

Vellach 9 9
9135 Bad Eisenkappel
Österreich

Am Fuß der Karawanken, im Südkärntner Ortsteil Vellach, führt die Vivea Bad Eisenkappel GmbH ein 4-Sterne-Gesundheits- und Kurhotel. Für ihre Therapien nutzt das Haus kohlensäurehaltiges Wasser aus der Kärnten-Lithion-Heilquelle; Gäste kommen für Kuraufenthalte, Fastenwochen und Wellness. Wer hier anfängt, arbeitet zugleich für eine der größeren Gesundheitshotel-Gruppen Österreichs.
Das Hotel in Vellach ist einer von zehn österreichischen Standorten der Vivea Hotels, einer auf Gesundheitstourismus spezialisierten Gruppe mit Zentrale in Kufstein. Angefangen hat alles 1989. Vincent Künig eröffnete in Bad Häring in Tirol das erste Haus, mit 120 Betten und 30 Angestellten. Heute zählt die Gruppe nach eigenen Angaben über 1.150 Beschäftigte, geführt wird sie weiter von der Familie Künig. 2018 kamen im Schnitt rund 77.000 Gäste im Jahr, der Umsatz lag bei etwa 80 Millionen Euro (Wirtschaftszeit, 30 Jahre Vivea).
In einem Gesundheitshotel treffen Berufe aufeinander, die anderswo selten unter einem Dach sind. An Rezeption, in Küche und Service stehen die klassischen Hotellerie- und Gastronomieleute. Nebenan, in den Therapie- und Behandlungsräumen, arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Masseure und Therapeuten. Dazu bildet Vivea eigene Lehrlinge aus, von der Küche bis zur Haustechnik. Drei Welten, ein Betrieb.
Dass die Gruppe ein solider Arbeitgeber sein will, lässt sich an konkreten Punkten festmachen. Eine 5-Tage-Woche mit 40 Stunden soll laut Unternehmen auch eine 5-Tage-Woche mit 40 Stunden bleiben. 2019 erhielten sieben Vivea-Häuser den Top Company Award, eine Auszeichnung für Mitarbeiterzufriedenheit. Und weil zehn Standorte in fünf Bundesländern zusammengehören, ist ein Wechsel zwischen den Häusern möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Wie viele Menschen genau am Standort Bad Eisenkappel beschäftigt sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus; die GmbH besteht hier seit 1997, Sitz ist Eisenkappel-Vellach.
Vellach 9 9
9135 Bad Eisenkappel
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