Arbeitgeber entdecken
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.


An der Wienerbergstraße in Wien-Meidling wird geforscht, konstruiert und produziert: Hier entstehen die Schließzylinder und Zutrittssysteme, die EVVA in ganz Europa verkauft. Gegründet 1919 in Wien. Seither ist das Unternehmen in Familienhand, geführt von Mag. Stefan Ehrlich-Adám. Rund 750 Menschen arbeiten heute in der Gruppe, der größte Teil davon in Österreich.
Das Geschäft klingt simpel und ist es nicht: Eine Tür soll für die richtigen Leute aufgehen und für alle anderen zubleiben. EVVA löst das auf zwei Wegen, die immer stärker zusammenwachsen. Mechanisch mit Schließzylindern und Schließanlagen wie 4KS oder MCS, deren Schlüsselprofile gegen einfaches Nachmachen geschützt sind. Elektronisch mit Systemen wie Xesar und AirKey, bei denen Zutrittsrechte über eine Software vergeben werden und sich Türen per Smartphone öffnen lassen. Gekauft wird beides von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ebenso wie von Privathaushalten; in Gesundheitseinrichtungen sichern EVVA-Komponenten etwa Medikamentenschränke und Stationszimmer. Der Fachverband der Metalltechnischen Industrie führt EVVA als einen der führenden Hersteller mechanischer und elektronischer Schließsysteme in Europa.
Wien ist Hauptsitz, Entwicklungsstandort und Werk zugleich. Dazu kommen rund zehn Niederlassungen in Europa, unter anderem in Deutschland und Polen, sowie Vertriebspartner weltweit. Entsprechend breit sind die Berufsbilder: In der Fertigung stehen Metall- und Werkzeugbautechnikerinnen an Zylindern und Werkzeugen, in der eigenen Entwicklungsabteilung entstehen neue Schließprofile und die Software hinter den elektronischen Systemen, dazu kommen Projektleitung, Prüftechnik und Vertrieb.
Lehrlinge nimmt EVVA seit den 1940er-Jahren auf, ausgebildet wird in Werkzeugbautechnik, Mechatronik und Betriebselektrik, mit bis zu drei Betreuern pro Lehrling und Stationen in mehreren Abteilungen. Die Stadt Wien zeichnet das Unternehmen seit 2014 als TOP-Lehrbetrieb aus; das Gütesiegel ist laut WKO-Firmenverzeichnis bis Ende 2026 gültig. Am Standort selbst gibt es eine Kantine, Gesundheitsangebote und eine gute Öffi-Anbindung. Wie viele Beschäftigte genau auf Wien entfallen, wird unterschiedlich angegeben: Das WKO-Verzeichnis nennt 430, die Wikipedia für 2023 über 480 in Österreich. Gefertigt und exportiert wird jedenfalls weiterhin aus Wien, mehr als hundert Jahre nach der Gründung.
Echte Erfahrungen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
