Sierninger Straße 170
4400 Steyr
Österreich

Rund 37.000 Menschen wurden 2024 am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum stationär versorgt, dazu kamen etwa 435.000 ambulante Fälle. Das Klinikum betreibt zwei Standorte, in Steyr und im benachbarten Kirchdorf an der Krems, und ist damit der größte Gesundheitsversorger im Süden Oberösterreichs. Wer hier anfängt, arbeitet an der medizinischen Versorgung einer ganzen Region mit.
In seiner heutigen Form ist das Haus noch jung. Am 1. Jänner 2020 wurden die bis dahin eigenständigen Krankenhäuser Steyr und Kirchdorf zu einer Organisation zusammengeführt. Steyr ist das Schwerpunktkrankenhaus mit fünfzehn Abteilungen und sechs Instituten. In der Geburtshilfe kamen 2024 fast 1.500 Kinder zur Welt; das Brust- und Tumorzentrum betreut Krebskranke aus dem ganzen Einzugsgebiet. Kirchdorf an der Krems versorgt als Standardkrankenhaus mit 239 Betten die nähere Umgebung. Zusammen kommen beide Standorte auf 811 Betten. Das reicht 2025 für einen Platz unter den fünfzehn größten Krankenanstalten Österreichs.
Am Klinikum arbeiten 2.812 Menschen, darunter 439 Ärztinnen und Ärzte (Stand 2025). Den weitaus größeren Teil stellen die Pflege, die medizinisch-technischen Dienste, etwa in Labor, Radiologie und Physiotherapie, sowie Verwaltung und Haustechnik. Ein Krankenhaus dieser Größe bildet auch selbst aus und braucht viele Hände, die im Hintergrund den Betrieb am Laufen halten.
Träger ist die Oberösterreichische Gesundheitsholding (OÖG) mit Sitz in Linz, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Oö. Landesholding und damit im Eigentum des Landes Oberösterreich. Zur OÖG gehören sechs Kliniken, darunter das Kepler Universitätsklinikum in Linz, dazu Reha- und Pflegeeinrichtungen. Hinter dem Klinikum steht also kein privater Konzern, sondern die öffentliche Gesundheitsversorgung eines Bundeslandes. Geführt wird das Haus von einer kollegialen Direktion aus ärztlicher, pflegerischer und kaufmännischer Leitung.
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