

Dornbacherstr. 20 – 30
1170 Wien
Österreich

In Wien-Dornbach werden seit 1935 Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Göttlicher Heiland behandelt. Gegründet haben es Ordensschwestern vom Göttlichen Erlöser. Heute ist es eine Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neurologie, mit einem zweiten großen Standbein in der Altersmedizin.
Drei Bereiche bestimmen den Alltag. In der Kardiologie und der Neurologie dreht sich alles um Herz, Kreislauf und Nervensystem. Im Gefäßzentrum sitzen Internistinnen, Radiologen und Chirurgen am selben Tisch und legen gemeinsam fest, wie ein Gefäßleiden behandelt wird. Und die Altersmedizin hat hier eine ungewöhnlich lange Geschichte: Die erste Palliativstation Österreichs entstand 1992 in diesem Haus, Wiens erste Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation 1999. Bei der Versorgung alter und schwer kranker Menschen gehört das Krankenhaus damit zu den Vorreitern im Land.
Wer dort arbeitet, trifft auf viele Berufe. Auf den Stationen versorgen Pflegekräfte und Ärztinnen die Patienten gemeinsam. In der Remobilisation bringen Physio- und Ergotherapeuten ältere Menschen wieder auf die Beine. Im Hintergrund halten Küche, Technik und Verwaltung den Betrieb am Laufen. Wie viele Menschen heute am Standort beschäftigt sind, nennt das Haus öffentlich nicht.
Seit 2004 gehört das Krankenhaus zur Vinzenz Gruppe, einem gemeinnützigen Träger, der mehrere katholische Ordensspitäler in Österreich betreibt. Für Beschäftigte zählt vor allem, was daraus folgt: gemeinsame Aus- und Weiterbildung über mehrere Häuser hinweg, ein internes Karriereportal und ein Arbeitgeber, der nicht von einem einzelnen Standort abhängt. Die Wurzeln in Dornbach reichen fast 90 Jahre zurück. Das Haus ist christlich getragen, seine Türen stehen aber allen offen, gleich welcher Herkunft oder Konfession.
2018 wurde ein fünfgeschoßiger Neubau mit modernen OP-Sälen und einer neuen Intensivstation fertig.
Dornbacherstr. 20 – 30
1170 Wien
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