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Peer-Mitarbeiter*in

In dieser verantwortungsvollen Position nutzen Sie Ihr Erfahrungswissen in dem Bereich Wohnungslosigkeit und/oder Flucht/Migration und unterstützen damit die Nutzer*innen unseres Angebots in ihrer derzeitigen Lebenssituation auf Augenhöhe. Im Zuge der Betreuung arbeiten Sie eng mit den fallführenden Sozialarbeiter*innen im Sinne der Nutzer*innen zusammen und ermöglichen durch kollegiales Feedback die Weiterentwicklung unseres Angebots.

Zu Ihren Hauptaufgaben zählen:

  • Unterstützung bei der Alltagsbewältigung in krisenanfälligen Lebensphasen
  • Unterstützung bei der psychosozialen Stabilisierung
  • Tandem-Betreuung gemeinsam mit fallführenden Sozialarbeiter*innen
  • Erschließung von Ressourcen
  • Organisation von externen freizeitorientierten und tagesstrukturierenden Angeboten
  • Begleitung zu Behörden, Einrichtungen, Ärzt*innen, Freizeitaktivitäten, usw.
  • Regelmäßige Falldokumentation

Unsere Erwartungen:

  • Abgeschlossene Peer-Ausbildung (Zertifikat „Peers in der Wohnungslosenhilfe“)
  • Eigene Flucht- oder Migrationsgeschichte von Vorteil
  • Interesse an unterschiedlichen Lebenswelten der Nutzer*innen unseres Angebots
  • Freude bei der fallorientierten Zusammenarbeit mit dem Sozialarbeitsteam
  • Kompetenz zur (Selbst-)Reflexion und zum selbstverantwortlichen Arbeiten
  • Fähigkeit zur Selbstorganisation
  • Gute EDV-Kenntnisse insbesondere Word und Outlook. Interesse am Lernen neuer digitaler Tools und an der Vermittlung dieser Kenntnisse.
  • Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil
  • Identifikation mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes
  • Verpflichtung zur Einhaltung des internen Kinderschutzkonzepts
  • Nähere Infos zur Einrichtung: www.wrk.at/iwora

Wir bieten:

  • Gutes Arbeitsklima im Team
  • Laufende Supervision, regelmäßige Teamsitzungen und Fallbesprechungen, jährliche Klausur
  • Abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit mit unterschiedlichen Zielgruppen und Lebenssituationen der Nutzer*innen, beispielsweise Migration und Flucht, Sucht sowie psychische und physische Erkrankungen
  • Gleitzeit und Möglichkeit zu Homeoffice an einzelnen Tagen
  • Mindestgehalt nach KV brutto € 2.594,15/Monat (für 40 h/Woche)
  • Refundierung der Kosten der Wiener Linien Jahreskarte oder anteilig des Klimatickets

Da uns Diversität ein Anliegen ist, möchten wir insbesondere Menschen mit Behinderung und Migrationsgeschichte sowie queere Personen zur Bewerbung ermutigen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Arbeitsort: Wien

Arbeitszeit: 40 Stunden, die Pausen sind bezahlt

Kontakt: Wiener Rotes Kreuz, Personalentwicklung, Nottendorfer Gasse 21, 1030 Wien, pe@wrk.at

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Österreichisches Rotes Kreuz

Wiedner Hauptstraße 32
1041 Wien
Österreich

Österreichisches Rotes Kreuz - image

Österreichisches Rotes Kreuz

Wien

Wer in Österreich den Notruf 144 wählt, landet oft bei einer Leitstelle des Roten Kreuzes. Wenige Minuten später steht ein Rettungswagen vor der Tür. Diese Verlässlichkeit prägt die Organisation seit 1880. Das Rote Kreuz ist die größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes und für viele Menschen die erste Adresse, wenn es schnell gehen muss.

Den Kern der Arbeit bildet der Rettungs- und Krankentransport, dazu kommt eine Aufgabe, die im Alltag kaum sichtbar ist: Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versorgt rund 95 Prozent des österreichischen Bedarfs an Blutkonserven (Wikipedia, abgerufen 2026-06-15). Daneben reicht das Feld von Pflege und Hauskrankenhilfe über Fahrtendienste und Betreuung älterer Menschen bis zur Katastrophenhilfe und der Suche nach vermissten Angehörigen. Erste-Hilfe-Kurse gehören ebenso dazu. Vieles davon kennt man, ohne es dem Roten Kreuz zuzuordnen.

Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien aufgestellt und föderal gegliedert. Neun Landesverbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, 133 Bezirksstellen und zahlreiche Ortsstellen reichen bis in kleine Gemeinden. Damit ist das Rote Kreuz in nahezu jeder Region Österreichs mit einem Stützpunkt vertreten. Geführt wird der Bundesverband von Präsident Gerald Schöpfer und Generalsekretär Michael Opriesnig.

Getragen wird der Betrieb von über 10.700 hauptberuflichen und rund 80.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (roteskreuz.at, abgerufen 2026-06-15). Diese Mischung macht den Arbeitgeber aus. Notfallsanitäterinnen und Disponenten in der Leitstelle arbeiten neben Pflegekräften, Ausbildnern, Logistikern und Verwaltungsfachleuten. Für Berufseinsteiger ist der Weg gut ausgebaut: Über 4.200 Männer leisten hier jährlich ihren Zivildienst, viele bleiben danach. Wer im Rettungsdienst anfängt, durchläuft eine geregelte Sanitäterausbildung; Weiterbildung ist im laufenden Betrieb fest verankert, weil sich medizinische Standards ständig ändern. Eine Stelle beim Roten Kreuz ist krisenfest. Gebraucht wird die Organisation in guten wie in schlechten Jahren.

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