neben dem fachlichen Fundament vor allem Geduld und ein Gespür für den Menschen hinter dem Befund. Viele Patient:innen bringen chronische Diagnosen mit, manche eine belastende Vorgeschichte. Da hilft es, zuhören zu können, ohne zu werten. Solides Verständnis von Pharmakologie gehört ebenso dazu, weil die medikamentöse Steuerung oft heikel ist.

Typische Arbeitgeber? Universitätskliniken und größere Schwerpunktkrankenhäuser mit gastroenterologischer Abteilung, dazu spezialisierte Ambulanzen und Reha-Einrichtungen. In der Niederlassung finden sich Hepatolog:innen häufig in internistischen Gemeinschaftspraxen. Auch die pharmazeutische Industrie und klinische Studienzentren suchen immer wieder Expertise – gerade dort, wo neue Therapien gegen virale Hepatitiden oder Lebertumoren erprobt werden.