Grazer Strasse 49-51
-2700 Wiener Neustadt
Österreich

Bei der Volkshilfe Niederösterreich geht es um Hilfe im Alltag: um die ältere Frau, die zu Hause gepflegt werden möchte, um Kinder, die am Nachmittag betreut werden, um Familien in einer schwierigen Phase. Rund 1.700 Menschen sorgen dafür, dass diese Hilfe ankommt. Die Organisation gibt es seit 1947. Sie zählt heute zu den größten gemeinnützigen Arbeitgebern in Niederösterreich.
Der Verein wurde am 27. Juni 1947 gegründet, überparteilich und überkonfessionell. Was als Nachkriegshilfe begann, ist über die Jahrzehnte zu einem festen Teil der sozialen Versorgung im Land geworden. 2001 lagerte die Volkshilfe ihren laufenden Betrieb in eine eigene gemeinnützige Gesellschaft aus, die SERVICE MENSCH GmbH mit Sitz in Wiener Neustadt. Dort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt, die Tag für Tag die Dienste erbringen.
Den größten Bereich macht die Pflege aus. Diplomierte Pflegekräfte, Pflegeassistentinnen und Heimhelferinnen fahren von den Sozialstationen aus zu den Menschen nach Hause, oft mehrmals am Tag. Dazu kommen Tageszentren, Kurzzeitpflege und die 24-Stunden-Personenbetreuung. Ein zweites großes Feld ist die Kinderbetreuung. In Horten und Kleinkindgruppen steht pädagogisches Personal, Tagesmütter nehmen Kinder bei sich zu Hause auf. Und dann sind da noch die arbeitsmarktpolitischen Projekte und die Begleitung geflüchteter Menschen.
Die Sozialstationen verteilen sich über ganz Niederösterreich, von Amstetten im Westen bis Bruck an der Leitha im Osten. Für die Beschäftigten hat das einen handfesten Vorteil. Der Arbeitsplatz liegt meist in der eigenen Region, nah am Wohnort. Pflege- und Sozialberufe suchen überall Nachwuchs, und die Volkshilfe bildet ihre Leute selbst aus und weiter. Eine einheitliche Mitarbeiterzahl wird nicht überall gleich angegeben; nach eigenen Angaben sind es rund 1.700 hauptamtliche Kräfte. Geführt wird die GmbH von Gregor Tomschizek, Präsident des Vereins ist Ewald Sacher.
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