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In Kuchl geht es um Holz, Bauen und Werkstoffe. In Puch bei Hallein um Informatik, Design und Wirtschaft. An zwei Salzburger Kliniken lernen angehende Pflegekräfte und Radiologietechnologinnen dort, wo sie später arbeiten werden. Die Fachhochschule Salzburg unterrichtet an vier Standorten im Land, 3.224 Studierende sind eingeschrieben (Stand Dezember 2025).
Getragen wird die Hochschule von drei Eigentümern zu gleichen Teilen. Wirtschaftskammer Salzburg, Arbeiterkammer Salzburg und Land Salzburg halten je ein Drittel an der GmbH mit Sitz in Puch bei Hallein, geführt wird sie von Dominik Engel. Hinter dem Haus stehen also die Sozialpartner und das Bundesland.
Angefangen hat die FH 1995 mit einem einzigen Studiengang für Telekommunikationstechnik in Salzburg-Itzling, im selben Jahr startete in Kuchl die Holztechnik. Der Campus Kuchl bezog 2003 sein Gebäude, Urstein folgte im Oktober 2005, und 2019 kam der Standort am Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach dazu. Heute sind es 18 Bachelor- und 15 Masterstudiengänge in sechs Departments, von Sozialer Arbeit über Tourismus bis zur Informationstechnik. Mehr als 15.500 Menschen haben hier bereits abgeschlossen.
Die Berufsbilder reichen weit über die Lehre hinaus. Rund 465 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hauptberuflich an der FH, dazu kommen etwa 1.020 externe Lehrbeauftragte, die ihren Beruf in der Praxis ausüben und nebenbei unterrichten. Für viele ist genau das der Einstieg. In den zwölf zentralen Serviceeinheiten sieht der Arbeitstag anders aus: In der Studienorganisation laufen die Prüfungspläne zusammen, das International Office fädelt Auslandssemester ein, die Informationsdienste halten die Systeme am Laufen.
Beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie trägt die FH seit 2013 das Zertifikat "familieundhochschule" und hat es zuletzt 2025 erneuert. Das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung hält sie seit 2015. Beim Diversity-Zertifikat ZukunftVIELFALT® war sie 2015 nach eigenen Angaben die erste Hochschule Österreichs. Wie hoch die Gehälter liegen, veröffentlicht die FH nicht allgemein, die Einstufung steht in den jeweiligen Inseraten. Offene Stellen und Lehraufträge schreibt sie laufend über ihr eigenes Karriereportal aus.
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