Allgemeinmediziner:in (m/w/d) - Vollzeit

ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH
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Allgemeinmediziner:in (m/w/d) - Vollzeit

API Betriebs gemeinnützige GmbH | Anton Proksch Institut | Wien

Das Anton Proksch Institut ist eine der führenden Suchtkliniken Europas. Hier werden alle Formen der Sucht behandelt und erforscht, von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit bis hin zu nichtstoffgebundenen Suchtformen wie Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht oder Arbeitssucht. Gesucht wird ein:e Allgemeinmediziner:in in Vollzeit.

Aufgaben

  • Somatisch-medizinische und suchtmedizinische Betreuung und Behandlung suchtkranker Patient:innen.
  • Enge Zusammenarbeit mit Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.
  • Bei Interesse Einbindung in die Behandlung komorbider psychiatrischer Erkrankungen.
  • Klinische Diagnostik und Therapieplanung im medizinischen Team.
  • Einbringung persönlicher allgemeinmedizinischer und suchtmedizinischer Schwerpunkte, Interessen und Kompetenzen.
  • Behandlung der Suchterkrankung, der somatischen und psychiatrischen Komorbiditäten in einem medizinisch-psychiatrisch-psychotherapeutisch-soziotherapeutischen Behandlungskonzept.
  • Interessante, abwechslungsreiche und vielschichtige Arbeit in einem interdisziplinären Team.

Voraussetzungen

  • Allgemeinmedizinische Ausbildung.
  • Interesse an der Arbeit mit suchtkranken Menschen.
  • Engagement, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.
  • Substitutionsdiplom der ÖÄK von Vorteil; kann auch on the job erworben werden.

Wir bieten

  • Interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten, multiprofessionellen Team aus Medizin, Pflege, Psychotherapie, Psychologie und Sozialarbeit mit flachen Hierarchien.
  • Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.
  • Umfassende Einschulung und Möglichkeit des Kennenlernens bei einem Schnuppertag.
  • Kostengünstiges Mittagessen.
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen.
  • Fortbildungsmöglichkeiten mit weitreichender Kostenübernahme aus eigenem Fortbildungsbudget.
  • Angebote im Gesundheitsförderungsprogramm club lebenszeit, unter anderem Yoga, Rückenfit und Workshops zur gesunden Ernährung.
  • Rabatte und Vergünstigungen sowie kostenlose Impfungen.
  • Übernahme von bis zu 50 Prozent des Jahrestickets der öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.
  • Bruttojahresgehalt auf Vollzeitbasis inklusive fixer Zulage und durchschnittlich vier Nachtdiensten pro Monat von 107.527,83 Euro; bei 14 Monatsgehältern rund 7.680,56 Euro brutto monatlich. Überzahlung abhängig von Qualifikation und Erfahrung vorgesehen.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Formular der API Betriebs gemeinnützige GmbH.

office@vitrea-health.com

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ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH

Gräfin-Zichy-Str. 6
1230 Wien
Österreich

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ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH

Wien

Wer in Österreich aus einer Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit herausfinden will, kommt am Anton Proksch Institut kaum vorbei. In Wien-Liesing behandeln hier rund 220 Beschäftigte Menschen mit den unterschiedlichsten Suchterkrankungen, stationär auf etwa 280 Betten und ambulant. Das Haus gilt als eine der größten Suchtkliniken Europas.

Das Institut ist ein Sonderkrankenhaus für Abhängigkeiten. Es geht nicht nur um Alkohol und Drogen. Auch Spielsucht, Medikamentenabhängigkeit oder die Sucht nach Computer und Internet werden hier behandelt, stationär wie ambulant. Die Wurzeln reichen weit zurück: 1956 entstand unter der Patronanz von Sozialminister Anton Proksch eine gemeinnützige Stiftung, das Genesungsheim Kalksburg nahm 1961 den Betrieb auf, und nach dem Tod des Namensgebers trägt das Haus seit den 1970er-Jahren seinen Namen. Aus dem Heim mit 65 Betten ist eine Einrichtung mit landesweiter Bedeutung geworden.

Betrieben wird der Standort heute von der API Betriebs gemeinnützigen GmbH mit Sitz in der Gräfin-Zichy-Straße in Wien-Liesing. Hinter der Gesellschaft stehen die gemeinnützige Stiftung Anton-Proksch-Institut und ein Gesellschafter aus dem Gesundheitssektor. Über die Klinik in Liesing hinaus betreibt das Institut ein Rehabilitationszentrum in Mödling, Ambulanzen in Wien und Suchtberatungsstellen in Niederösterreich, etwa in Baden und Wiener Neustadt. Allein in den ambulanten Angeboten kommen so rund 40.000 Kontakte im Jahr zusammen.

Wer hier arbeitet, tut das selten allein. Suchtbehandlung lebt vom Zusammenspiel mehrerer Berufe. Ärztinnen und Ärzte aus der Psychiatrie sitzen mit Psychologinnen, Psychotherapeuten, Pflegekräften und Sozialarbeiterinnen am selben Tisch, und genau diese Mischung spiegelt sich auch in der kollegialen Leitung des Hauses. Für medizinisches und therapeutisches Personal eröffnet das ein breites Aufgabenfeld vom Entzug über die Stabilisierung bis zur Langzeittherapie.

Das Institut versteht sich zugleich als Ort von Forschung und Lehre rund um die Suchtmedizin. Die Arbeit ist gemeinnützig ausgerichtet, der gesellschaftliche Nutzen liegt auf der Hand: Menschen, die andernorts oft durch das Raster fallen, finden hier eine spezialisierte Anlaufstelle. Eine genaue, aktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht durchgängig; die Größenordnung von rund 220 Mitarbeitenden ist aber gut dokumentiert.

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