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1 Elektrophysiologe Job
Fachärztin/Facharzt für Neurologie im Sanatorium Hera in Wien für neurologische Ambulanz, Diagnostik, Therapieplanung, Behandlung neurologischer Erkrankungen und konsiliarische…
medAI
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Elektrophysiologen kümmern sich um die elektrischen Vorgänge des Herzens. Klingt technisch, ist es auch. Herzrhythmusstörungen aufspüren, verstehen, behandeln – Vorhofflimmern, Kammertachykardien, all das, was aus dem Takt gerät. In speziell ausgestatteten Laboren, den EPU-Laboren, schieben Sie dünne Katheter über die Leiste bis ins Herz, messen Signale, veröden krankhaftes Gewebe per Ablation. Millimeterarbeit unter Röntgen. Und häufig eng verzahnt mit Kolleginnen aus der Kardiologie, der Anästhesie und der kardiotechnischen Assistenz.
Wege in die Elektrophysiologie
Der klassische Einstieg führt über das Medizinstudium und die Facharztausbildung für Innere Medizin und Kardiologie. Danach folgt die Spezialisierung – meist über Jahre am Katheterlabor, unter Anleitung erfahrener Elektrophysiologen. Zusatzweiterbildungen und internationale Zertifizierungen, etwa über die einschlägigen Fachgesellschaften, runden das Profil ab. Ein langer Weg, keine Frage. Aber wollten Sie je einen kurzen?
Es gibt daneben ein zweites Gleis. Auch technisch oder pflegerisch ausgebildete Fachkräfte finden hier ihren Platz – als kardiotechnische Assistenz, im Mapping, in der Gerätebetreuung von Schrittmachern und Defibrillatoren. Wer aus der Pflege kommt und sich für Rhythmologie begeistert, kann sich Schritt für Schritt in dieses Feld hineinarbeiten.
Gefragt sind ruhige Hände und ein wacher Kopf, wenn es plötzlich schnell geht. Räumliches Vorstellungsvermögen, weil Sie dreidimensionale Herzmodelle am Bildschirm lesen, während der Katheter real navigiert. Geduld. Belastbarkeit an langen OP-Tagen. Und die Bereitschaft, sich in eine Technik einzuarbeiten, die sich laufend weiterentwickelt.
Die Arbeitgeber? Große Universitätskliniken mit eigener rhythmologischer Abteilung, öffentliche Schwerpunktkrankenhäuser, dazu spezialisierte Herzzentren und einzelne Privatkliniken mit kardiologischem Fokus. In Österreich konzentriert sich vieles auf die Ballungsräume – Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg – dort, wo die apparative Ausstattung und das Fallaufkommen zusammenkommen. Gelegentlich ergeben sich auch Rollen in Forschung, Lehre oder beim Medizintechnik-Hersteller, etwa in der klinischen Betreuung neuer Ablationssysteme.
Elektrophysiologe in Zahlen
Elektrophysiologen kümmern sich um die elektrischen Vorgänge des Herzens. Klingt technisch, ist es auch. Herzrhythmusstörungen aufspüren, verstehen, behandeln – Vorhofflimmern, Kammertachykardien, all das, was aus dem Takt gerät. In speziell ausgestatteten Laboren, den EPU-Laboren, schieben Sie dünne Katheter über die Leiste bis ins Herz, messen Signale, veröden krankhaftes Gewebe per Ablation. Millimeterarbeit unter Röntgen. Und häufig eng verzahnt mit Kolleginnen aus der Kardiologie, der Anästhesie und der kardiotechnischen Assistenz.
Wege in die Elektrophysiologie
Der klassische Einstieg führt über das Medizinstudium und die Facharztausbildung für Innere Medizin und Kardiologie. Danach folgt die Spezialisierung – meist über Jahre am Katheterlabor, unter Anleitung erfahrener Elektrophysiologen. Zusatzweiterbildungen und internationale Zertifizierungen, etwa über die einschlägigen Fachgesellschaften, runden das Profil ab. Ein langer Weg, keine Frage. Aber wollten Sie je einen kurzen?
Es gibt daneben ein zweites Gleis. Auch technisch oder pflegerisch ausgebildete Fachkräfte finden hier ihren Platz – als kardiotechnische Assistenz, im Mapping, in der Gerätebetreuung von Schrittmachern und Defibrillatoren. Wer aus der Pflege kommt und sich für Rhythmologie begeistert, kann sich Schritt für Schritt in dieses Feld hineinarbeiten.
Gefragt sind ruhige Hände und ein wacher Kopf, wenn es plötzlich schnell geht. Räumliches Vorstellungsvermögen, weil Sie dreidimensionale Herzmodelle am Bildschirm lesen, während der Katheter real navigiert. Geduld. Belastbarkeit an langen OP-Tagen. Und die Bereitschaft, sich in eine Technik einzuarbeiten, die sich laufend weiterentwickelt.
Die Arbeitgeber? Große Universitätskliniken mit eigener rhythmologischer Abteilung, öffentliche Schwerpunktkrankenhäuser, dazu spezialisierte Herzzentren und einzelne Privatkliniken mit kardiologischem Fokus. In Österreich konzentriert sich vieles auf die Ballungsräume – Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg – dort, wo die apparative Ausstattung und das Fallaufkommen zusammenkommen. Gelegentlich ergeben sich auch Rollen in Forschung, Lehre oder beim Medizintechnik-Hersteller, etwa in der klinischen Betreuung neuer Ablationssysteme.