Lonstorferplatz 1
4020 Linz
Österreich

Menschen, die wegen einer psychischen Erkrankung mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, brauchen mehr als Therapie allein. Genau hier setzt pro mente plus an. Die gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Linz behandelt, berät, betreut und begleitet diese Klientel Schritt für Schritt zurück in ein eigenständiges Leben.
Der Schwerpunkt liegt auf forensischer Arbeit. In den FORAM-Ambulanzen behandeln Fachleute Klientinnen und Klienten, denen ein Gericht eine Therapie auferlegt hat, oft im Anschluss an eine Unterbringung im Maßnahmenvollzug. Solche Ambulanzen betreibt pro mente plus in Linz, Salzburg, Innsbruck und Wien. Dazu kommen betreute Wohnformen, vom rund um die Uhr begleiteten Wohnhaus bis zur teilbetreuten Wohngemeinschaft, therapeutische Arbeits- und Beschäftigungsangebote sowie mobile Betreuung im Alltag der Betroffenen. Finanziert wird das großteils über Leistungsverträge mit dem Justizministerium.
Die Diagnosen der Klientel reichen von schizophrenen Erkrankungen über Persönlichkeitsstörungen bis zu Suchtproblemen. Eine einzelne Berufsgruppe kommt damit nicht weit. Also arbeiten hier Psychiaterinnen, Psychotherapeuten und Psychologinnen eng mit Sozialarbeitern, Pflegekräften und Betreuungspersonal zusammen. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das fachlich fordernde Fälle, viel Abstimmung über Berufsgrenzen hinweg und eine Aufgabe, deren Sinn man unmittelbar sieht: Sie hilft einzelnen Menschen zurück in ein geregeltes Leben und senkt zugleich das Risiko neuer Straftaten.
Hinter der GmbH stehen die etablierten Vereine der pro-mente-Familie, die in Oberösterreich, Salzburg und Wien seit Jahrzehnten in der psychosozialen Versorgung tätig sind. Gegründet wurde die Gesellschaft 2004, ihr Sitz liegt am Lonstorferplatz in Linz. Genaue Beschäftigtenzahlen veröffentlicht sie nicht. Die Standorte aber verteilen sich über vier Bundesländer, von Linz über Salzburg und Innsbruck bis Wien.
Lonstorferplatz 1
4020 Linz
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