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Österreichs stärkste Jod-Schwefelquelle sprudelt in Bad Deutsch-Altenburg an der Donau, keine 45 Autominuten von Wien und Bratislava entfernt. Genau dieses warme Schwefelwasser ist der Rohstoff, um den herum das Kurzentrum Ludwigstorff arbeitet. Es lindert Schmerzen und hemmt Entzündungen, und es hilft Menschen mit Beschwerden am Bewegungsapparat ebenso wie bei Hauterkrankungen. Wer hier anfängt, arbeitet an einem Ort, der Gesundheit und Erholung unter einem Dach zusammenbringt.
Drei eigene Quellen versorgen den Badebetrieb. Sie reichen zwischen 40 und 110 Meter in die Tiefe, das Wasser kommt mit rund 27 Grad an die Oberfläche. Daraus entsteht die tägliche Arbeit: Ärztinnen und Ärzte stellen für jeden Gast einen Therapieplan auf Rezept zusammen, Physiotherapeutinnen und Masseure setzen ihn um. Dazu kommen Schwefel- und Mineralbäder, Moor-Wärmepackungen, Bewegungstherapie, Elektro- und Lichtanwendungen, Inhalationen sowie Ernährungs- und psychologische Beratung. Behandelt wird stationär wie ambulant, im Standard mit Einzelzimmer. Verträge bestehen mit allen österreichischen Sozialversicherungsträgern, von der Pensionsversicherung über die ÖGK bis zur SVS. Damit ist das Haus fest im heimischen Kur- und Reha-System verankert, nicht auf einzelne Selbstzahler angewiesen.
Die Wurzeln des Kurorts reichen bis zu den Römern in Carnuntum zurück. 1706 erwarb die Familie Ludwigstorff, deren Name das Haus bis heute trägt, die Herrschaft samt Bad; nach einem Brand von 1826 begann 1843 der Bau eines neuen Kurzentrums. Der Betrieb in seiner heutigen Form als GmbH mit Sitz in Bad Deutsch-Altenburg besteht seit 1989. Geführt wird das Unternehmen von Friedrich Eisenbock, MBA. Diese lange Geschichte ist kein Schmuck, sondern zeigt sich in der Sache: Gekurt wird an derselben Quelle seit Jahrhunderten.
Zum Kurzentrum gehört mehr als die Medizin. Ein Hotel mit eigenen Zimmern, ein Café-Restaurant mit Veranstaltungen und Live-Musik, Seminar- und Konferenzräume sowie ein Spa-Bereich runden das Angebot ab. Entsprechend breit sind die Berufe unter einem Dach. Neben Ärzteschaft, Physiotherapie, Massage, Pflege und Beratung braucht es Menschen an der Rezeption, in Küche und Service sowie in der Technik, die Quellen und Bäder in Betrieb hält. Von Wien führt stündlich die S7 direkt her, und für angemeldete Gäste steht ein kostenloser Shuttle bereit.
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