Martin Boos-Straße 4
4210 Gallneukirchen
Österreich

In Gallneukirchen bei Linz begann 1874 die Arbeit, aus der das heutige Diakoniewerk gewachsen ist. Rund 4.000 Menschen begleiten hier andere, für die der Alltag Unterstützung braucht: ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kinder und Familien in schwierigen Lagen. Getragen wird das Ganze von einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Oberösterreich.
Was das Diakoniewerk tut, lässt sich an seinen Häusern ablesen. In den Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind Pflegekräfte rund um die Uhr da. In Werkstätten und Wohngruppen arbeiten Behindertenbetreuerinnen und -betreuer mit Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind. Und in der Klinik Diakonissen in Linz behandeln Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal Patientinnen und Patienten in einem eigenen Krankenhaus. Dazu kommen Angebote für Kinder und Jugendliche, für Familien in Krisen und für geflüchtete Menschen. Das Diakoniewerk ist außerdem in der Aus- und Weiterbildung tätig, sodass viele Laufbahnen vom Einstieg über eine Qualifikation bis in verantwortliche Rollen führen.
Die Reichweite ist beachtlich. Rund 200 Einrichtungen betreibt das Diakoniewerk, über sechs österreichische Bundesländer verteilt, von Oberösterreich und Salzburg bis Wien. Auch über die Grenze hinaus ist die Organisation aktiv, etwa in Rumänien, der Slowakei und in Bosnien-Herzegowina. Mehr als 700 Freiwillige bringen sich zusätzlich ein.
Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das vor allem: viele verschiedene Wege unter einem Dach. Wer in der Pflege oder Behindertenarbeit einsteigt, findet dieselbe Stabilität wie jemand in der Medizin, in der Pädagogik, in Küche und Haustechnik oder in der Verwaltung. Die Arbeit ist nah am Menschen, und sie ist gebraucht. Rechtlich steht dahinter kein Konzern, sondern ein Verein mit rund 150 Jahren Geschichte, einer der Träger, die zur Diakonie Österreich zählen, einem der fünf großen Wohlfahrtsverbände des Landes.
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