Austraße 9
2000 Stockerau
Österreich

Beraten, behandeln, begleiten – das tun rund 430 Mitarbeitende der Psychosoziale Zentren gGmbH jeden Tag für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Rund 7.500 Klientinnen und Klienten in Niederösterreich und Wien nutzen die Angebote. Die gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Stockerau zählt zu den größten Anbietern extramuraler, also außerhalb der Krankenhäuser stattfindender, psychiatrischer Versorgung in Niederösterreich.
Die Wurzeln reichen ins Jahr 1978 zurück, als der Verein Psychosoziales Zentrum entstand. Seit 2000 führt die gemeinnützige GmbH diese Arbeit fort, mittlerweile an rund 60 Einrichtungen zwischen dem Weinviertel und Wien. Der Alltag ist interdisziplinär: Ein Sozialarbeiter koordiniert die Betreuung im Psychosozialen Dienst, eine Fachärztin für Psychiatrie stellt Diagnosen, eine Ergotherapeutin übt mit Klientinnen den Weg zurück in den Beruf. Etwa ein Viertel der Belegschaft sind diplomierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Dazu kommen Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräfte, Psycho-, Ergo- und Musiktherapeutinnen sowie Menschen, die aus eigener Psychiatrieerfahrung als Genesungsbegleitung arbeiten. Das Aufgabenfeld ist breit. Die PSZ berät etwa Kinder psychisch erkrankter Eltern, bietet Suchtberatung an und begleitet Wohnformen, die von mobiler Unterstützung in der eigenen Wohnung bis zur intensiv betreuten Wohngemeinschaft reichen. Wer wieder arbeiten möchte, wird direkt am Arbeitsplatz gecoacht. Über die hauseigene PSZ Akademie gibt die Organisation ihr Fachwissen in Seminaren und Workshops weiter. Geführt werden die Geschäfte seit Ende 2024 von Andrea Stoick. Eine Zahl relativiert die 430 Köpfe: Umgerechnet arbeiten hier rund 231 Vollzeitäquivalente, viele Stellen sind also Teilzeit.
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