Sozialpädagogische Fachkraft für die Individualbetreuung in der Intensivpädagogischen Wohngemeinschaft Eduard-Baumgartner-Straße (m./w./d.)

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Sozialpädagogische Fachkraft für die Individualbetreuung in der Intensivpädagogischen Wohngemeinschaft Eduard-Baumgartner-Straße (m./w./d.)

Pro Juventute | Salzburg

Pro Juventute konzentriert sich mit rund 600 Mitarbeiter:innen auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in sozialpädagogischen und intensiv betreuten Wohngemeinschaften in sieben Bundesländern in Österreich sowie auf die mobile Betreuung von Jugendlichen in ihren Familien.

Gesucht wird eine sozialpädagogische Fachkraft für die Individualbetreuung in der Intensivpädagogischen Wohngemeinschaft Eduard-Baumgartner-Straße in Salzburg. Der Beginn ist ehestmöglich, das Beschäftigungsausmaß beträgt 10 bis 15 Wochenstunden in Teilzeit.

Ihr Profil

  • Abgeschlossene facheinschlägige Ausbildung, etwa Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Psychotherapie oder eine artverwandte abgeschlossene Ausbildung.
  • Eine Anstellung ist bereits ab zwei Dritteln der absolvierten Ausbildung möglich.
  • Erfahrung in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der vollen Erziehung.
  • Vertrautheit mit einer wertschätzenden und traumapädagogischen Grundhaltung.
  • Hohe psychische Stabilität und Resilienzfaktoren.
  • Gespür für die Achtung von Grenzen.
  • Fähigkeit, pädagogischen Anspruch mit Humor und Gelassenheit zu verbinden.
  • Selbstreflexion und fachliche Weiterentwicklung sind selbstverständlich.

Ihr Aufgabenbereich

  • Intensivpädagogische Betreuung eines Kindes.
  • Erfahrung im Umgang mit ADHS und Bindungsstörung ist von Vorteil.
  • Vorrangige Unterstützung bei handwerklichen und naturnahen Aktivitäten des Kindes.
  • Planung und Begleitung individueller freizeitpädagogischer und sportlicher Aktivitäten.
  • Unterstützung im Alltag und bei der Entwicklung zur Selbständigkeit.
  • Erkennen von Verhalten als Ausdruck von Gefühlen und Wahrnehmen von Übertragungsinhalten.
  • In Beziehung mit dem Kind bleiben und seine Gefühle ernst nehmen.
  • Unterstützung des Kindes in der Entwicklung sozialer Kompetenzen und Konfliktlösungsstrategien.

Wir bieten

  • Anstellungsverhältnis von 10 bis 15 Wochenstunden.
  • Kein Turnusdienst.
  • Besondere personelle und fachliche Ressourcen zur Umsetzung intensivpädagogischer Betreuung.
  • Onboarding, bezahlte Fortbildungen, kontinuierliche Supervisionen und Mentoring.
  • Begleiteter erster Nachtdienst und interner Fachdienst.
  • Jobticket beziehungsweise Zuzahlung zum Klimaticket.
  • Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team.
  • Interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit mit hoher Mitgestaltungsmöglichkeit und guter organisationaler Anbindung.
  • Mindestgehalt laut SWÖ-KV, Verwendungsgruppe 8, abhängig von Vordienstzeiten ab EUR 3.348,90 brutto auf Basis Vollzeit, zuzüglich variabler Zulagen für Nachtdienste, Sonn- und Feiertage.

Bewerbung

Pro Juventute arbeitet nach einem eigenen Kinderschutzkonzept und zugehörigem Verhaltenskodex.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bitte an Dr. Julia Nagl MA, MEd senden. Telefon: 0699 15502565, E-Mail: bewerbung@projuventute.at.

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Wenn ein Kind in der Schweiz nicht mehr weiterweiss, kann es die 147 wählen. Am anderen Ende sitzt jemand von Pro Juventute, rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Diese Beratung für Kinder und Jugendliche ist nur eines der Angebote einer Stiftung, die sich seit 1912 für junge Menschen und ihre Familien einsetzt.

Pro Juventute hat ihren Sitz in Zürich und arbeitet in der ganzen Schweiz sowie in Liechtenstein. Neben der Geschäftsstelle in Zürich bestehen fünf Regionalstellen in Bern, Lausanne, Giubiasco, Luzern und Herisau, dazu betreibt die Stiftung das Hotel Chesa Spuondas im Engadin. Die Arbeit ist breit angelegt. Berater am Telefon und im Chat begleiten Kinder und Jugendliche durch schwierige Situationen, die Elternberatung unterstützt Mütter und Väter im Alltag, und mit den Elternbriefen erreicht die Stiftung Familien von der Geburt bis ins Schulalter. Wer hier arbeitet, trifft deshalb auf ganz unterschiedliche Berufe: Sozialarbeiterinnen und Psychologen in der Beratung, Fachleute für Projekte und Prävention, dazu Kommunikation, Fundraising und der Betrieb des Hotels in Graubünden. Die Stiftung beschäftigt rund 203 Mitarbeitende (Stand April 2026), ein grosser Teil davon in Teilzeit. Geführt wird Pro Juventute seit 2023 kollegial: Entscheidungen fallen in Kreisen, Verantwortung verteilt sich auf Rollen statt auf eine klassische Hierarchie. Wer sich an solchen Modellen orientiert, findet hier ein Haus, das diesen Weg bereits geht. Hinter der Arbeit steht eine lange Geschichte. Die Stiftung wurde 1912 gegründet und ist heute eine der bekanntesten gemeinnützigen Organisationen des Landes; ein gutes Beispiel ist die Notrufnummer 147, die viele Schweizerinnen und Schweizer aus ihrer eigenen Jugend kennen. Pro Juventute ist politisch und konfessionell unabhängig und trägt das ZEWO-Gütesiegel für gemeinnützige Organisationen. Die Stiftung finanziert sich zu einem grossen Teil aus Spenden. Für Bewerberinnen und Bewerber heisst das vor allem eines: Die eigene Arbeit kommt unmittelbar Kindern, Jugendlichen und Familien zugute.

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