Abteilungsleitung Anstaltskassa

Sanatorium Hera
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Abteilungsleitung Anstaltskassa

Sanatorium Hera

Das Sanatorium Hera ist ein renommiertes Privatkrankenhaus der KFA Wien und bietet Patientinnen und Patienten erstklassige medizinische Betreuung, spezialisierte Fachambulanzen und persönliche Versorgung in zentraler Wiener Lage mit einem engagierten Team und einem Fokus auf Qualität und Menschlichkeit.

Aufgabenbereich

  • Selbstständige, personelle und inhaltliche Führung der Abteilung Kassa, welcher die Bereiche Aufnahme/Entlassung sowie OP-Vormerkung und Portiere zugeordnet sind
  • Leitung eines Teams bestehend aus derzeit 14 Mitarbeiter*innen
  • Verantwortung für den Dienstplan
  • Erstellung von ad-hoc und regelmäßigen Reports/Berichten an den Verwaltungsdirektor sowie dessen Vertretung
  • Erstellung von Kostenvoranschlägen und themenspezifischen Arbeitsanleitungen
  • Koordination mit allen Leistungsbereichen
  • Umsetzung neuer gesetzlicher und vertraglicher Rahmenbedingungen sowie neuer Verträge in den eigenen EDV-Systemen
  • Wartung sämtlicher Tarife
  • Umsetzung der Vertragsinhalte mit den Sozialversicherungen und Privatversicherungen in den internen EDV-Systemen
  • Mitarbeit bei Projekten betreffend die Bereiche Kassa, Aufnahme/Entlassung sowie OP-Vormerkung und Portiere
  • Teilnahme an Verhandlungen mit privaten und öffentlichen Krankenversicherungen
  • Verantwortung für den gesamten Zahlungsverkehr, Anstaltsverrechnung, Verrechnung von Arzthonoraren und deren Auszahlung sowie Patient*innenverrechnung
  • Mahnwesen für das Krankenhaus sowie das Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • Bearbeitung und Überwachung sämtlicher Zahlungseingänge und -ausgänge
  • Erstellung von Rechnungen stationär und ambulant
  • Abrechnung mit den Pflichtkassen sowie privater Krankenversicherungen ambulant und stationär
  • Abrechnung mit dem PRIKRAF

Qualifikationen

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Matura bzw. höherwertiger Abschluss wie ein betriebswirtschaftliches Studium
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ausgezeichnete Umgangsformen sowie sicheres Auftreten gegenüber Patient*innen und Personal
  • Hohe soziale Kompetenz und Führungsstärke
  • Hohe Genauigkeit, Integrität, Belastbarkeit sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Qualitätsbewusstsein
  • Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft sowie Bereitschaft zur Fortbildung
  • Hohe Kompetenz in Organisation und Lösungsfindung
  • Anwenderkenntnisse über IT-Systeme, welche im Krankenhaus zur Anwendung kommen, sind von Vorteil
  • Berufserfahrung im Kassenwesen oder Rechnungswesen, idealerweise in einem Gesundheitsbetrieb, Krankenhaus von Vorteil
  • Führungserfahrung von Vorteil

Wir bieten

  • Ein attraktives und wertschätzendes Arbeitsumfeld
  • Kostengünstiges Mittagsessen
  • Flexible Dienstplangestaltung
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen
  • Attraktive Sozialleistungen
  • Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Entgelt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt inklusive Zulagen und Nebengebühren beträgt EUR 62.700,70 jährlich brutto auf Basis 40 Stunden/Woche. Das tatsächliche Bruttogehalt berechnet sich auf der Basis Ihrer Ausbildung, Qualifikation und Berufserfahrung.

Bewerbung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte per E-Mail an: verwaltungsdirektion@sanatoriumhera.at

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Hauptstandort

Sanatorium Hera

Löblichgasse 14
1090 Wien
Österreich

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Sanatorium Hera

Wien

Mitten im 9. Wiener Bezirk, in der Löblichgasse, steht ein Krankenhaus, das viele Wienerinnen und Wiener nur vom Vorbeigehen kennen. Das Sanatorium Hera gehört der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, kurz KFA. Behandelt wird hier aber niemand nach Parteibuch: Patientinnen und Patienten aller Kassen kommen ambulant und stationär. Und das seit über hundert Jahren.

Angefangen hat alles 1905. Der Gynäkologe Hugo Hübel ließ in der Löblichgasse eine private Heil- und Entbindungsanstalt bauen, anfangs mit gerade einmal 17 Einbettzimmern und einem einzigen Operationssaal. Den Namen lieh er sich von der griechischen Göttin. 1937 verkaufte Hübel das Haus an die KFA, die es seither als eigenes Krankenhaus führt. Im Krieg zerstörten Bomben das Gebäude fast vollständig. 1949 sperrte es wieder auf, damals als erste Wiener Klinik mit einer eigenen Station für künstliche Darmausgänge.

Heute deckt die Hera rund fünfzehn Fachgebiete ab. In den Operationssälen stehen Chirurgen und Orthopäden, auf der internen Abteilung kümmern sich Internistinnen um die Patienten, dazu kommen Augenheilkunde, Dermatologie, Urologie und eine eigene Zahnklinik. Ein Brustgesundheitszentrum und ein Gesundheits- und Vorsorgezentrum ergänzen den klassischen Spitalsbetrieb. Wie viele Menschen hier heute arbeiten, macht das Haus nicht öffentlich. Ein Rechnungshofbericht hält für das Jahr 2005 rund 440 Beschäftigte und etwa 165 systemisierte Betten fest. Ein Mittelbetrieb also, kein anonymes Großklinikum.

Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem der Träger. Eine Körperschaft öffentlichen Rechts steht hinter dem Haus, kein renditegetriebener Konzern, und das prägt das Arbeitsumfeld. Gefragt sind nicht nur Ärztinnen und Pflegekräfte. Auch medizinisch-technische Dienste, Labor, Technik und Verwaltung halten den Betrieb am Laufen. Geführt wird die Klinik seit 2020 von Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Winker, einem Facharzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, der zugleich das Vorsorgezentrum der KFA leitet. Dass die Hera nicht stehen bleibt, zeigte sich Ende 2021: In Simmering eröffnete sie ein eigenes Kompetenzzentrum für Parodontologie, das erste seiner Art über die Löblichgasse hinaus.

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