

Billrothstraße 1
9800 Spittal an der Drau
Österreich

Rund 15.000 Menschen kommen jedes Jahr zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Spittal/Drau, dazu etwa 43.000 ambulant. Das Haus versorgt damit den gesamten Bezirk Spittal, flächenmäßig den zweitgrößten Österreichs. 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten den Betrieb am Laufen. Tag und Nacht.
Gegründet wurde das Krankenhaus 1925. Getragen wird es heute von der Krankenhaus Spittal/Drau Gemeinnützigen GmbH, einem in Österreich seltenen Modell: einem gemeinnützigen Familienunternehmen, das ein öffentliches Krankenhaus führt. Die Familie Samonigg prägt das Haus seit über 70 Jahren, seit 2014 leitet Andrea Samonigg-Mahrer die Geschäfte. 2019 sicherte ein neuer Betriebsvertrag mit dem Land Kärnten den Standort langfristig ab. Das gibt den Beschäftigten etwas, das im Gesundheitswesen nicht selbstverständlich ist: Planbarkeit. Medizinisch deckt das Haus ein breites Spektrum ab. Auf der Inneren Medizin arbeiten Teams in der Dialyse und der onkologischen Tagesklinik, in der Chirurgie versorgen Unfall- und Allgemeinchirurgen Notfälle wie geplante Eingriffe, und in der Geburtshilfe kommen die Kinder der Region zur Welt. 236 Betten stehen bereit. Hinzu kommen Anästhesie und Intensivmedizin, Radiologie sowie Konsiliarfächer von der Urologie bis zur Neurologie. Entsprechend vielfältig sind die Berufe. An den Betten arbeiten diplomierte Pflegekräfte, im Kreißsaal Hebammen, in den OPs Ärztinnen, Ärzte und technisches Assistenzpersonal. Dahinter steht ein ganzer Apparat aus Verwaltung, Technik und Küche. Wer den Beruf erst lernt, findet hier einen Platz: Das Haus bildet etwa zur Operationstechnischen Assistenz aus und nimmt Medizinstudierende für das Klinisch-Praktische Jahr auf. Als Lehrkrankenhaus der Medizinuniversitäten Graz, Wien und Innsbruck ist es fest in die akademische Ausbildung eingebunden. Behandelt wird in Spittal an der Drau, am Fuß der Hohen Tauern, seit rund hundert Jahren.
Billrothstraße 1
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