Samariterbund Österreich Rettung und Soziale Dienste  gemeinnützige GmbH - image

Samariterbund Österreich Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH

Über das Unternehmen

Ein Rettungswagen rückt zum Notfall aus. Eine Heimhelferin schaut zur selben Stunde bei einer älteren Frau vorbei. In einem Sozialmarkt gehen Lebensmittel für wenig Geld über die Theke. Drei Bilder, eine Organisation: der Samariterbund. Die Samariterbund Österreich Rettung und Soziale Dienste gemeinnützige GmbH ist der bundesweite Rechtsträger dahinter, mit Sitz in der Hollergasse in Wien.

Was die Gesellschaft tut, zeigt sich am besten an einem gewöhnlichen Arbeitstag. Sanitäter und Notfallsanitäterinnen besetzen Rettungs- und Krankentransportwagen. In der mobilen Pflege fahren Pflegeassistentinnen und Heimhelfer zu Menschen, die daheim nicht mehr allein zurechtkommen. Wieder andere räumen Regale im Sozialmarkt ein, begleiten Geflüchtete oder stehen vor einer Schulklasse und zeigen, wie eine stabile Seitenlage geht. Im Firmenbuch klingt derselbe Auftrag trockener: humanitäre Hilfsleistungen, Krankentransporte, Rettungs- und Ambulanzdienste.

Die großen Zahlen beschreiben den Samariterbund als Ganzes, nicht die Bundesgesellschaft für sich. 2022 waren österreichweit rund 3.700 Hauptamtliche und mehr als 8.400 Ehrenamtliche im Einsatz, dazu fast 1.900 Zivildiener. Knapp 900 Fahrzeuge kamen zusammen auf etwa 16,5 Millionen Kilometer. Die Organisation wächst seit Jahren. Allein die Zahl der hauptamtlich Beschäftigten ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.

Für die Arbeit bedeutet das Breite. Wer eine Pflegeausbildung mitbringt, findet hier einen Platz, genauso wie ausgebildete Sanitäter oder kaufmännische und technische Kräfte, die im Hintergrund die Dienstpläne schreiben und den großen Fuhrpark in Schuss halten. Vieles bildet der Samariterbund selbst aus. In eigenen Kursen lernen Menschen den Sanitätsberuf, und nicht wenige beginnen über den Zivildienst oder als Ehrenamtliche und bleiben dann ganz.

Hinter all dem steht eine gemeinnützige Konstruktion. Überschüsse fließen in die Hilfe zurück, nicht an private Eigentümer. Der Sitz liegt in der Hollergasse im 15. Wiener Gemeindebezirk, mitten in der Stadt, durch die die Fahrzeuge der Organisation täglich rollen.