Assistenzarzt/Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (m/w/d)

ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH
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Assistenzarzt/Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (m/w/d)

API Betriebs gemeinnützige GmbH | Anton Proksch Institut | Wien

Das Anton Proksch Institut ist eine der führenden Suchtkliniken Europas. Behandelt und erforscht werden alle Formen der Sucht, von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit bis hin zu nichtstoffgebundenen Suchtformen wie Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht oder Arbeitssucht.

Gesucht wird ein:e Assistenzarzt/Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.

Aufgaben

  • Assistenzarzt- bzw. Assistenzärztinstelle für 1,5 Jahre an einer stationären Abteilung.
  • Schwerpunkte Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sowie Spiel- und Onlinesucht oder Behandlung drogenabhängiger Patient:innen.
  • Anrechenbarkeit von 1,5 Jahren Ausbildungszeit im Rahmen der Grundausbildung und Spezialausbildung.
  • Bereitschaft zu Nacht- und Wochenenddiensten in Zusammenarbeit mit Fachärzt:innen.
  • Arbeit mit suchtkranken Patient:innen in einem multiprofessionellen Team.

Profil

  • Abgeschlossenes Medizinstudium.
  • Abgeschlossene neunmonatige Basisausbildung Common Trunk bei Ärzt:innen, für die die ÄAO 2015 gilt.
  • Gute kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Patient:innen und Kolleg:innen.
  • Eigeninitiative, Organisationsgeschick und hohe Leistungsbereitschaft.
  • Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie hohe berufliche und soziale Kompetenz.

Angebot

  • Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten multiprofessionellen Team.
  • Zusammenarbeit mit Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit, Physiotherapie, Aktivierung und Freizeitpädagogik.
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Selbstständiges und eigenverantwortungsvolles Arbeiten in einem interdisziplinären Team.
  • Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Gesundheitsbetriebes.
  • Kostengünstiges Mittagessen.
  • Kostenlose Impfungen wie Grippe, FSME und Hepatitis A/B.
  • Gesundheitsförderungsprogramm club lebenszeit, etwa Yoga, Rückenfit und Workshops zur gesunden Ernährung.
  • Rabatte und Vergünstigungen.
  • Übernahme von bis zu 50 Prozent des Jahrestickets öffentlicher Verkehrsmittel zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

Gehalt und Bewerbung

Für diese Position ist ein Bruttojahresgehalt ab 84.093,06 Euro inklusive Psychiatriezulage für Assistenzärzt:innen und durchschnittlich vier Nachtdiensten pro Monat vorgesehen. Das entspricht bei 14 Gehältern rund 6.006,65 Euro brutto monatlich. Abhängig von Qualifikation und Erfahrung ist eine Überzahlung möglich.

Kontakt: API Betriebs gemeinnützige GmbH, Gräfin-Zichy-Straße 6, 1230 Wien. E-Mail office@vitrea-health.com.

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Gräfin-Zichy-Str. 6
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ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH

Wien

Wer in Österreich aus einer Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit herausfinden will, kommt am Anton Proksch Institut kaum vorbei. In Wien-Liesing behandeln hier rund 220 Beschäftigte Menschen mit den unterschiedlichsten Suchterkrankungen, stationär auf etwa 280 Betten und ambulant. Das Haus gilt als eine der größten Suchtkliniken Europas.

Das Institut ist ein Sonderkrankenhaus für Abhängigkeiten. Es geht nicht nur um Alkohol und Drogen. Auch Spielsucht, Medikamentenabhängigkeit oder die Sucht nach Computer und Internet werden hier behandelt, stationär wie ambulant. Die Wurzeln reichen weit zurück: 1956 entstand unter der Patronanz von Sozialminister Anton Proksch eine gemeinnützige Stiftung, das Genesungsheim Kalksburg nahm 1961 den Betrieb auf, und nach dem Tod des Namensgebers trägt das Haus seit den 1970er-Jahren seinen Namen. Aus dem Heim mit 65 Betten ist eine Einrichtung mit landesweiter Bedeutung geworden.

Betrieben wird der Standort heute von der API Betriebs gemeinnützigen GmbH mit Sitz in der Gräfin-Zichy-Straße in Wien-Liesing. Hinter der Gesellschaft stehen die gemeinnützige Stiftung Anton-Proksch-Institut und ein Gesellschafter aus dem Gesundheitssektor. Über die Klinik in Liesing hinaus betreibt das Institut ein Rehabilitationszentrum in Mödling, Ambulanzen in Wien und Suchtberatungsstellen in Niederösterreich, etwa in Baden und Wiener Neustadt. Allein in den ambulanten Angeboten kommen so rund 40.000 Kontakte im Jahr zusammen.

Wer hier arbeitet, tut das selten allein. Suchtbehandlung lebt vom Zusammenspiel mehrerer Berufe. Ärztinnen und Ärzte aus der Psychiatrie sitzen mit Psychologinnen, Psychotherapeuten, Pflegekräften und Sozialarbeiterinnen am selben Tisch, und genau diese Mischung spiegelt sich auch in der kollegialen Leitung des Hauses. Für medizinisches und therapeutisches Personal eröffnet das ein breites Aufgabenfeld vom Entzug über die Stabilisierung bis zur Langzeittherapie.

Das Institut versteht sich zugleich als Ort von Forschung und Lehre rund um die Suchtmedizin. Die Arbeit ist gemeinnützig ausgerichtet, der gesellschaftliche Nutzen liegt auf der Hand: Menschen, die andernorts oft durch das Raster fallen, finden hier eine spezialisierte Anlaufstelle. Eine genaue, aktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht durchgängig; die Größenordnung von rund 220 Mitarbeitenden ist aber gut dokumentiert.

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