Fachärztin/Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) mit Leitungsfunktion für die HNO-Ambulanz

Sanatorium Hera
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Fachärztin/Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) mit Leitungsfunktion für die HNO-Ambulanz

Das Sanatorium Hera ist ein renommiertes Privatkrankenhaus der KFA Wien und bietet Patientinnen und Patienten erstklassige medizinische Betreuung, spezialisierte Fachambulanzen und persönliche Versorgung in zentraler Wiener Lage – mit einem engagierten Team und einem Fokus auf Qualität und Menschlichkeit.

Sanatorium Hera

Ab sofort

40h / Woche

Aufgabenbereich

  • Leitung und organisatorische Führung der HNO-Ambulanz in Zusammenarbeit mit der ärztlichen Direktion
  • Ambulante Diagnostik und konservative Behandlung des gesamten HNO-Fachgebiets
  • Eigenverantwortliche Durchführung von risikoarmen operativen Eingriffen
  • Septumplastik und Septorhinoplastik
  • Nasenmuschelreduktion (Conchotomie)
  • Endoskopische Nasennebenhöhlenoperationen (FESS)
  • Nasenpolypenentfernung (Polypektomie)
  • Parazentese und Paukenröhrcheneinlage
  • Operative Versorgung von Trommelfellperforationen (Myringoplastik)
  • Kleine bis mittlere Eingriffe an Ohrmuschel, Gehörgang und äußerem Hals
  • Entfernung von Hautveränderungen und gutartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich
  • Zusammenarbeit mit Kolleg*innen anderer Fachabteilungen im Rahmen der interdisziplinären Versorgung
  • Aufbau und Weiterentwicklung des HNO-Leistungsspektrums am Standort
  • Betreuung und fachliche Anleitung von Kolleg*innen in der HNO-Ambulanz
  • Aktive Mitwirkung bei der Gewinnung und Auswahl weiterer HNO-Fachärzt*innen für das Team

Qualifikationen

  • Abgeschlossene Facharztausbildung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Aufrechte Eintragung in die Ärzteliste der österreichischen Ärztekammer
  • Einschlägige operative Erfahrung in den genannten Eingriffsarten
  • Idealerweise Erfahrung in einer Leitungs- oder koordinierenden Funktion
  • Freude an der Arbeit im Team und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Patientenorientiertes, empathisches Auftreten
  • Organisationsgeschick und eigenverantwortliche Arbeitsweise

Wir bieten

  • Ein kollegiales, multiprofessionelles Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen
  • Eine verantwortungsvolle Leitungsfunktion mit Gestaltungsspielraum in einer etablierten Krankenanstalt
  • Vier modern ausgestattete OP-Säle für operative Eingriffe
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen
  • Attraktive Sozialleistungen
  • Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Langfristige Perspektive und Mitgestaltung beim Ausbau der HNO-Abteilung

Gehalt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt inklusive Zulagen und Nebengebühren beträgt EUR 116.946,90 jährlich brutto auf Basis 40 Stunden pro Woche. Das tatsächliche Bruttogehalt berechnet sich auf der Basis Ihrer Ausbildung, Qualifikation und Berufserfahrung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Diese richten Sie bitte per E-Mail an die Ärztliche Direktion des Sanatorium Hera: aerztlichedirektion@sanatoriumhera.at

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Hauptstandort

Sanatorium Hera

Löblichgasse 14
1090 Wien
Österreich

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Sanatorium Hera

Wien

Mitten im 9. Wiener Bezirk, in der Löblichgasse, steht ein Krankenhaus, das viele Wienerinnen und Wiener nur vom Vorbeigehen kennen. Das Sanatorium Hera gehört der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, kurz KFA. Behandelt wird hier aber niemand nach Parteibuch: Patientinnen und Patienten aller Kassen kommen ambulant und stationär. Und das seit über hundert Jahren.

Angefangen hat alles 1905. Der Gynäkologe Hugo Hübel ließ in der Löblichgasse eine private Heil- und Entbindungsanstalt bauen, anfangs mit gerade einmal 17 Einbettzimmern und einem einzigen Operationssaal. Den Namen lieh er sich von der griechischen Göttin. 1937 verkaufte Hübel das Haus an die KFA, die es seither als eigenes Krankenhaus führt. Im Krieg zerstörten Bomben das Gebäude fast vollständig. 1949 sperrte es wieder auf, damals als erste Wiener Klinik mit einer eigenen Station für künstliche Darmausgänge.

Heute deckt die Hera rund fünfzehn Fachgebiete ab. In den Operationssälen stehen Chirurgen und Orthopäden, auf der internen Abteilung kümmern sich Internistinnen um die Patienten, dazu kommen Augenheilkunde, Dermatologie, Urologie und eine eigene Zahnklinik. Ein Brustgesundheitszentrum und ein Gesundheits- und Vorsorgezentrum ergänzen den klassischen Spitalsbetrieb. Wie viele Menschen hier heute arbeiten, macht das Haus nicht öffentlich. Ein Rechnungshofbericht hält für das Jahr 2005 rund 440 Beschäftigte und etwa 165 systemisierte Betten fest. Ein Mittelbetrieb also, kein anonymes Großklinikum.

Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem der Träger. Eine Körperschaft öffentlichen Rechts steht hinter dem Haus, kein renditegetriebener Konzern, und das prägt das Arbeitsumfeld. Gefragt sind nicht nur Ärztinnen und Pflegekräfte. Auch medizinisch-technische Dienste, Labor, Technik und Verwaltung halten den Betrieb am Laufen. Geführt wird die Klinik seit 2020 von Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Winker, einem Facharzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, der zugleich das Vorsorgezentrum der KFA leitet. Dass die Hera nicht stehen bleibt, zeigte sich Ende 2021: In Simmering eröffnete sie ein eigenes Kompetenzzentrum für Parodontologie, das erste seiner Art über die Löblichgasse hinaus.

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