Klinisch-Praktisches-Jahr: Wahlfach Sozialmedizin (Public Health)

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Klinisch-Praktisches-Jahr: Wahlfach Sozialmedizin (Public Health)

Sie wollen im Zuge Ihres Klinisch-Praktischen-Jahres den öffentlichen Gesundheitsdienst kennen lernen?

Das Land Niederösterreich bietet Ihnen im Rahmen des KPJ-Wahlfachs Sozialmedizin (Public Health) einen 8-wöchigen Einblick in den Bereich Gesundheit im Amt der NÖ Landesregierung und an einer niederösterreichischen Bezirkshauptmannschaft.

Was sollen Sie mitbringen

  • Aufrechtes Diplomstudium Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien
  • Interesse an Public Health, Umweltmedizin und amtsärztlicher Tätigkeit
  • Teamfähigkeit und Selbstständigkeit
  • Lern- und Einsatzbereitschaft
  • Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz
  • Flexibilität und Mobilität
  • Gute PC-Kenntnisse

Was bieten wir Ihnen

  • Akkreditierte Lehreinrichtung der Medizinischen Universität Wien für das Wahlfach Sozialmedizin (Public Health)
  • Einführung in die Präventivmedizin, die Krankenhaushygiene und das Impfwesen sowie in die Wirkung von Umweltmedien und Umweltfaktoren auf den Menschen
  • Teilnahme am Parteienverkehr im Untersuchungszimmer sowie an mündlichen Verhandlungen
  • Selbstständiges Erstellen von Befunden und Gutachten, Teilnahme an Lokalaugenscheinen und Lösen epidemiologischer Fragestellungen mit umfassender Betreuung
  • Neue Perspektiven für Ihre berufliche Laufbahn
  • Verständnis für die Nahtstellen zum klinischen Bereich

Organisatorische Eckdaten

  • Das Wahlfach teilt sich auf folgende Bereiche auf, je 4 Wochen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Gesundheit und Soziales, und Bezirkshauptmannschaft im Fachgebiet Gesundheitswesen
  • Die Bezirkshauptmannschaften sind so ausgewählt, dass eine Erreichbarkeit aus allen Teilen des Bundeslandes gegeben ist. Eine gewisse geographische Flexibilität wird trotzdem erwartet.
  • Die Entschädigung beträgt monatlich ca. EUR 1.500,-- brutto

Hinweis: KPJ-Plätze des Landes Niederösterreich im klinischen Bereich finden Sie bei der Landesgesundheitsagentur unter folgendem Link: https://karriere.noe-lga.at/medizin/klinisch-praktisches-jahr

Bewerbung

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Ihre erforderlichen Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf samt aktuellem Foto
  • Ausbildungszeugnisse

Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Personalmanagement, Herr Strobl Manuel, unter der Telefonnummer 02742/9005-13582 zur Verfügung.

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Landhausplatz 1
4021 Linz
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Amt der NÖ Landesregierung

St. Pölten
Linz

Wer in Niederösterreich ein Haus baut, ein Gewerbe anmeldet oder im Winter über eine frisch geräumte Landesstraße fährt, hat mit dem Amt der NÖ Landesregierung zu tun. Oft, ohne es zu merken. Dahinter steht die Verwaltung des flächenmäßig größten Bundeslandes Österreichs. Ihre Zentrale liegt im Landhaus in St. Pölten, ihre Außenstellen reichen bis in jeden der 20 Bezirke.

Das Amt ist der Arbeitsapparat der Landesregierung. Es bereitet Entscheidungen vor, setzt sie um und vollzieht dabei Landes- wie Bundesrecht. Die Bandbreite der Arbeit ist beachtlich. In den Bezirkshauptmannschaften bearbeiten Sachbearbeiterinnen Bauanträge und Gewerbeansuchen, nah an den Bürgern. In St. Pölten teilen sich rund zehn Gruppen mit etwa fünfzig Abteilungen die großen Themen auf, von der Wasserwirtschaft über die Kultur bis zum Landesstraßennetz. Manche Abteilungen sitzen auch in Tulln oder Wien.

Die politische Linie gibt die Landesregierung unter Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vor. An der Spitze der Verwaltung steht seit 2017 Landesamtsdirektor Werner Trock, ein Jurist, wie ihn die Verfassung für diese Funktion verlangt. Wie viel Personal dahintersteht, zeigt der Dienstpostenplan: Für 2025 und 2026 sind rund 13.700 Stellen vorgesehen. In St. Pölten ist kaum ein Arbeitgeber größer.

Entsprechend unterschiedlich sind die Berufe. Juristinnen und Juristen prüfen Bescheide, IT-Fachkräfte halten die digitale Verwaltung am Laufen, Technikerinnen begutachten Anlagen, und der Straßendienst rückt aus, wenn es schneit. Auch hinter Förderungen, Gesundheitsthemen und Schulen steckt Verwaltungsarbeit, die hier erledigt wird. Viele Stellen verlangen eine juristische oder technische Ausbildung, viele andere nicht.

Was das Land als Arbeitgeber ausmacht, lässt sich an handfesten Dingen festmachen. Ein Posten im Landesdienst gilt als sicher. Wer Familie hat, findet Betriebskindergarten und Ferienbetreuung vor; als familienfreundlicher Arbeitgeber hat sich das Land auditieren lassen. Und weil es in jedem Bezirk eine Dienststelle gibt, lässt sich oft wohnortnah arbeiten, von Gmünd ganz im Norden bis Bruck an der Leitha im Osten.

Einen Reisepass ausstellen, eine Baubewilligung prüfen, nach einem Hochwasser Hilfe auszahlen: Hinter solchen Aufgaben steht in Niederösterreich das Amt der NÖ Landesregierung. Es ist der Verwaltungsapparat des Bundeslandes, mit Sitz im Landhaus in St. Pölten. Geleitet wird es seit Juni 2017 von Landesamtsdirektor Werner Trock.

Die Arbeit ist in rund zehn Gruppen mit zahlreichen Fachabteilungen organisiert. In der einen prüfen Juristinnen und Juristen Bauverfahren, in der anderen planen Technikerinnen und Techniker den Landesstraßenbau, wieder andere kümmern sich um Wasserwirtschaft, Kultur oder Förderungen für die Landwirtschaft. Allein die Zentralverwaltung in St. Pölten zählt zu den größten Arbeitgebern der Stadt; hier arbeiten rund 2.900 Menschen. Dazu kommen die Bezirkshauptmannschaften, die in den Regionen die Behördenwege der Bürgerinnen und Bürger erledigen. Der gesamte NÖ Landesdienst ist noch deutlich größer: Kliniken sowie Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren etwa laufen über die NÖ Landesgesundheitsagentur mit mehr als 27.000 Beschäftigten. Eine einheitliche Gesamtzahl quer über alle Bereiche weist das Land nicht aus.

Wer hier anfängt, muss also kein Jurist sein. Der Landesdienst beschäftigt ebenso Sozialarbeiterinnen, Technikerinnen, Pädagoginnen und Handwerker, bildet Lehrlinge aus und vergibt Praktika. Sicherheit gehört zu den handfesten Argumenten. Der öffentliche Dienst bietet stabile, langfristige Beschäftigung, geregelte Gehaltsschemata und planbare Laufbahnen. Familie und Beruf lassen sich über Gleitzeit, Teilzeit und Modelle wie Job-Sharing verbinden, dazu kommen ein Betriebskindergarten und Ferienbetreuung für Kinder der Bediensteten; für seine familienfreundliche Personalpolitik wurde das Land mit dem Audit berufundfamilie zertifiziert.

Wie es sich anfühlt, dort zu arbeiten, zeigt die interne Mitarbeiterbefragung: 88 Prozent der Bediensteten gaben an, gerne beim Land NÖ zu arbeiten, 85 Prozent würden es als Arbeitgeber weiterempfehlen.

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