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Das REHA Zentrum Münster bringt Menschen nach schweren Erkrankungen zurück in den Alltag. Seit Juli 2011 behandelt die Klinik im Tiroler Unterinntal Patientinnen und Patienten nach Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenerkrankungen oder einer Krebstherapie. 332 Betten, mehrere medizinische Fachrichtungen, ein eingespieltes Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflege. Gearbeitet wird in Münster, einem Dorf zwischen Kufstein und Wörgl.
In der Neurologie kümmert sich das Team um Menschen nach Schlaganfall oder Hirnblutung, dazu um chronische Verläufe wie Multiple Sklerose oder Parkinson. Eine Etage weiter geht es um das Herz: Reha nach Infarkt, nach Bypass- oder Klappenoperation. Hinzu kommen die Lunge und die Onkologie, und seit einem jüngeren Ausbau auch die psychosoziale Rehabilitation. Ärztlicher Direktor ist Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis.
Eröffnet wurde das Haus im Juli 2011, damals mit 250 Betten und rund 220 Beschäftigten. Heute stehen 332 Betten zur Verfügung. Damit gehört die Klinik zu den größeren Arbeitgebern im Bezirk Kufstein. Hinter dem Betrieb steht die REHA Zentrum Münster Betriebs GmbH mit Sitz in Münster, ein gemeinsames Unternehmen der hospitals Projektentwicklungsgesellschaft und der HUMANOCARE GmbH; das Management stellt die hospitals-Gruppe.
Reha funktioniert nur im Team. Eine Physiotherapeutin, ein klinischer Psychologe und eine Pflegekraft stimmen ihre Arbeit am selben Patienten ab, dazu kommen Ärzte, Verwaltung und Haustechnik. Das Zentrum ist außerdem anerkannter Lehrbetrieb und bildet selbst aus. Der Standort ist keine Großstadt, sondern ländliches Inntal, mit Bergblick vor der Tür.
Wie viele Menschen heute genau in Münster beschäftigt sind, weist das Haus öffentlich nicht aus; die Zahl 220 stammt aus dem Eröffnungsjahr. Eines lässt sich aber sagen: Behandelt wird überwiegend in Einzelzimmern, rund 236 der gut 330 Betten.
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